Umzug eines striehm-sörvers

Der striehm-sörver für Toxic Apple Radio ist jetzt endgültig umgezogen.

Das lustigste war der härtetest, mit dem wir dem sörver heute ein bisschen auf dem zahn gefühlt haben. Ein paar mitmacher haben für eine große anzahl paralleler zugriffe gesorgt, was aber keine nennenswerte last verursachte. Irgendwann weckte das den schelm in mir und ich ließ mit einem flotten python-dreizeiler mal eben die zifferndarstellung von 100000 fakultät berechnen. Das sorgte endlich für eine volllast des armen prozessörchens. Und zwar für eine ausgesprochen sinnlose rechnung.

Aber es sorgte nicht dafür, dass einer der striehms unterbrochen wurde. Der neue sörver läuft wirklich gut. Im moment laufen immer noch testsendungen, aber morgen abend geht es mit der ersten regulären sendung weiter. Mal schauen, ob der umstieg für alle beteiligten problemlos wird. (Die DJs müssen ja eine IP-adresse ändern, und wir wissen ja alle, wie anwender so sind. Keine sache ist so einfach, dass man sie nicht falsch machen kann. (Das gilt leider auch für programmierer. (Und für mich. (Ich mache zu viele verschachtelte klammern.))))

Feierabend für heute…

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Nah dran

So lange es diesen wissenschaftlichen allmachbarkeitsfurz namens „künstliche intelligenz“ gibt, so lange ist man nach den worten irgendwelcher natürlicher intelligenzen nur ein bis zwei jahrzehnte vom bau einer wirklich intelligenten maschine entfernt. Und das schon seit vierzig jahren.

Der intelligente denkt da schnell, dass man auch immer ein bis zwei jahrzehnte vom bau einer wirklich intelligenten maschine entfernt bleiben wird.

Wozu auch der ganze aufwand? Es ist doch viel einfacher und wahrscheinlich billiger, intelligente menschen zu machen – in der ersten stufe der herstellung macht das sogar richtig spaß.

Es ist alles nur vorbereitung

Wenn ich mich gerade in meinen anderen blogs besonders auf werbung „einschieße“, denn liegt das nicht etwa daran, dass ich eine zuneigung zu dieser einseitigen form der kommunikazjon entdeckt hätte. Vielmehr ist es so, dass ich auf einer whitedarkness noch in diesem jahr eine etwa einstündige lesung zum tema „werbung“ halten werde, die mit multimedialen elementen gespickt ist. Da habe ich mir ordentlich etwas vorgenommen…

Und jetzt muss ich mich eben etwas mehr mit werbung auseinander setzen, als ich das sonst tue. Das schlägt sich natürlich auch in meinen blogtemen nieder.

(Wann es so weit sein wird? Vermutlich im november. Eine richtige ankündigung kommt zu gegebenener zeit auf der homepäjtsch der whitedarkness. Vielleicht wird es vorher noch etwas aktivität im forum geben. Vielleicht auch nicht. Meine gesamte arbeitsweise ist beinahe unstrukturiert und ziemlich kaotisch.)

Trüber schreibetag

Ich habe schon lange nicht mehr so viel wie heute geschrieben, und das ergebnis kommt mir doch so dürftig vor. Aber was soll man an einem kalten, trüben sommertag mit einer nächtlichen tiefsttemperatur von vier grad celsius auch sonst tun? Außer selbstmord vielleicht, das geht immer beim frieren…

Worüber man bloggen kann

Wer wirklich nicht weiß, worüber man bloggen kann, der sollte sich einfach mal andere blogs anschauen. Die fantasie ist unbegrenzt, und es gibt so viele temen, wie es idjoten gibt. Man kann zum beispiel einfach die lottozahlen bloggen.

Natürlich die gezogenen. Eine vorhersage wäre ja fast noch sinnvoll. Vor allem, wenn sie zutrifft.

Der brüller des tages…

ist für mich ganz klar, wie wenig sorgfalt die werbeabteilung von RWE an den tag legt, wenn sie versucht, mit wikipedia-edits einen ihr genehmen eindruck zu erwecken. Einmal ganz davon abgesehen, dass es wie versucht aber nicht gekonnt aussieht. Zwar wurde der edit anonym durchgeführt, aber ausgerechnet mit einer IP von RWE.

So blöd und technisch unverständig muss man erstmal sein.

Und die wollen kernkraftwerke betreiben.

Technischer dativ

Welcher mensch ist eigentlich auf die idee gekommen, die tasten „N“ und „M“ auf der schreibmaschinentastatur so nebeneinander zu legen, dass man allzu leicht die eine für die andere tippen kann? Die dabei entstehenden „technischen dativformen“ sind wirklich schwer zu entdeckende tippfehler, wirken aber ausgesprochen peinlich und sprachlich unbeholfen.

Eben im netz gefunden…

…und aus dem lesen kaum wieder herausgekommen, so lustig sind schlagertexte ohne die zugehörige musik: Hansis schlagerseiten.

Und dabei brauchte ich doch nur mal den text von Roland Kaisers „manchmal möchte ich schon mit dir„…

Manchmal möchte ich schon mit Dir
Diesen unerlaubten Weg zu Ende gehen
Manchmal möcht‘ ich so gern mit Dir
Hand in Hand ganz nah an einem Abgrund stehen
Wenn ich Dich so seh‘, vor mir seh‘

Manchmal möchte ich schon mit Dir
Eine Nacht das Wort Begehren buchstabieren
Manchmal möchte ich so gern mit Dir
Doch ich weiß, wir würden viel zu viel riskieren
Du verlierst den Mann, ich verlier den Freund

…der für mich ein geradezu perfektes beispiel für die technik des schlagertextes ist. Da die direkte erwähnung der sexualität verpönt ist, werden entsprechende passagen wie „wenn ich dich sehe, möchte ich dich f*cken“ durch unverfänglichere, aber doch eindeutige aussagen ausgetauscht. Gerade Roland Kaiser hat in dieser technik ein talent bewiesen, das auch für mich beeindruckend ist. Er muss sehr hart daran gearbeitet haben, dass diese „übersetzungen“ des eigentlich beabsichtigten nicht nach einer parodie klingen – und ich bin mir sicher, dass er für seine „übersetzungen“ hilfsmittel verwendet hat.

Jornalisten

Zu den dingen, die ich gar nicht mag, gehört der mäjhlverkehr mit interessierten jornalisten, die auf der suche nach ihren stories sind. Aber würde ich darauf gar nicht eingehen, so würde noch mehr scheiße im auswurf der jornallje stehen. Und dieser auswurf ist es ja immernoch, woran die mehrzahl der menschen in deutschland seine meinung bildet.

Und so schreibe ich und so schreibe ich mäjhl – als wenn ich nichts besseres zu tun hätte.

Die braune leine

Wenn man viel zu früh aus dem schlaf gerissen wird, mit leerem bauch auf dem fahrrad sitzend durch eine öde stadt fährt, von einem wetter begleitet wird, das eher ein meterologischer suizidimpuls ist, denn kann man schon einmal etwas melankolisch werden.

Vielleicht liegt es an meiner gegenwärtig recht melankolischen grundstimmung, aber ich finde den anblick der hochwasser führenden leine sehr angenehm. Das schmutzige braun der fluten gibt einigen orten in hannover gewissermaßen wahrheit. Schade, dass sich der wasserstand bald schon wieder normalisiert haben wird.