Manchmal würd ich so gern mit dir…

…diesen unerlaubten weg zu ende gehen. Dieses abbild eines phpmyadmin unbedingt einmal mit fröhlichem klick in voller größe begutachten, um zu sehen, auf wessen sörver da scheinbar in der datenbank gehäckselt werden könnte. Ja, das ist wirklich die domäjhn von Wolfgang Schäuble, unseren minister für staatssicherheit und allgemeine entrechtung.

Ich bin natürlich nicht unter die häcker gegangen. Es handelt sich um meinen lokalen phpmyadmin. Aufklärung gibt es bei heise online.

Aber es ist schon erstaunlich, wie viel inkompetenz in technischen sich ausgerechnet bei denen findet, die durch p’litische entscheidungen technische möglichkeiten kriminalisieren wollen und ansonsten danach streben, anderer menschen kompjuter mit schnüffelprogrammen zu verseuchen.

Die heutige p’litik ist einfach nicht mehr satirefähig…

Auch der deprimierteste sieht manchmal noch ein kleines licht

Ach, ich wollte mich gerad im selbstmitleid versenken und die traurigen nachrichten überfliegen, da stieg die kichernde freude in mir auf und formte glucksernd hämisches lachen: Günther Freiherr von Gravenreuth, dieser von abmahnungen und rohen gesten lebende rechts-ausleger, den man vor allem wegen seines gehabes nicht als das bezeichnen darf, als was man ihn eigentlich bezeichnen müsste, er ist wegen versuchten betruges zu einer freiheitsstrafe veruteilt worden.

Ob das wohl so bleibt, wenn der speiherr freiherr in berufung geht? Ich glaube es nicht. Eine juristenkrähe hackt der anderen meist kein auge aus, nicht einmal, wenn die rechtslage an sich eindeutig ist.

Via: side effects

Eine sonderbare form des korrigierens

Menschen gibts!

Es ist ja nicht so, dass ich nicht gern jemandem einen gefallen tue. Wenn mich jemand bittet, dass ich doch kommen soll, um die hausarbeit korrektur zu lesen, sage ich erstmal: „…gern, aber ich kann nicht morgen, weil tatsächlich auch ich verpflichtungen eingehe…“ – „…aber du arbeitest doch gar nicht…“ – „…aber trotzdem gehe ich verpflichtungen ein. Wenn ich dir sage, ich komme morgen und ich komme nicht…“

Und denn muss ich hören, dass es ganz ganz eilig ist mit der hausarbeit. Ganz eilig! Als wenn eine solche arbeit unangekündigt wie ein meteorit vom himmel fiele und eine unerwartete katastrofe auslöste! Immer alles unter totalem stress machen.

Und denn höre ich mich sagen – ich hasse mich ja fast für solche worte – dass ich versuche, mir den tag freizuschaufeln. Und denn mache ich mir die mühe, andere zusagen abzusagen. Und komme hin, mit einem taglang zeit und guten mutes, denn fröhlicher mut ist wichtig für freudlose tätigkeiten. Und ich sehe diese „hausarbeit“.

Diese „hausarbeit“, von der so gut wie gar nichts fertig ist. Von der zwar eine gliederung steht, aber kein wörtchen des textes in ein dokument eingefügt ist. Nicht einmal die in der arbeit zitierte literatur liegt herum, so dass es kaum möglich ist, die bibliografischen angaben im kwellenverzeichnis zu machen. Die auf verschiedene word-dateien und auf ausdrucken vorhandenen texte machen etwa ein drittel des umfanges dessen aus, was die gliederung der hausarbeit verheißt. Und wie selbstverständlich wird von mir erwartet, dass ich „korrektur lese“, indem ich die arbeit schreibe. Unter zeitdruck, versteht sich.

Für ein mittagessen, versteht sich. (Und ein paar kannen kaffee und ein paar zigaretten.)

Als kleine gefälligkeit, versteht sich.

Und dass ich das nicht einfach tue, das ist schlecht. Das ich durchaus vernünftige gründe dafür habe, zählt nicht. Es ist einfach nur gemein. Ich kann doch so gut schreiben, ich habe doch so einen guten stil. (Und natürlich bin ich so abhängig von den zuwendungen irgendwelcher arschlöcher, die mit ihrem eigenen leben nicht klar kommen, aber später als erziehungsbesoffene sozjalarbeiter assimilazjonsarbeit an schansenlosen menschen wie mir leisten – zwei freunde, opfer dieser form der instituzjonalisierten gewalt habe ich in diesem jahr bereits durch selbstmord verloren.)

Mit jedem tag, den ich lebe, wäxt die anzahl der menschen, die mich am arsch lecken können.