Die systemprogrammierer, die unix nicht verstanden haben, sind dazu verdammt, es noch einmal zu erfinden.
Archiv für Mai 2009
Betrübssystem
MySpace will keine blogger mehr
Ja, ich habe ein profil bei MySpace, obwohl ich diese von reklame zur unbrauchbarkeit verstümmelte web-zwo-null-kacke kaum ertragen kann. Vor einiger zeit habe ich mal darüber nachgedacht, meinen zugang bei MySpace zu kündigen und auf diesen für mich recht überflüssigen schrott zu verzichten.
Aber das profil hat sich für mich immer wieder als praktisch erwiesen. Wenn man meinen namen in guhgell oder eine andere suchmaschine eingibt, steht es sehr weit oben, und von diesem profil aus verlinke ich die ganzen anderen großen und kleinen projekte, mit denen ich so das internetz bepflastere. Weil ich niemanden mit der besonderen MySpace-“kunst“ völlig überladener profile beeindrucken wollte, ist es übrigens ein sehr einfach gestaltetes profil. Da ich auch an einigen webforen teilnehme, benutze ich dieses profil gern für die angabe meiner hohmpäjtsch — in den meisten ernsthaften foren ist die verwendung von links in der signatur verboten und man kann in seinem profil nur eine URL angeben.
Sicher, ich könnte diesen schrott trotzdem aufgeben, könnte mir schnell eine kleine übersichtsseite basteln, die genau diesen zweck erfüllt und diese irgendwo in das netz stellen, zum beispiel unter einer subdomäjhn einer der domäjhns, die ich sowieso schon nutze. Aber es würde wohl monate dauern, bis diese neu erstellte seite bei guhgell so weit nach oben gespült wird.
Und es ist bemerkenswert: Im moment kommen fast alle leute über das verkackte MySpace-profil zu meinen alben. Es kommt mir fast so vor, als würden diese alben gar nicht mehr anders zu finden sein, seit ich sie von jamendo wegen der entwertung durch gelayerte reklame weggenommen habe. Jemand, der nach meinen alben sucht, landet auch auf meinem verhassten MySpace-profil. Es ist gar nicht mehr lustig…
Manchmal glaube ich, dass dieses profil noch bestehen wird, wenn ich alle anderen projekte aufgegeben habe.
Aber das ist gar nicht mein tema. Mein tema ist, dass zu so einem MySpace-profil auch ein kleines, integriertes blog gehört. Es ist kein tolles blog, aber es ist eben gut in den ganzen MySpace-kram integriert, und deshalb habe ich dieses blog immer wieder einmal ein bisschen befüllt.
Das hat jetzt allerdings aufgehört. Denn MySpace hat seit einiger zeit einen neuen editor für die blogpohstings, und dieser editor ist mit jedem brauser, den ich benutze, völlig unbrauchbar. Er funkzjoniert weder mit dem firefox noch mit dem opera richtig. Es ist mir einfach nicht mehr möglich, auf MySpace einen blogeintrag zu verfassen.
Und ich frage mich, ob MySpace wohl keine blogger mehr haben will. Ob die da nur noch passive konsumenten haben wollen, die eine nichts sagende selbstdarstellung grafisch überfrachtet in das internetz stellen, dabei nach möglichkeit genug über sich mitteilen, dass man schön zielgruppengerecht nervreklame einbetten kann (für obdachlose haben sie übrigens keine angebote) und ob sich die zukünftige interakzjon in diesem „web to zero“ dings auf das bloße sammeln von so genannten „freunden“ beschränken soll, die dabei zu reinen briefmarken fürs profil verkommen. Denn wenn MySpace wollte, dass man dort bloggt, denn würde das bloggen auch funkzjonieren.
Oder soll man etwa einen internetz-exploder benutzen, weil der die ganze scheißreklame nicht rausblocken kann?
Nee, MySpace, es ist echt ein trübe sache…
Vom apfel
Ein schweizer, ein engländer und ein US-amerikaner nehmen im wald einen jungen gefangen und fesseln ihn an einem baum. Auf den kopf des jungen legen sie einen apfel und gehen jeder 30 schritte zurück.
Als erster holt der schweizer seine armbrust raus und zielt auf den apfel. Kaum hat der bolzen den apfel durchschlagen, spricht er mit mächtiger stimme:
„I am Wilhelm Tell!“
Der engländer macht das gleiche mit pfeil und bogen und proklamiert mit großer lautstärke:
„I am Robin Hood!“
Zuletzt ist der US-amerikaner an der reihe. Er zieht seinen colt und zielt auf den apfel, verfehlt aber und macht ein großes loch in die stirn des jungen. Er sieht, wie blut und hirn zähflüssig am baumstamm herunterrinnen und sagt axelzuckend:
„I am sorry!“
Wühlen in klanglichen abfällen
Es ist ja gar nicht immer einfach für mich, meine musikalischen ideen umzusetzen. Ich habe keine dauerhafte arbeitsumgebung, und wie sich meine sammlung von notizen, sämpels und halbfertigen entwürfen auf verschiedene rechner verteilt, ist eine angelegenheit, die ich selbst nicht mehr richtig durchschaue. Eigentlich wundert es mich immer wieder, dass ich manchmal doch mit einem album fertig werde.
Und manchmal, wenn ich die gelegenheit dazu finde, denn beschäftige ich mich stundenlang damit, gesammelte sämpels und angefangene stücke durchzuhören, baff erstaunt darüber, wie sich der angestrebte stil im laufe einiger jahre verändert hat. Und ich denke mir oft, dass es so schlecht gar nicht war, was ich da angefangen habe, dass es einer fortsetzung durchaus würdig wäre. Aber genau das erweist sich immer wieder als sehr schwierig, wenn ich es einmal versuche. Ohne die zettelwirtschaft mit meinen ideen und den kopf voller eindrücke, die ich gar nicht in sprache ausdrücken kann, hängen die alten entwürfe in einem wakuum, können in nichts mehr ankern, sind nur noch trümmer, die aus einer fernen zeit klingen. Fremd, obwohl sie von mir selbst stammen…
Aaargh!
Aaargh, wie ich das aktuelle WordPress immer wieder hasse, wenn ich mal mit einer langsamen kiste hier arbeite.
Petition gegen Internet-Zensur
Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die „Sperrlisten“ weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.
Begründung: Das vornehmliche Ziel — Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.
Zur Unterzeichnung der Online-Petition (mit integriertem Datenstriptease).
Mäjhl kaputt?
Was ist denn heute los? Nicht eine einzige spämm beim mäjhlabholen? Das habe ich seit jahren nicht mehr erlebt.
Hat jemand ein paar idjoten in russland und china erschossen? Wenn ja: danke!
Hier einmal eine fröhliche auswahl von suchbegriffen, mit denen guhgell die leser zum blahblog geführt hat — der ganz normale irrsinn des internetzes.
zwischen den beinen — nun, in der regel findet sich dort ein fleischiger schlauch oder ein löchlein, beides sehr geeignet zum ablassen des harnes und für andere fröhliche und völlig harmlose spiele.
brd gmbh — falscher begriff. Wäre die BRD eine GmbH, so wäre sie längst pleite.
internetausdrucker — ein mensch, der genau weiß, dass jede seite im internetz in den nächsten wochen und monaten unter zensUrsulas fuchtel einfach verschwinden könnte, somit ein sehr weiser und vorausschauender mensch.
das menschliche gehirn — ödland.
wie geht die welt unter — an einem wunderschönen abend wird sich langsam die müde sonne unter den horizont senken. Aus einem fernen, nahen überall ertönt eine nicht mehr allzu dramatische musik. Über den himmel zieht ein schriftzug: „ende. Wir danken folgenden darstellern…“
tiere mit f am ende — 9live-dummtelefonierschaf.
marschmusik download — bin ich die bundeswehr oder was?
wann geht die welt unter — kurz nach der sportschau, in einem jahr, in dem bayern münchen nicht deutscher meister geworden ist. Dies zumindest für einige münchner.
book of ra manipulieren mit dem handy — ganz einfach: Zwille dazunehmen, händi mit schmackes in die scheibe schießen, störende glassplitter entfernen, geld entnehmen. (Wer es nicht weiß: „book of ra“ ist ein spiel an den novoline-geldspielgeräten.)
gummistiefel wichsen — das ist noch einfacher: Glied über den schaft des stiefels positionieren, rytmisch stimulieren und warten, bis ein paar schleimige tröpfchen unter beachtlichem lustgewinn zum vorschein kommen. Tröpfchen in die stiefel zielen, denn gibt es auch keine flecken auf dem teppich.
sex in gummistiefeln — ebenfalls sehr einfach: Geht wie normaler sex, nur eben mit gummistiefeln. Wichtig: stiefel nicht über das glied ziehen, dorthin gehört ein kondom.
barfuss pimmel wichsen — das geht ähnlich wie mit gummistiefeln, nur mit ohne gummistiefel.
haushalts brechmittel — in den meisten haushalten steht ein praktischer fernseher. Einfach eine abendliche „talkshow“ glotzen, der kotzreiz kommt von alleine.
richtig scheißen — manchen internetznutzern muss man anscheinend sogar das noch erklären…
was ist wenn — und vor allem: Wer ist dann.
demokratie kurz — stimmt, war recht kurz und schnell wieder vorbei.
ficken im schlamm — geht ähnlich wie ficken im bett, ist nur irgendwie glitschiger und dreckiger.
gummistiefel mädchen schlamm — siehe vorheriger begriff, aber diesmal wieder mit gummistiefeln. Nur nicht die stiefel anstelle des kondomes über das glied ziehen.
meine freundin will eine glatze — echt jetzt aber: Beine und fotze sollen immer glatt rasiert sein, aber wenn das haupthaar abgeschoren wird, kriegst du ein problem? Lass sie gefälligst!
nachfolger von judas — die so genannten „christlichen“ kirchen.
wie sehen ufos aus — meistens wie orange lichter, die langsam über den nächtlichen himmel ziehen. Sie bleiben aber nicht lange ufos, weil sie einfache mini-heißluftballons sind.
win7 zu wenig speicherplatz — versuchs doch mal mit debian!
zwangs hypnose — ein anderes wort für die tägliche tätlichkeit und tätigkeit der massenmedien.