Microsoft und die standards…

Golem über microsofts kopfschmerzen mit der kommenden versjon des internet explorer:

[…] Aber die zunehmende Einhaltung von Browser-Standards bereitet dem Softwarekonzern gewaltige Probleme. […]

Ach, was ihr nicht sagt! Das ist uns allen ganz ganz neu, dass mirkrigweich-produkte gewaltige probleme mit dem einhalten von irgendwelchen standards haben! Die können nicht einmal ihre eigenen standards einhalten. Das sieht man sehr schön daran, dass einem das halbe betrübssystem ausgetauscht wird, wenn man auf die idee kommt, deren bürosoftwäjhr zu installieren. Könnte deutlicher demonstriert werden, dass die mir ihrer eigenen API nicht klar kommen? Und wo sie nicht komponenten ihres betrübssystemes wie die comdlg32.dll austauschen, da verzichten die sogar ganz auf ihre eigenen standards und häcken frisch, fromm, fröhlich und frei darauf los, schließlich sind bei microsoft ja alle microsoft-interna dokumentiert.

Hat noch jemand von euch ein olles windows NT 3.51 rumliegen? Wenn ja, macht doch einfach mal einen test. Ihr wisst ja, dass die ganzen bedienelemente unter 3.51 ganz anders aussehen als unter späteren NT-versjonen. Aber es trotzdem schon ein vollwertiges 32bit-windohs. Da könnt ihr zum beispiel einfach ein word 2000 drauf installieren, ihr werdets kaum glauben, das geht ohne probleme. Es kommt einem auf NT 3.51 sogar subjektiv ein bisschen schneller beim arbeiten vor. Aber jetzt schaut euch mal die menüs im wörd-fenster an! Seht ihrs, die verwenden dafür nicht die windohs-APIs, sondern haben ihre ganze GUI noch einmal neu programmiert. Weil sie mit der windohs-API nicht diese tollen beglückungsideen hätten durchführen können, die sie ihren nutzern aufdrücken wollten. Klar, dass bei solchen künsten der mitbewerb nicht mithalten kann, der doch vor allem versucht, eine einigermaßen durchschaubare nutzerschnittstelle zu programmieren. Klar auch, dass mikrigweichs sonderwege nur den einen zweck verfolgen, den nutzern sehr viel zucker in die augen zu streuen, auf dass sich ihr blick auch ja auf das falsche richte.

Aber das heißt natürlich nicht, dass sie es nicht auch „sauberer“ versucht hätten. Nehmt doch mal euer frisches NT 3.51 mit einem office 2000 drauf und startet darauf den miesten grafischen editor der DV-geschichte, den „notpäd“. Und jetzt öffnet mal eine datei. Oh, was ist denn das? Das ist ja ein völlig neuer dialog! Ja, so kleine komponenten kann man einfach mal austauschen, um sich einen vorteil gegenüber dem mitbewerb zu verschaffen.

Und diese leute, die nicht einmal ihre eigenen standards einhalten, die sollen ausgerechnet fremde standards einhalten können? Oder auch nur wollen? Ich schmeiße mich weg!

Aber lesen wir doch mal die meldung weiter:

Denn immer noch sind viele Webseiten speziell an den Internet Explorer 6 angepasst, so dass diese mit den neuen Browsern nicht mehr funktionieren. Um das Problem zu umgehen, schlägt Microsoft zusammen mit dem Web Standards Project die Einführung eines speziellen Metatags für HTML-Seiten vor.

So eine idee kann aber auch nur mikrigweich kommen!

Man stelle sich einmal vor, es ginge hier um programmiersprachen. Und eine firma hätte einen compiler ausgeliefert, der die programmierer gezwungen hätte, völlig falschen code zu schreiben, der auf nichts anderem funktioniert. Irgendwann erlebt diese firma marktdruck und muss eine softwäjhr rausgeben, die standards einhält – hat aber weiterhin das problem mit den altlasten. Ist es da eine tolle idee, solche altlasten zum standard zu erheben? Oder kann man vielleicht besser von den menschen guten gewissens erwarten, dass sie jetzt endlich die richtigen standards einhalten, die übrigens auch mit allen konkurrenzprodukten richtig funktionieren.

Microsoft macht lieber seine alten fehler zu einer art von standard. Irgendeine zusatzauszeichnung einführen, die den brausern sagt, dass dies HTML nach „microsoft-standard“ ist. Einfach nur, damit die mit ihren bescheuerten alleinstellungsmerkmalen weiter machen können. Ist ja auch ein gutes geschäft, wenn man menschen von den eigenen produktlinien abhängig hält.

Ich kann nur hoffen, dass niemand in dieser welt solche bestrebungen ernst nimmt oder gar nur unterstützt. Es gibt einen sehr flexiblen standard für HTML, XHTML und CSS, und der ist vom W3C festgelegt – in dem microsoft übrigens auch eine sehr einflussreiche stimme hat. Habt bitte ein einsehen mit uns gestraften, die wir immer wieder seiten für ein heterogenes internetz gestalten müssen und beharrt auf diesen standards. Denn das macht unser aller leben einfacher. Sogar das leben der freunde des internet explorer.

Wie die menschen geldwert vergiftet werden

Nur ein link: „Wissenschaftliche studie stellt fest, dass die ‚horrorgeschichten‘ über flourid den tatsachen entsprechen

Na, was solls, es passt doch ins p’litische konzept. Es macht’n bisschen blöd, das ist eine ideale grundlage für die fortsetzung der gegenwärtigen allesvermarktung gegen die interessen der menschen. Und es macht’n bisschen krebs, ist damit ein gutes geschäft für die expandierende medizin-industrie. Man wird es gewiss auch in europa bald überall ins trinkwasser kippen. Nach all den erfolgen in den USA, die man an den wahlergebnissen der letzten jahre und am zulauf evangelikaler kristlicher fundamentalisten ablesen kann.

Wolfsheim ist am ende

Wolfsheim, das war das gemeinsame projekt von Peter Heppner und Markus Reinhardt, einer der wenigen hoffnungsschimmer in der immer weniger brauchbaren pop-musik der jetztzeit. Es war deren projekt, denn wolfsheim ist jetzt mausetot, egal, was da später von Reinhardt wiederbelebt werden könnte. Wenn jemand wie Reinhardt auf die idee kommt, dass Heppner mit seinen solo-projekten seiner eigenen bänd „konkurrenz“ mache, denn war es wahrscheinlich auch schon lange vor dem offizjellen bekanntwerden des endes am ende.

Aber traurig ist es trotzdem. (Ja, ich weiß, auch wolfsheim war schon einmal besser als mit der „casting shadows“… Aber selbst ein durchschnittliches wolfsheim-album ist um klasen besser als alles, was die musikindustrie zurzeit in die medien spült.)

Wie man (kurzfristig) zum "a-blogger" wird

Es reicht eigentlich, wenn ein wirklicher „a-blogger“ zwei meiner projekte verlinkt. Auf einmal interessieren sich verdammt viele leute für meine blogs, wenn auch nicht gerade für ein glanzstück meines bloggens. Und ich habe eben wirklich geglaubt, das sei schon wieder einmal eine dDoS-attacke gegen „unser täglich spam“, wie ich sie schon drei mal erlebt habe. (Übrigens waren alle drei attacken recht wirkungslos, der sörver musste zwar ein bisschen länger durchatmen, bis er antwortete, aber er wurde nicht wirklich abgeschossen.)

Einmal ganz davon abgesehen, dass der doch etwas fragwürdige vorwurf der schleichwerbung durch den text von Don Alphonso eher moralisch gestützt wurde. Für Falk Lüke ist diese entwicklung wohl der größte anzunehmende unfall, denn im gegensatz zu seiner galerie von „bekannten deutschen bloggern“ verbindet sich mit Don Alphonso und der blogbar wirklicher einfluss auf einen gutteil viel gelesener blogs. (Sogar ich lese dort mit, und ich bin sonst schon ziemlich resistent gegen das geschreibe anderer.)

Wann werden vertreter der jornalje eigentlich endlich einmal bemerken, dass unter bloggern völlig andere regeln gelten als in ihrer gewohnten einwegkommunikazjon und dass sie mit einer arroganten, drohenden geste gegenüber einem einigermaßen renitenten blogger in der regel nichts anderes erreichen, als dass der vorgang bekannt wird und noch mehr schaden anrichtet. Solche gewalt- und drohworte wie die aufforderung Falk Lükes „[…] sollten Sie mit ihren Behauptungen verdammt vorsichtig sein […]“ gegen einen obdachlosen, der in seinem beschädigten leben gar nichts mehr zu verlieren hat, sie sind ein gefundenes fressen für die ganze bloggende szene, wenn sich einmal die aufmerksamkeit darauf richtet.

Mir ist es jedenfalls sehr recht, dass sich wieder einmal aufmerksamkeit auf die mechanismen der kontent-industrie richtet. Je breiter und bohrender diese mechanismen entlarvt und in frage gestellt werden, desto größer wird die schangse, dass sich in näherer zukunft einmal ein nennenswerter anteil der menschen von dieser massenstanze emanzipiert und bei allen informazjonen fragt, wem diese informazjonen nützen und was diese informazjonen mit dem eigenen leben zu tun haben. Schon diese fragende haltung wird weitreichende p’litische konsekwenzen haben, sie wird zum stärksten mittel im kampf gegen den derzeit entstehenden wirtschaftsfaschismus.

Brüller des tages!1!!

Und mal wieder heise onlein zum lachen für alle. Graeme Gerhard berichtet dem britischen oberhaus von der völligen erfolglosigkeit der totalen videoüberwachung in großbritannien:

Der Experte der Vereinigung der lokalen Polizeichefs gab zudem zu, dass die Öffentlichkeit über die Effizienz der elektronischen Augen "in die Irre geführt" worden sei.  […] Eine Studie des Innenministeriums hatte zuvor ergeben, dass 80 Prozent der Aufnahmen von überaus schlechter Qualität waren und so nicht als Beweismittel dienen konnten.

Na, wer hätte das gedacht…

Warum verwende ich eigentlich eine debian stable…

…wenn das system doch immer wieder einmal beim appdäjhten tamagotchi spielt. Der letzte update brachte mir einen schönen neuen x-sörver, und die meisten anwendungen machen kein problem. Außer amule, der steigt mit einem x-sörver-fehler aus. Ich habe gerade keinen bock, da ursachenforschung zu machen, aber freude kommt so nicht auf. Ich will doch nur meine paar alben und wichtigen texte zur verfügung stellen und ähnliches material runterladen.

Mal schauen, ob das problem in den nächsten wochen gefixt wird.

(Bevor mich einer falsch versteht: alles in allem ist debian die beste distribuzjon, die ich je benutzt habe. Solche seltenen schmerzen sind nichts gegen den täglichen horror, den man mit einer suse haben kann, wenn man über den standardumfang hinaus ein paar besondere anforderungen an seinen kompjuter hat.)

Maßnahmen zur reinigung des internetzes

Ich habe im proxy-sörver, den ich zurzeit zum sörfen benutze, heute morgen eine neue regel definiert. Und zwar ersetze ich text. Wann immer die zeichenkette "medien" als bestandteil eines anderen wortes auftaucht, ersetze ich sie durch die zeichenkette "mädchen".

Es ist erstaunlich, wie man sich mit einer so einfachen maßnahme das internetz versüßen und erträglicher gestalten kann. Das fiel mir schon beim inhalieren der üblichen nachrichtenkwellen auf. "Mädchenp’litk" klingt viel besser als "medienp’ltik", und drei mal musste ich heute darüber lachen, dass ich selbst vom wort "mädchenkompetenz" erschreckt wurde, weil es im kontext ganz hervorragend passte.

Ich glaube, von dieser art regeln werde ich noch ein paar mehr definieren. So etwas reinigt den geist vom geistlosen gelaber. Aber leider fallen auch mir die kleinen, aber dennoch genialen ideen nicht auf befehl zu.

Covenant: "phoen ix" – Eine musikalische offenbarung

Manchmal kann einem das abhören archivierter musik eine regelrechte offenbarung werden, wenn einem völlig unerwartete schätze in das ohr dringen. Das covenant-album "sequencer" ist nun schon recht alt (es müssen über zehn jahre sein), und ich hatte zwischendurch über zuviel allzu durchschaubares gestampfe hinweg vollkommen vergessen, wie gut covenant einmal waren. Bis ich heute vom bereits erwähnten album "sequencer" das stück "phoen ix" (nur echt mit leerzeichen" hörte und mir bewusst wurde, dass es sich vielleicht um eines der besten elektro-stücke überhaupt handeln könnte.

Aber was mich umso mehr erstaunt, sogar der text ist nicht nur erträglich, sondern richtig gut, was ja nicht mehr unbedingt eine selbstverständlichkeit in dieser musikrichtung ist. Das folgende zitat kann durchaus ein paar verhörer von mir enthalten, was ich aber nicht glaube (es ist kaum möglich, diesen text mit einigermaßen vernünftigen satzzeichen zu schreiben):

I’m lost to the world soon to be forgotten
Living in the shadows – searching for belief
But my anger is gone and the anvil is broken
The pieces on the ground melting in the silence

I keep my head above the surface
Trying to breathe
Looking for land
I keep an eye at the distant horizon
Waiting for help
Clutching the sky

My fear is my cross – heavy on my shoulders
Learning to be patient – burning to be free
So my spirit is strong but my body is broken
My father in the fire – dying for survival

Okay, ich versuche einmal eine flotte übelsetzung ins deutsche, die allerdings nicht die dichte des englischen textes erreichen kann (die übelsetzung nimmt den drill-lyrischen karakter des originales auf und widerstrebt auch jedem satzzeichen):

Für die welt bin ich verloren – bald schon ganz vergessen
Lebe unter schatten – suche überzeugung
Doch mein zorn ist vergangen und der amboss zerbrochen
Die stücke auf den boden – schmelzen in der stille.

Ich halte meinen kopf über der oberfläche
Versuche zu atmen
Halt ausschau nach land
Ich halte ein auge auf den fernen horizont
Warte auf hilfe
Klammere am firmament

Die angst ist mein kreuz – schwer auf meinen schultern
Lerne geduldig zu sein – verbrenne frei zu sein
So ist mein geist stark doch mein körper zerbrochen
Mein vater im feuer – sterben fürs überleben

Großartig! Unbedingte hörempfehlung! Danach kommt einem der ganze rest des albums fast ein bisschen schäbig vor. Obwohl es, verglichen mit dem, was ich in den letzten jahren an elektro gehört habe, immer noch stark ist.

Canon pixma ip4200 unter linux betreiben

Für die ganzen armen seelen, die mit der last geplagt sind, einen canon pixma ip4200 unter linux betreiben zu wollen (oder zu müssen) und in deren distri nicht der passende treiber enthalten ist: ich habe eine gute nachricht. Wenn es nicht gerade auf fotodruck ankommt, tut es der gutenprint-treiber für den canon bjc 7000 ganz hervorragend, und zwar auch im netzwerk. (Ich verwende die SMB-freigabe des freundes, bei dem ich mich gerade aufhalte – der verwendet doch wirklich noch windohs.) Diese beiden canon-modelle scheinen doch recht kompatibel zu sein. Aber ich erkläre hier nicht, wie man einen CUPS-treiber für einen drucker einrichtet, dazu liefern die distris wirklich genug dokumentazjon. (Es ist auch sehr einfach.)

Bei grafiken klappt es mit den feinheiten in den farben nicht so ganz, jedenfalls nicht in meinen beiden testdrucken, die einen großen stapel frischen altpapieres krönen. Die abstufungen sind etwas grob geraten. Der druck ist keineswegs unbrauchbar, aber er erfüllt eben keine wirklich hohen ansprüche und bleibt hinter dem zurück, was dieser wirklich hübsche drucker wirklich kann. Auch ist keine höhere auflösung als 600×600 DPI möglich, sonst gibt es ebenfalls altpapier. Wenn es aber darum geht, text (etwa auf einem vorhandenen drucker im netzwerk) auszudrucken, ist dieser tipp gewiss eine gute, erste hilfe.

Auch eine lokale installazjon sollte kein problem darstellen.

Viel spaß beim drucken!

Brüller des tages

Heute macht heise onlein mal wieder spaß:

Eine Such-Webseite des Bundeskriminalamts (BKA) wies eine Schwachstelle auf, über die sehr wahrscheinlich per SQL-Injection Zugriff auf die zugrunde liegende Datenbank möglich war.

Das nenne ich kompetenz! Und was die da für eine strokelware benutzt haben müssen:

Ursache des Problems war offenbar die fehlende Filterung der übergebenen Parameter, die das zuständige PHP-Skript direkt in die SQL-Query einbaute.

Mann oh mann oh mann! Jeder noch in die windel kackende nachwuxhäcker weiß, dass benutzereingaben eine besondere sorgfalt erfordern. Das gilt besonders bei einem "opferrechner", der am internetz hängt und damit allen nur denkbaren attacken ausgeliefert ist. Nur die leute, die vom BKA für die programmierung bezahlt wurden (oder haben die werten herren polizeibeamten das vielleicht sogar selbst gehäkelt), die wussten das anscheinend nicht.

In einem solchen umfeld ist der kleine, flotte kräckversuch ja beinahe unsportlich. Auch heise musste das einräumen:

Weitere Tests führte heise Security vorsichtshalber nicht durch.

Schlimmer kann die verachtung nach meinem erachten gar nicht mehr ausgedrückt werden. Die haben richtige probleme erwartet. Und wenn ich mir vorstelle, was für kompetenzgranaten regelmäßig in bundesbehörden sitzen, denn liegt in der so "übers web zugänglich gemachten" datenbank gewiss so einiges herum, was nicht für eine breitere öffentlichkeit bestimmt war. Das BKA versucht sich unterdessen in "schadensbegrenzung":

Die betroffene Seite infodok.bka.de ist seit der Benachrichtigung des BKA durch heise Security vor rund einer Woche nicht mehr erreichbar. Dem Anschein nach hat das BKA den Server komplett vom Netz genommen. Ein Stellungnahme des BKA steht trotz mehrmaliger Kontaktversuche indes noch aus.

*prust*

Powerpoint macht krank im kopf

Ich sitze gerade bei jemanden, der seine kreative lust darin erschöpfen muss, dass er powerpoint verwendet und nicht weiter weiß. Es ist – wie ich – ein mensch, der seit jahrzehnten kompjuter benutzt und ein ziemlicher häckkopp ist. Und ich kann verstehen, was er für probleme hat. Denn ich habe mich da eben selbst ein bisschen durchgeklickt, weil ich hoffte, etwas zu finden, was seine probleme lösen kann. Dabei wurde ich mal wieder mit dem ganzen scientolügischen sprachfick aus redmond konfrontiert. In der master-ansicht hat ein textfeld ein kontextmenü, darin steht unter anderem der punkt: "Als standard für AutoForm festlegen". Was ist "AutoForm". Für mich klingt das nach etwas, was benzin (oder diesel) verbraucht.

Nee, das hirnt mir wirklich alles zu heftig.

Brüller des tages (heute mal abjauchen über ein linux-projekt)

"KDE 4.0 ist bereit, den Desktop zu revolutionieren"

Unter anderem gibt es einen Teil, der die meist genutzten Programme und Favoriten auflistet, ein extra Menü für die Anwendungen und eines für die Konfigurationsprogramme.

Werte KDE-entwickler. Bevor ihr euch daran setzt, mikrig-soft windohs in seinem optischen schwachsinn und seinen ganzen "ich weiß genau, was mein anwender will"-gehabe nachzuhäcken, setzt euch lieber einmal daran, eure bloatware so einigermaßen performant zu programmieren. Und immer daran denken: ein desktop soll eine grafische oberfläche zur vereinfachung des kompjuter-benutzung sein. Es ist nicht der sinn eines desktop, sämtliche verfügbaren resorßen des kompjuters zu verschlingen. Was ihr da zusammenstrokelt, gab es unter dem namen "windows 98" schon in wesentlich benutzerfreundlicherer auflage von der redmonder hassfirma. Nur, dass dieses "windows 98" selbst auf einem recht schmalbrüstigen rechner (pentium 233 mit 32 MB) noch einigermaßen benutzbar war und selbst damals nicht die neueste hardware auszulasten trachtete.

Einer der gründe, weshalb ich linux benutze, ist ganz einfach: weil kompjuter zu schade zum wegwerfen sind. Gut, dass man linux bekwem ohne eure beglückungsideen benutzen kann, und gut, dass es selbst für den desktop alternativen gibt. Darunter sogar welche, mit denen ein relativer dummjuser besser klar kommt als mit eurem KDE-gestrokel, dass einem inzwischen genau so viel zucker in die augen streut wie ein windohs hasta-la-vista.

Aber glaubt mal nur weiter an die weltherrschaft mit eurem "revoluzjonärem" desktop! Schon 3.0 habe ich mir nur einmal kurz angeschaut und sofort verworfen, 4.0 kommt mir gar nicht auf die platte.

Wow!

Das nenne ich einen interessanten kommentarverlauf! Wenn ich so etwas in meinem blog demnächst öfter habe, muss ich da wohl noch ein forum nachrüsten. Denn die kommentare zu einem blogeintrag sind auch dann nicht wirklich zum austausch brauchbar, wenn man sie durchnummeriert, damit die menschen leichter aufeinander bezug nehmen können.

Aber ich habe keine lust, auch noch ein forum "nebenbei" zu moderieren und zu administrieren. Mal schauen, ob sich solch austausch in zukunft häuft. Wenn ja, denn werde ich um das forum nicht herum kommen – und angesichts der gesetzlichen lage in der BRD komme ich wohl auch nicht umhin, blog und forum in einen ausländischen staat mit besserem schutz des rechtes auf vernehmbare meinungsäußerung umzuziehen. Das wird mal wieder kein besonderer spaß…