Totgebloggt

Tja, ein dasein als hilfsarbeiter ist für den gelderwerb eben würdevoller und weniger gesundheitsschädlich als der versuch, vom bloggen zu leben, wie man bei telepolis nachlesen kann:

Die neuen Aufmerksamkeitstools von Web 2.0 haben nach einem Artikel der New York Times ihre Kehrseite. So sollen Blogger lange und bis zur Erschöpfung arbeiten, wenn sie Geld oder Aufmerksamkeit als Karrieresprung anvisieren. Da sie mitunter, bezahlt nach Postings wie am Fließband, rund um die Uhr arbeiten müssen, würden auch schon die ersten Todesopfer zu beklagen sein. Tausende, wenn nicht Zehntausende würden wohl in den USA für Geld bloggen und so zu den Informationsarbeitern der “pay-per-click”-Ökonomie gehören.

Hier "entzückt" nicht nur der begriff einer "ökonomie" der kostenpflichtigen klicks, sondern die völlige verzerrung dessen, was ein blog eigentlich ist.

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