Doxygen

Wenn man damit gestraft ist, einen fremden kwelltext verstehen zu wollen oder gar zu müssen, denn empfindet man doxygen als sehr vorteilhaft. Das programm für die automatische erstellung von dokumentazjon aus kommentaren im kwelltext (ähnlich wie javadoc) ist zwar ursprünglich für C, C++ und java gedacht gewesen, eben habe ich es aber probehalber auf ein großes und zudem recht dürftig kommentiertes PHP-projekt (gemeint ist hier bbpress) losgelassen.

Und in der tat, was mir einst aussichtslos schien, ist jetzt möglich geworden: ein verständnis der grundlegenden arbeitsweise in ein paar stunden zu kriegen. Sehr schön ist die HTML-ausgabe von doxygen mit integrierter suchfunkzjon, wenn das ganze über einen webserver mit PHP läuft.

Wer das auch einmal probieren möchte (oder in einem projekt: probieren muss): Für PHP-kwellen hat sich bei mir bewährt, die für C optimierte darstellung auszuwählen, die aufrufgrafen der funkzjonen plotten zu lassen und natürlich alle undokumentierten elemente aufzunehmen. Wenn so wenig dokumentiert ist wie bei bbpress, denn empfiehlt es sich auch, die kwelltexte in die dokumentazjon einzubetten, um wenigstens daraus ein bisschen schlau werden zu können. Wer PHP ganz gut lesen kann, findet in der aufbereitung (natürlich mit syntax-hervorhebung) der generierten dokumentazjon denn alles, was sich sonst nur mühsam erschließen lässt.

Ach so, warum ich in den kwellen von bbpress wühle? Na ja, mir gefällt das kleine forum und ich denke ernsthaft darüber nach, dass ich ein paar beiträge zur weiterentwicklung leiste, wenn ich nächstes jahr den kopf frei genug dafür kriege.

Gregarius

Verglichen mit den diversen RSS-lesern, die ich bislang benutzt habe, ist gregarius ein echter segen. Vor allem, wenn man an ständig wexelnden rechnern sitzt.

Und wenn ich nur an den seligen liferea zurückdenke, den ich jetzt niemals mehr benutzen werde. Eine seuche ist dieses teil. Ich habe ja selbst schon einiges in meinem leben programmiert, aber wie man es schafft, ein programm derart lahmarschig zu machen, das ist mir ein rätsel. Wahrscheinlich wurde es von leuten gehackt, die es selbst nicht benutzen. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Aber auch der thunderbird ist eine zicke. Der einzige vorteil für mich war es, dass RSS-leser und mäjhlprogramm zusammen waren – das war manchmal praktisch, um einen lesetipp rauszumäjhlen. Aber so ein schub für die bekwemlichkeit ist es denn doch wieder nicht, ein link ist schließlich schnell kopiert und über die zwischenablage in die mäjhl gepackt.

Sehr angenehm ist es für mich, dass ich den neuen striehmsörver von toxic apple radio für solche kleinen anwendungen einfach mitbenutzen darf. Das einzige manko ist es, dass diesem server keine domäjhn zugeordnet ist und ich direkt die IP-adresse in der URL benutzen muss. Ich darf eben nur nicht so viel last erzeugen, dass die eigentliche funkzjon dieses sörvers beeinträchtigt wird – und das tue ich nun wirklich nicht. (Schließlich will ich mir nicht selbst administrative arbeit schaffen.) Aber ich wurde auch schon gefragt, was ich eigentlich mit einem apache mit php und einer mysql auf einem striehmsörver will…

Manchmal sind es kleinigkeiten, die einem das leben versüßen.

(Das wetter ist es im moment ja nicht so…)