Verfassungsfeinde des tages

Die deutsche Regelung zur Vorratsdatenspeicherung ist mit EU-Recht nicht vereinbar. Telekommunikationsunternehmen können deshalb nicht verpflichtet werden, ab dem 1. Juli die Telefon- und Internetverbindungsdaten aller Bürger zehn Wochen lang speichern zu müssen, wie das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster in einem Beschluss vom Donnerstag entschied

Grüße an die verfassungsfeinde aus CDU, SPD und CSU mit ihren abergläubischen und neurotischen DDR-2.0-totalüberwachungsfantasien! Man kann diesen arschlöchern ja nicht einmal mehr ein „geht doch nach drüben, wenns euch hier nicht gefällt“ zurufen.

Aber verlasst euch drauf: wenn die überwachungsfantasien mit EU-recht nicht vereinbar sind, dann wird demnächst das EU-recht scheibchenweise geändert.

Sicheres herkunftsland des tages

Provinz Helmand
Erneut viele Tote bei Anschlag in Afghanistan

Dahin kann die BRD abschieben, da ist es sicher, da wird ja nur ein bisschen von den anhängern des großen, allweisen, alles bombadierenden mördergottes gemordet. Die frage, wozu dann die ganzen bummswehrsoldat*innen dort immer noch die grenzen der BRD verteidigen, stellt einfach der bummsverteidigungsministerin!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal im auftrag des spiegels und des BRD-staatsfunks eine studie gemacht und zum baffen erstaunen aller menschen in der BRD rausgekriegt, dass man mit türkischem oder arabischem namen in der BRD große probleme haben kann, an eine wohnung zu kommen. Niemand hätte damit rechnen können!

Mittelalter 2.0 des tages

Unicode 10 bringt 56 neue Emojis, darunter Feen, Vampire, Zauberer

Auch weiterhin viel spaß mit dem modernen, technisch beförderten analfabetismus und der devoluzjon der schriftsysteme:

Die unterschiedlichen Bildzeichen haben in der Vergangenheit für Missverständnisse etwa zwischen iOS und Android geführt

Mit buchstaben wäre das nicht passiert… :mrgreen:

Fäjhknjuhs des tages

[…] nachdem die Zeitung am Mittwoch ein schweres Erdbeben vermeldete, von dem vor Ort aber niemand etwas mitbekommen hatte […] datiert auf den 29. Juni 2025

Ohne jegliche kwalitätskontrolle und ohne das kleinste problem mit einer offensichtlich falschen datumsangabe bei der nicht gerade kleinen „los angeles times“ von einem dummen programm direkt in das redakzjonssystem verklappt, damit es auf einer zeitungswebseit als clickbait für das eigentliche geschäft der scheißpresse, die scheißreklame, diene — genau so geht der scheißjornalismus heute, morgen und bis zur wohlverdienten insolvenz. Es ist so schön, dass ich den anfang vom ende der scheißpresse noch erleben durfte!

Aber hej, hauptsache die pösen fäjhknjuhs und dieser ganze häjhtspietsch auf S/M-kanälen im web wird durch ein zensurgesetz abgewürgt!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

DB des tages

Nach wie vor gibt es bei der „deutschen bahn“ nur vier feinde des zuverlässigen und störungsfreien zugverkehrs: frühling, sommer, herbst und winter.

Wisst ihr noch, damals, als irgendwelche scheißjornalisten noch nicht jedes sommergewitter zum „unwetter“ hochgejazzt haben, auch wenn dabei ordentlich wasser und hagel runterkam? Und als man normale sommertemperaturen knapp über dreißig grad celsius noch nicht „hitze“ genannt hat und auf der wetterkarte in schmerzhaft flammendem rot markiert hat? Damals warb die bahn auch noch ganz anders… vermutlich war ihre infrastruktur noch nicht so verrottet wie heute, wo sie eine akzjengesellschaft geworden ist.

Überwachung des tages

Kurz vor Abschluss eines Gesetzgebungsverfahrens „zur Änderung des Strafgesetzbuches, des Jugendgerichtsgesetzes, der Strafprozessordnung und weiterer Gesetze“, bei dem es z.B. um die Frage des Fahrverbots für Straftäter ging, hat die Große Koalition durch einen Änderungsantrag einen weiteren Schwerpunkt eingefügt. Dieser hat es in sich. Insbesondere sollen umfangreiche Rechtsgrundlagen für Kommunikationsüberwachung und Online-Durchsuchungen von Computern und Smartphones geschaffen werden

Rasch noch die STASI-2.0-gesetze in dieser legislaturperiode durchprügeln… vier weitere jahre FDJ-kanzlerin Merkel sind ja gesichert.

Was ist los?

Das ist mal etwas völlig neues im terrorismus:

Der 36 Jahre alte [sic!] war den Behörden den Angaben zufolge nicht wegen terroristischer Verbindungen bekannt

<spekulazjon klasse="haltlos, paranoid">
Haben die jetzt ganz schnell die akten so schnell vernichtet, damit das wohlbekannte muster nicht so auffällt oder finanzieren die geheimdienste inzwischen so viele gewaltbereite, fanatisierte vollidjoten mit massenmordabsichten, dass sie völlig den überblick verloren haben und gar nicht mehr wissen, wen sie alles kennen?
</spekulazjon>

Möglicherweise?

Die Berichterstattung deutscher Medien ist möglicherweise Opfer der Wunschvorstellungen ihrer Redaktionen. Eine Konsequenz: Die Menschen werden schlecht informiert

Ich würde das ja anders ausdrücken: die berichterstattung der BRD-medien folgt den propagandistischen zielvorstellungen der verleger und muss zudem ein geeignetes umfeld für das eigentliche geschäft der scheißpresse, den transport von reklame, sein. In der konsekwenz werden die menschen fehlinformiert und so weit verblödet, dass sie die propaganda für tatsachen halten. Und das ist vorsatz.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Erpressungstrojaner des tages

Kennt ihr noch „wannacry“, der sich hier durch die netzwerke aus rechnern ohne eingespielte sicherheitspätsches gefressen hat? Das ist vorbei? Mitnichten ist das vorbei: in japan hat der trojaner-wurm ein ganzes honda-werk stillgelegt.

Schuld daran sind natürlich nicht die leute, die keine sicherheitspätsches einspielen, sondern russl… ähm, das ist jetzt in der vorkriegszeit ja nordkorea.

„Cloud“ und datenschleuder des tages

„Deep root analytics“, eine meinungsforschungsklitsche aus den USA, hat ihre angesammelte, weit in die privatsfäre der betroffenen rd. 200 milljonen menschen hineinreichende datenbank völlig ungesichert auf einem „cloud“-sörver abgelegt [Dauerhaft archivierte versjon]:

Die 1,1 Terabyte große Datenbank enthält neben Namen, Adressen, Geburtsdaten und Telefonnummern auch Stimmungsanalysen zu politisch kontroversen Themen, wie Waffenbesitz, Stammzellenforschung, Abtreibung sowie die „vermutete Religion und Ethnizität“ […] der Datensatz wurde versehentlich ohne Passwortschutz auf einem öffentlich zugänglichen Amazon-Server abgelegt

Achtet mal drauf, wie die scheißjornalisten bei solchen datenschleudereien das sonst im jubeljornalismus unentbehrliche wort „cloud“ vermeiden und lieber vom „amazon-sörver“ tintenklexen, und ihr wisst, wie euch scheißjornalisten jeden verdammten scheißtag ins gehirn ficken wollen! Geh einfach sterben, scheißjornalist!

Völlig unabhängig von dieser ganz gewöhnlichen und niederträchtigen lesermanipulazjon zur verbesserung der eigenen attraktivität für reklameschaltungen wünsche ich euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall versprochen datenschutz! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Security des tages

Forscher der Sicherheitsfirma Qualys hatten entdeckt, dass sich eine Sicherheitsvorkehrung der Speicherverwaltung des Linux-Kernels dazu missbrauchen lässt, Speicherinhalte zu überschreiben. Angreifer können dies missbrauchen, um sich höhere Rechte zu erschleichen und damit Schadcode auszuführen. Betroffen sind der Linux-Kernel, FreeBSD, OpenBSD, Solaris und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme

Was für eine scheiße, das geht über mehrere un*xe hinweg! Ich bin mir sicher, dass es bei der NSA lange gesichter gibt, wenn der fehler demnächst gefixt wird. Und bitte nicht den schrecken davon mindern lassen, dass man das aus der ferne nicht direkt ausnutzen kann — es reicht, wenn etwa der websörver irgendein CMS verwendet, das eine andere ausbeutbare sicherheitslücke hat, mit der man kohd mit den rechten des websövers ausführen kann, und schon ist der sörver gepwnt.

Erpressungstrojaner des tages

Eine Linux-Version der Ransomware Erebus hat Server eines Hosters verschlüsselt und so Webseiten von Kunden lahmgelegt. Auf den Servern soll veraltete, von Sicherheitslücken durchsiebte Software zum Einsatz gekommen sein […] Schlussendlich haben sich Erpresser und Opfer dem Bericht zufolge auf die Zahlung von 1 Million US-Dollar geeinigt

Mit linux wär das nicht pass… oh!