Der verlorene index

Nichts gegen den „thunderbird“, das ist ein guter mäjhlkeiend. Aber wenn der mal abgekackt ist — das kommt zwar selten, aber doch immer wieder einmal vor — denn lässt er alle indexdateien für die ordner in einem zerschossenen zustand zurück, und das kann hirnen.

Ich habe natürlich hunderte von einzelnen filterregeln. Die meisten legen bestimmte absender in bestimmten ordnern ab, damit ich keine macke von meinem mäjhlaufkommen kriege. Und wenn die indexdatei in ordnung ist, denn sehe ich das daran, dass der ordnername fett ist und in klammern die anzahl der neuen mäjhls aufgeführt wird. Wenn die indexdatei zerschossen ist, denn sehe ich das gar nicht. Erst, wenn ich den ordner, in dem scheinbar nichts geschieht, anklicke, kriege ich in der statuszeile die meldung „zusammenfassungsdatei wird erstellt“ und darf dem donnervogel beim durchatmen zuschauen — danach habe ich für diesen ordner wieder meine vertraute darstellung und sehe auch, dass etwas neues gekommen ist.

So etwas ist mir neulich passiert, als es um die vorbereitung eines gemeinsamen aprilscherzes ging. (Kommt ja morgen, lasst euch überraschen.) Ich habe die mäjhl zwar bekommen, aber nicht bemerkt, und in der folge war das gegenseitige unverständnis groß. Die übliche scheiße, die immer wieder passiert, wenn man compjuter zum kommunizieren benutzt.

Wenn das problem auftritt, ist es übrigens ganz einfach, die indexdateien für alle ordner neu zu erzeugen. Hierzu reicht es, alle ordner mit der suchen-funkzjon zu durchsuchen, für jeden ordner wird dabei im hintergrund der index wiederhergestellt. Warum dieses verkackte programm so etwas nicht von allein hinkriegt, bleibt allerdings das geheimnis der programmierer.

Ich hoffe, es hilft auch anderen. (Aber heute scheint ja die mehrheit der compjuternutzer gar nicht mehr zu wissen, was ein mäjhlkleiend ist und dass es so tolle filterregeln gibt.)