Die leserpost des tages

Ein tag, an dem man nichts zu lachen hat, ist wohl ein tag, an dem man nicht im internetz ist. Da schrieb mich doch glatt ein leser meines „richtigen“ blogs über das dortige kontaktformular an, um mir einmal seinen unmut über eine meiner entscheidungen mitzuteilen (der name ist hier natürlich nicht mitzitiert):

Hallo

Der Hammer wenn ich mit Google Chrome auf Deine Seite will. ich hoffe nur das Dich Google auch aus dem Index von der Suchmaschine nimmt. So etwas Naives das man Google Chrome Benutzer nicht erlaubt Deine Seite anzuschauen, habe ich nicht oft gesehen.

Freundliche Grüsse

Und das beste daran: um das zu schreiben, hat er extra seinen brauser gewexelt. Der hatte also etwas besseres als dieses satan-nazi-guhgell-ding, diese beta-enteignungsmaschine von guhgell. Warum bleibt der nicht einfach dabei. Ich habe doch nichts gegen ihn persönlich, ich habe nur etwas gegen eine bestimmte form des technikgebrauches durch gewisse firmen. Dieses unbehagen teile ich vielleicht mit den gut 600 leuten, die sich in den letzten tagen das wördpress-plackin zum sperren des guhgell-brausers bei mir runtergeladen haben, und die es vielleicht sogar unter piratenlizenz weitergeben. Ob ich nun „naiv“ bin, oder ob es jemand ist, der irgendwelche beta-softwäjhr einer datenkrake verwendet und selbstverständlich erwartet, dass ihm damit das ganze internetz verfügbar ist und ihn freundlich empfängt, das ist noch eine ganze andere frage… 😉

Übrigens: wenn guhgell mich wirklich aus dem index der suchmaschine nähme, ginge mir das inzwischen ziemlich am arsch vorbei. Dank der piratenlizenz für mein blog werde ich doch recht kräftig gespiegelt, und das auch auf sites, die sich eines recht hohen leserinteresses erfreuen. Generell wird es höchste zeit, dass man die unentbehrlichkeit dieser suchmaschinen mal wieder durch sinnvolle verlinkung ein bisschen aushöhlt.

Soviel nur dazu.

Und: Guhgell ist böse!