Was hatten wir denn so richtig lange nicht mehr?

Richtig, wir hatten verdammt lange kein monströses brüllball-großereignis in der BRD mehr! [Archivierte meldung gegen die löschung von inhalten beim BRD-staatsfernsehen.] Kommt, dafür kann man doch mal wieder so richtig mit staatsgeld und rundfunkgebührengeld der wohnungsbewohner die korrupzjon des scheißfußballs aufpumpen, die platzt ja nicht so schnell! Und das besteste daran: die brüllenden idjoten vor ihren volxempfängern freuen sich sogar noch drüber, scheißegal, ob die schulen verschimmeln und die infrastruktur verrottet und die menschen immer ärmer werden.

Das wird bestimmt kommen.

Bleibt eigentlich nur eine frage: ob bis dahin wohl der berliner fluchhafen BER fertig ist?!

Worauf haben wir denn alle sehnsüchtig gewartet?

Na, ist doch klar: auf die schlechtgeschriebenen kinofilme zu half-life und portal. Erst haben die filmvermarkter damit angefangen, comics zu verfilmen, und jetzt machen sie weiter und verfilmen kompjuterspiele — ist schon scheiße, wenn dem monströsen apparat der industriellen filmprodukzjon nix eigenes mehr einfällt. Am besten eine trilogie aus half-life machen! Und aus portal! So holt man das meiste geld raus! :mrgreen:

Kaum etwas kann den bereits eingetretenen kreativen tod bei den „großen“ kompjuterspielen besser belegen als solche überlegungen. Seltsam: als die technischen möglichkeiten mieser waren, waren die spiele besser.

Meine vorhersage: oskarverdächtig werden die filme nicht.

(Ja, ich habe den doom-film „gesehen“. Es ist ein typischer achtfach-film, also einer, der so langweilig ist, dass man ihn am besten mit achtfachem tempo durchlaufen lässt, um an den paar interessanten stellen auf normaltempo zu gehen. Für etwas, was äktschen sein soll, ist das ziemlich vernichtend.)

Fäjhknjuhs des tages

Man hat das damals nicht „Fake News“ genannt, weil es den Begriff noch nicht gab. Vor allem aber haben die meisten anderen Medien diese „Fake News“ nicht bekämpft, sondern fröhlich weiter verbreitet

Tja, fäjhknjuhs sind eben nur fäjhknjuhs, wenn es nicht der normale scheißkampanjenjornalismus mit allen seinen manipulativen lügen ist, sondern stets nur irgendwas mit internet, was wegzensiert werden soll. Lasst euch keinen sand in die augen streuen, schon gar nicht von scheißjornalisten und stoppschild-p’litikern.

Eine wahrheitspresse ist es nicht!

Sorry für den Link auf eine archivversjon, aber „übermedien“ entfernt seine inhalte nach wenigen tagen aus dem offenen internetz und ist damit eine nicht direkt verlinkbare, für das internetz eigentlich ungeeignete kwelle. So etwas können sich nur jornalisten ausdenken!

Webschopping des tages

Tja, ist schon scheiße, wenn man in einem webschopp eingekauft hat, wo der programmierer gleich eine kleine hintertür zum datenabschnorcheln mit reingemacht hat und wenn diese daten dann für betrügereien aller art missbraucht werden, so dass man noch jahrelang ärger damit haben kann.

„Aber der war doch sicher, da war doch eine schlösschen in der adresszeile des brausers“. :mrgreen:

Ich wünsche euch allen auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an den überall leicht und folgenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Kennt ihr den schon?

Neue Probleme auf Baustelle in Berlin-Schönefeld
BER-Eröffnung 2017 unmöglich – Aufsichtsrat verschiebt Sitzung

Aber 2018 klappt es bestimmt. Es ist nun einmal schwierig, mit beton zu bauen. Vor allem für bauunternehmen, die dummes staatsgeld hinterhergeworfen kriegen. Und während da eine baufrische ruine hingestellt wird, vergammeln die schulen. Übrigens: 2017 könnt ihr bei der bummstagswahl die versager erneut in amt und herrschaft wählen, die dafür p’litisch verantwortlich sind. Deren protzig-repräsentative bauten in berlin sind ja immerhin rechtzeitig fertig geworden, nachdem die in bonn auch gerade fertiggeworden sind und da jetzt am rhein rumstehen und vergessen werden.

Geschäftsmodell der contentindustrie, kurz zusammengefasst

Unterdessen weitet Burda sein Geschäftsmodell aus, mit möglichst billig produzierten Inhalten möglichst große Reichweiten zu erzielen

Ich wünsche euch weiterhin viel spaß mit dem leistungsschutzrechtgeschützten aggregator von focusonlein, einem weiteren garanten für kwalitätsjornalismus, der sich nicht einmal mehr seine fäjhknjuhs selbst ausdenkt oder dschungelkämp-fakten einkauft [ja, echt!], sondern einfach direkt und mutmaßlich mechanisch von der bildzeitung ins CMS übernimmt! Tja, ist schon scheiße, wenn die leute diesen bullschitt genau so teuer bezahlen wollen, wie er es ihnen wert ist und deshalb keine klickergroschen bei der scheißbildzeitung lassen. Lasst eure intelligenz auch weiterhin verachten, damit sich dieses scheißgeschäft der scheißpresse auch weiterhin lohne!

Und freuet euch über den p’litischen bild-dung aus der „vierten gewalt“, die euch täglich eine faustvoll njuhs in die fresse schlägt! In den dunkelkammern des reichstages wird jetzt schon alles dafür vorbereitet, dass die da auch in zukunft ein mit gewalt und zensur durchgesetztes monopol drauf haben.

Kwalitätsjornalisten bei der arbeit

Heute erklärt uns mal spiegelonlein, wie der seriöse, fäjhknjuhs-freie, leistungsschutzrechtgeschützte kwalitätsjornalismus aussieht, der im zeitalter von fratzenbuch und zwitscherchen um werbeplatzvermarktung buhlt:

Heute Vormittag wurde in Karlsruhe das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im NPD-Verbotsverfahren verkündet. Nachrichten dieser Tragweite veröffentlicht SPIEGEL ONLINE als sogenannte Eilmeldungen. -- Wie kam es dazu, dass die Nachricht mit der falschen Schlagzeile (Bundesverfassungsgericht verbietet NPD) veröffentlicht wurde? -- Als der Vorsitzende des Zweiten Senats, Andreas Voßkuhle, zu reden begann, zitierte er zunächst den Antrag auf das NPD-Verbot. Der Antrag wurde von uns versehentlich mit dem - tatsächlich anderslautenden - Urteil verwechselt.

Ich wünsche den medien der contentindustrie auch weiterhin viel erfolg bei der vermarktung von einblendmöglichkeiten für die lüge der reklame!

Nachtrag: zeitonline wollte auch gaaaaanz schnell sein!

Karlshure des tages

Wenn du eine partei gründest, die klar verfassungsfeindlich ist, wird diese partei von der karlshure nur dann verboten, wenn sie auch eine erfolgsaussicht hat.

Allerdings fehlt es (derzeit) an konkreten Anhaltspunkten von Gewicht, die es möglich erscheinen lassen, dass dieses Handeln zum Erfolg führt, weshalb der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts den zulässigen Antrag des Bundesrats auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit und Auflösung der NPD und ihrer Unterorganisationen (Art. 21 Abs. 2 GG) mit heute verkündetem Urteil einstimmig als unbegründet zurückgewiesen hat

Kommt, lasst uns eine kannibalen-partei gründen und für die bundesweite versorgung mit kannibalischen schnellimbissen kämpfen! (Immer schön mit einem grinsenden bratmenschen dekoriert, der messer und gabel in seinen knusprigen händen hält.) Das löst so viele probleme auf einmal und nicht nur endlösungsmäßig endgültig, sondern auch kalorienreich und schmackhaft: das problem mit den renten, mit den hartz-IV-empfängern, mit den flüchtlingen, mit den behinderten, mit den veganern. „Friss weg, was dich frisst!“ — und so lange dieses p’litische programm keine aussicht auf erfolg hat, können wir schön parteiarbeit machen, vielleicht sogar in das eine oder andere rathaus einziehen, vielleicht sogar wahlkampfkosten vom staate ersetzt kriegen. Das ist doch toll. :mrgreen:

Datenschleuder des tages

Erstmal zur aufheiterung ein paar weise worte eines weisen p’litikers:

Der bisher gültige Grundsatz, dass Datensparsamkeit das Übermaß der Dinge ist, der hat sich überholt, der muss weg. Datenreichtum muss der Maßstab sein, nach dem wir unsere Politik ausrichten

Alexander Doofrindt, bummsdatenautobahnminister

So, jetzt zum richtigen kram:

Tja, wenn so eine niederträchtige, menschenfeindliche, unterdrückerfreundliche kräcking- und überwachungsklitsche wie „cellebrite“ auf einmal selbst zu den gekräckten und überwachten zählt, denen jemand sportliche neunhundert gigabyte daten abgezogen hat, dann kann mich diese meldung nicht traurig stimmen. 😀

Das ist von der datenmenge her nicht wirklich kleinkram, da dauert die bloße datenübertragung beim abziehen schon ihre zeit. (Deutlich länger als das herunterladen eines HD-filmes.) Offenbar gab es kein monitoring, in dem das aufgefallen ist. Und das bei einer klitsche, die schadsoftwäjhr an staaten verkauft. Na ja, staatliches geld wird ja auch eher selten intelligent ausgegeben.

Übrigens: 900 gigabyte… was zum henker! Selbst eine recht aufgeplusterte datenbank für ein paar milljonen kunden mit jeweils sehr vielen geschäftsvorfällen kommt höchstens auf ein paar hundert megabyte. Und diese klitsche hat ganz sicher keine paar milljonen kunden. Gar nicht auszudenken, wenn die die ganzen von den händis abgezogenen daten da irgendwo auf einen übers internetz zugänglichen rechner gelagert hätten! Schade, dass das Zeug bei der scheißpresse liegt und nicht irgendwo zum freien daunlohd, so dass davon auszugehen ist, dass keine wirklich interessanten einzelheiten bekannt werden.

Hej, ihr ganzen überwachten, habt ihr euch eigentlich schon einmal gefragt, was mit euren ganzen überwachungsdaten passiert? Ach, ihr vertraut? Und denken ist so anstrengend? Na, dann ist ja alles gut! Ihr seid großartige idjoten! Und glaubt schön weiter an den datenschutz, der euch überall versprochen wird! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Und hej, heise, deine autoren werden auch immer ungenießbarer: erstens hat „cellebrite“ keinen „datenverlust“, die daten sind noch da und wurden „nur“ von jemanden kopiert, und zweitens handelt es sich nicht um häcker, sondern um kräcker. Weia! Werd doch zur kompjuterbild mit schlips, heise onlein!

Kwalitätsjornalismus des tages

Ich wünsche den kwalitätsjornalisten von der springerschen „welt“ in ihrem propagandistischen kampf gegen einen gewählten p’litiker der USA viel spaß dabei, schwuler zu werden. [Kwelle des bildschirmfotos]

Übrigens, scheißjornalisten: es ist mir sowas von scheißegal, mit welchem erwaxenen menschen welchen geschlechtes ihr eure genitaljen stimuliert, um ein bisschen lust zu empfinden. Aber euer nach vergorener scheiße stinkender scheiß-propagandajornalismus, ob für hartz IV oder gegen Donald Trump, der ist und bleibt völlig unerträglich! Der wird auch nicht besser, wenn ihr euch wegen irgendwelcher erwägungen eurer reklameheinis an schwule anbiedert, um ein bisschen liberalität für eure reakzjonären machwerke zu simulieren. Ganz im gegenteil.

Ihmezentrum des tages

Das große problem bei der höllenhässlichen betonburg „ihmezentrum“ (die inzwischen noch schlimmer aussieht als auf diesen alten fotos)formerly known as LindenPark — ist nach auffassung einiger PR-heinis nicht etwa, dass die betonburg kalt, lebensverachtend, trist, unmenschlich und für jeden menschen mit resten für gefühl nur noch eine einladung zum freitod ist, sondern, dass sich die menschen darin nicht mehr sicher fühlen. So funkzjoniert das mit der scheiß-PR eben: den leuten eine scheinlösung für scheinprobleme anbieten, die wirklichen probleme als unbeachtlich erklären und auf diese weise aus manipulierten leuten frische neue anhänger machen.

Übrigens: wer wirklich visjonen hat, dass dieser „größte schrotthaufen niedersaxens“ (lt. financial times deutschland) zu einem „wahrzeichen für hannover“ werden könne, sollte sich dringend in behandlung begeben. Und wer diese visjonen nicht wirklich hat, sondern sie im reklameton der lüge vorschiebt, um mit diesem psychopflug irgendwelche geschäfte voranzutreiben, ist eine ausgesprochen unappetitliche leibespforte.

Phishingtechnik des tages

Wenn ihr wegen eurer unwilligkeit, bekwem, sicher, verschlüsselt und träckingfrei mäjhl zu machen, keinen webmäjhler benutzt und… sagen wir mal… bei guhgell mäjhl seid, dann seid sehr aufmerksam, wenn ihr in eine mäjhl geklickt habt und euch neu anmelden sollt. Und meldet euch auf gar keinen fall neu an, wenn die adresszeile im brauser mit data: statt mit https: beginnt!

Die phisher haben einfach eine komplette phishing-seite in einer data:-URL untergebracht.

Von einer ausweitung des verfahrens auf andere kostenlose mäjhlanbieter sowie auf S/M-seits gehe ich aus. Denen, deren guhgell-konto schon gephisht wurde, wünsche ich viel spaß dabei, sich alles zurückzuholen, wofür sie sich „bekwem mit dem guhgell-konto“ angemeldet haben. Wenn euch doch nur jemand vor solchen zentralisierungen gewarnt hätte! :mrgreen:

Hinweis via @benediktg@gnusocial.de