Es ist ja unsportlich…

…etwas schlechtes über PHP zu schreiben, aber manchmal ist es schwierig, dem bedürfnis zu widerstehen. Zum beispiel, wenn man sich anschauen muss, wie leicht der PHP-interpreter abkackt. (Das geht wirklich, ich habe es eben selbst mit PHP 5.2 ausprobiert. Und ich bin immer noch ein bisschen fassungslos.)

Es reicht, wenn ein PHP-skript eine datei einfügt, die sich selbst in sich selbst einfügt, und schon hat man seinen schönen speicherzugriffsfehler und eine nigelnagelneue datei namens core. Im allgemeinen ist das kein erwünschtes ergebnis.

Nicht, dass das jemals direkt in einer anwendung auftreten würde. Aber es kann sehr wohl indirekt auftreten. Das einfügen von dateien nach bedarf ist ja eine gängige und beliebte praxis beim PHP-häcken. Und diese können ihrerseits wieder dateien einfügen. Wenn diese situazjon bei einem bestimmten anwendungsfall entsteht, hat man einen sehr schwer zu findenden fehler, der zu einem stillen versagen der anwendung führt. Allein wegen dieser möglichkeit ist das ein ernster fehler, auch wenn das verlinkte beispiel absurd und an den haaren herbeigezogen scheint.

Manchmal finde ich es unglaublich, wie fragil dieser überall im internet vor sich hin arbeitende haufen kohd ist. Und dann frage ich mich, was für üble fehler noch darin schlummern mögen und auf ihre schangse warten.

In jeder einigermaßen vernünftigen programmiersprache, sogar in python, ist so ein fehler undenkbar.

Eine Antwort zu “Es ist ja unsportlich…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.