Opium fürs volk…

…gibt es ja reichlich in unser aller kleinen bananenrepublik, von günter jauch über die politischen scheindebatten im berliner zirkushaus bis zur bundesliga. Da wollte auch der billigladen „plus“ nicht länger hintan stehen und hat ein unentbehrliches möbelstück in sein angebot aufgenommen: einen opiumtisch. Fehlt eigentlich nur noch die gleichnamige räucherware mit ihrem eigentümlich giftigen geschmack – der schwelbrand, der eingesogen zum kalten hauch schläfriger ewigkeiten wird, frieden für das wirre hirn, bilder voller saturnträume, luft vom andern planeten, eine ahnung vom richtigen le…

Ach, ich komme ins träumen. Gefunden hats der dr. rankenstein

Brüller des tages…

(Noch) nicht in deutschland, sondern im vereinigten königreich: ein e.on-unternehmen schickt eine mahnung, dass 0,00 britische pfund gezahlt werden müssen, aber daraus werden ein paar wochen später 502 britische pfund, die zu zahlen sind

Ob sich überhaupt noch ein mensch anschaut, was für ein haarsträubender unsinn da mechanisch erstellt wird? Bevor solche briefe rausgehen? Ob es da irgendeine plausibilitätsprüfung in der softwäjhr gibt? Oder ob denen die kunden wohl so richtig scheißegal sind?

Zufriedenheit

Es ist doch seltsam. Je länger ich an einem text schreibe, je notwendiger es mir erscheint, dass ich diesen text veröffentliche, desto weniger bin ich vor der veröffentlichung mit diesem text zufrieden. Dennoch: meine kleinen, fragmentarischen bemerkungen zum zivilisatorischen prozess mussten raus. Obwohl so vieles nicht zu sprache kommt und das wenige, was geschrieben ist, auch unzulänglich ist.

Manchmal wünsche ich mir massenhaft zeit, bücher zu schreiben, die denn keiner verlegt und keiner liest. Einfach nur für mich selbst.