Reziprok

Es ist seltsam. Je länger der text ist, den ich blogge, desto weniger sind meine leser geneigt, dazu einen kommentar abzulassen. Aber wenn ich mal einen ganz kurzen pohst mache, der ein geradezu dummes wortspiel enthält, denn kriege ich darauf den längsten kommentarverlauf.

Warum mache ich mir überhaupt noch die mühe, etwas sinnhaltiges zu schreiben.

Aber es geht nicht nur mir so, auch frank ist davon betroffen. Sein erfolgreichster blogeintrag enthält überhaupt keinen text, er ist einfach nur mit dem wort "tot" überschrieben. Und auch hier hat sich ein beachtlicher kommentarverlauf gebildet. Inzwischen ist auf unserem gemeinsam genutzten sörver der suchbegriff "tot" uneinholbarer spitzenreiter; fast so, wie in meinen früheren zeiten der suchbegriff "runterholen".

Seit dieser täglichen erfahrung pohstet frank gelegentlich mal ein bild ohne weiteren text (na ja, hier doch etwas).  Und in der tat, der erfolg bei den suchmaschinen gibt dieser vorgehensweise völlig recht.

Es ist, als wenn die menschen nicht mehr lesen können.

2 Antworten zu “Reziprok

  1. Das liegt vermutlich daran, dass die langen Texte nur von wenigen bis zu Ende gelesen werden. Was manchmal schade ist.

    Aber das mit dem „tot“ probiere ich auch mal aus, am besten, bevor ich mal ein paar Tage wegfahre.

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