Anleitung: jemanden zum pädofilen machen

DISCLAIMER: in diesem text wird schritt für schritt beschrieben, wie man die gegenwärtige rechtslage in der BRD für einen besonders infamen und hochkriminellen angriff auf einen gehassten mitmenschen ausbeuten kann, um diesen mitmenschen vor gericht und in eine JVA zu bringen und gleichzeitig seinen ruf nachhaltig zu beschädigen, da er als täter einer straftat mit besonders hohem empörungspotenzjal erscheint. Diese anleitung ist nicht dazu gedacht, durchgeführt zu werden, und ich verbitte mir entsprechende versuche. Die bewusst gewählte und überaus plakative form einer „anleitung“ soll nur vollkommen deutlich machen, was das aktuelle urteil des OLG hamburg und die damit zu geltendem recht gewordene praxis in der BRD für die menschen in diesem rechtsraum bedeutet und welche widerwärtigen missbräuche damit möglich sind, ohne dass besondere technische kompetenzen dafür erforderlich wären. Wenn du einen richter, staatsanwalt, polizisten oder p’litiker kennst, gib ihm bitte diesen text zum lesen, damit er auch einmal ins nachdenken kommt! Die wahrscheinlichkeit, dass der hier beschriebene und leicht durchführbare missbrauch der gegenwärtigen rechtslage versucht wird, halte ich unabhängig von dieser darlegung für sehr hoch. Eine besondere technische kompetenz ist dafür nicht erforderlich, nur etwas allgemeines wissen um die auszeichnungsmöglichkeiten in HTML, die fähigkeit, vorhandene internetz-dienste für ein kriminelles vorhaben zu instrumentalisieren und natürlich ausreichende kriminelle energie. Ich könnte den hier beschriebenen angriff in weniger als zwei stunden gegen einige menschen durchführen, aber das werde ich bestimmt nicht tun, denn ich bin kein asozjales arschloch.

Heute ganz exklusiv für die wenigen leser dieses völlig unbeachteten und sonst eher etwas inhaltsarmen blogs eine praktische und einfach durchzuführende anleitung, wie man jemanden wegen „besitzes“ von kinderpornografischem materjal in den knast bringen kann. Diese anleitung ist praxisorientiert und lässt sich mit nur geringer mühe in eine tat umsetzen. Die tat lässt sich nahezu spurlos durchführen, so dass kaum ein persönliches risiko besteht, dabei erwischt zu werden — während das opfer dieser tat sicher ins visier der staatsanwaltschaft gerät und mit hoher wahrscheinlichkeit wegen der bilder auf seinem rechner verurteilt wird.

Voraussetzungen

Folgendes wird für die tat gebraucht:

  1. Ein internetaffiner feind
    Der angriff erfordert, dass der in den knast zu bringende mensch das internet relativ unkritisch nutzt. Ideal ist jemand, der wirklich glaubt, dass ein rechner mit einer so genannten „personal firewall“ und einem so genannten „virenscanner“ hinreichend gegen angriffe aller art geschützt sei; ein profil, das auffallend gut zu den meisten scheffs dieser welt passt. Aber auch der normale technische analfabet, der vom web zwo null gezogen viel zeit mit dem internet verbringt, ist ein gutes opfer. Und natürlich muss es sich um einen feind handeln, denn einen freund möchte man wohl kaum mit einer stigmatisierenden verurteilung als „kinderficker“ belasten. In jedem fall muss man auch etwas über die interessen seines feindes wissen, um ihm materjal unterzujubeln. Das vorgehen eignet sich also am besten für aktuelle oder ehemalige persönliche bekanntschaften.
  2. Materjal, das den feind wirklich interessiert
    Dieses materjal dient als lockvogel. Er soll es sich anschauen, ohne einen verdacht zu schöpfen, was gerade im hintergrund geschieht, und er soll diesen vorgang auch möglichst schnell wieder vergessen. Es darf also auch kein zu fesselndes materjal sein, sondern es muss eines dieser beiläufigen internetz-erlebnisse bleiben. Zum glück kann man dieses materjal sehr einfach mit guhgell finden und aus verschiedenen kwellen zusammenbasteln.
  3. Hartes kinderpornografisches materjal in bildform
    Das ist der stoff, den man dem feinde unterjubeln wird, ohne dass er es bemerken kann. Je härter das material ist, desto besser für diesen zweck. Schließlich soll der richter bei der verurteilung ja keine gnade walten lassen.
  4. Ein mit dem internetz verbundener kompjuter
    Dies ist der kompjuter, mit dem man den angriff durchführt. Auf ihm muss ein websörver installiert sein. Es ist nicht erforderlich, in diese installazjon allzu viel mühe zu investieren, denn die festplatte wird nach dem angriff völlig platt gemacht, weil sich kinderpornografisches materjal darauf befunden hat, das niemals von jemanden entdeckt werden sollte. Zum plattmachen der möglicherweise belastenden platte muss ein werkzeug verwendet werden, das auch einer forensischen analyse keine anhaltspunkte mehr liefert.
  5. Eine wegwerf-mäjhladresse
    Diese mäjhladresse wird verwendet, um sich bei einem dynamischen DNS-dienst wie DynDNS zu registrieren, damit man auch eine gute internetadresse für den angriff hat. Es ist dringend empfehlenswert, Tor für die registrierung der mäjhladresse, für die benutzung des mäjhlkontos und für die registrierung und einrichtung des dynamischen namens zu verwenden, damit nirgends eine verwertbare IP-adresse auftaucht. So unwahrscheinlich es ist, dass jemand später diese spur verfolgen wird, so vorsichtig sollte man doch bleiben. Wegwerf-adressen gibts bei guhgell und an vielen anderen stellen. Die adresse sollte hinterher nicht mehr benutzt werden, und deshalb darf sie auch ruhig ein bisschen ijejqeirrq sein.
  6. Eine möglichkeit, mit dem opfer zu kommunizieren
    Irgendwie soll das opfer ja auf die eigens erstellte falle geführt werden. Wenn das opfer twittert, ist twitter eine ideale grundlage für den angriff, da hinterher sogar der tweet gelöscht werden kann. Aber auch IM oder ein tschätt ist eine möglichkeit, ebenso einer dieser dienste, die man unter dem begriff „web zwo null“ zusammenfasst. An sich geht sogar eine mäjhl, denn es ist unwahrscheinlich, dass jemand hinterher einen verdacht schöpft. Aber je weniger spuren und je anonymer die durchführung, desto besser. Schließlich möchte man jemanden anders vor gericht bringen.

Das ist nicht viel, wie man sieht. Im häufigen fall, dass man einen vorgesetzten, einen lehrer, einen kollegen oder einen ehemaligen lebensgefährten in den knast bringen will, sollte die durchführung immer möglich sein. Es ist ebenfalls möglich, diese weg gegen eine ehemalige lebensabschnittsgefährtin einzusetzen, um ihr etwa anschließend das sorgerecht für die gemeinsamen kinder entziehen zu lassen — selbst die feministischste familjenrichterin wird angesichts gerichtskundiger pädophiler neigungen einer frau kein großes verständnis mehr aufbringen können.

Durchführung des angriffes

Als erstes muss man eine für das opfer interessante internetz-seite erstellen, die dem opfer als lesetipp zugesteckt werden soll.

Neben dem sichtbaren und lesbaren inhalt sollte diese seite aber auch ein paar bilder mit kinderpornografischen materjal auf den rechner des opfers befördern. Hierzu gibt man ein paar IMG-täggs an, die völlig unsichtbar im browser bleiben. Wenn etwa eines der bilder den namen kidblowjob.jpg trägt, ist der folgende HTML-kohd zu benutzen:

<img src="kidblowjob.jpg" width="1" height="1" border="0" alt="" style="visibility: hidden; border: 0;" />

[Editiert: Fehler bei der Angabe der visibility korrigiert — peinlich, so etwas!]

Es sollten mehrere derartige bilder in die seite verpackt werden, damit auch ordentliche mengen von materjal auffindbar sind.

Dieses dokument muss zusammen mit den darin verlinkten bildern auf dem wegwerf-websörver vorliegen. Danach meldet man die IP-adresse seines wegwerf-websörvers bei dem dynamischen namensdienst an, hierfür bitte Tor benutzen, um selbst keine verwertbaren spuren zu hinterlassen. Als ergebnis hat man eine nirgends verlinkte und völlig unbekannte seite im internetz, die für das opfer des angriffes interessant ist.

Nun muss das opfer auf diese seite hingewiesen werden. Ob dies über ICQ, twitter, einen tschätt oder eine mähjl geschieht, ist von der situazjon abhängig, ideal wäre eine persönliche nachricht über twitter, da man diese nach dem angriff wieder löschen kann — auch schöpft niemand verdacht, wenn bei der kommunikazjon über twitter ein URL-kürzungsdienst wie TinyURL.com verwendet wird. Aber letztlich ist es recht gleichgültig, wie dem opfer der vergiftete keks untergeschoben wird — es gibt verdammt viele möglichkeiten, jemanden eine URL zuzustecken.

Ob das opfer die vergiftete seite betrachtet hat, zeigt sich an der logdatei des wegwerf-sörvers. Ein kommando wie tail -f /var/log/apache2/access.log macht den erfolgreichen angriff nahezu unmittelbar sichtbar. Nach dem erfolg sollte der websörver sofort plattgemacht werden.

Wenn das opfer die vorbereitete seite aufgerufen hat, wird der brauser des opfers neben den sichtbaren inhalten der seite auch die unsichtbar eingebetteten bilder mit kinderpornografischen materjal herunterladen und lokal im käsch des brausers speichern. Das genügt nach gegenwärtig geltendem recht, um den tatbestand des besitzes von kinderpornografie zu erfüllen, und da kaum jemand seinen brauserkäsch regelmäßig löscht, bleiben die untergejubelten daten auch noch eine zeitlang darin liegen.

Nun muss die polizei auf den menschen hingewiesen werden, den man eben zum kriminellen pädofilen gemacht hat. Wie man die anzeige erstattet, ist natürlich abhängig von der situazjon, aber es muss sicher gestellt sein, dass von seiten der polizei und der staatsanwaltschaft schnell gehandelt wird. Eine aussage wie „ich bin zu ihm reingegangen und da waren diese schrecklichen bilder auf dem bildschirm, ich glaube, es war eine webseit“ wird wohl dazu führen, dass eine hausdurchsuchung und eine beschlagnahme des rechners angeordnet wird, und das material findet sich bei der anschließenden untersuchung des brauser-käschs durch die polizei.

Den rest erledigt der richter.

Ein überaus eleganter weg, um einen gehassten menschen zum vorbestraften pädofilen zu machen und ihm das leben so richtig zu zerstören. Dass das opfer die bilder nicht vorsätzlich gespeichert hat, wird im zweifelsfall sehr schwer nachzuweisen sein — und die technischen kenntnisse von richtern und staatsanwälten in der BRD haben nach der erfindung des telefons aufgehört, so dass mit einer fäjhren untersuchung gar nicht zu rechnen ist. Einfach, weil niemand dazu imstande ist.

Alles dank dem OLG hamburg und der monstermäßigen kompetenz der dort recht sprechenden richter!

Willkommen in der BRD, einem modernen land, in dem in jeder sonntagsrede von der unbedingt fördernswerten innovazjon die rede ist…

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13 Antworten zu “Anleitung: jemanden zum pädofilen machen

    • Arrgh! Das kommt davon, wenn ich so etwas ganz schnell runtertippe, da kann ich nicht einmal mehr CSS.

      Aber zu meiner ehrenrettung: die skalierung auf 1 pixel ist wohl hinreichend, um das bild unbemerkt zu machen. 😉

  1. Pingback: Mit dem Internet Leute in den Knast bringen… « Wut!

  2. Gibt nur zwei Schwachpunkte:
    1. Aufgrund einer Aussage wird keine Hausdurchsuchug durchgeführt.
    2. Außerdem ist dann nicht nur das Bild im Cache, sondern auch die Webseite und dort steht eindeutig der invisble/hidden Code drin.

    • 2. hängt von so mancherlei Bedingungen ab. Wenn sich einer die ganze Webseite dazu herunterlädt, ist es auch so eine Frage der technischen Kompetenz der jeweiligen Juristerei.

    • Ob sich jemand anschauen wird, was neben dem belastenden Material (nach dem gesucht wird) sonst noch im Cache ist, das ist fraglich.

      Und eine Hausdurchsuchung wird bei einem begrüdeten Verdacht durchgeführt, wenn Staatsanwalt und Richter mitspielen. Die Begründung kann durchaus in einer einzigen Aussage liegen…

  3. Pingback: Hirnfick 2.0 » Blogarchiv » Beschaffungsmaßnahmen

  4. Hallo,
    wie soll man eigentlich an kinderpornographisches Material rankommen, ohne dabei selbst in den Knast zu wandern?
    Bisher wurden fast alle Tauschbörsen und sonstigen Quellen mit großem Erfolg von der Polizei überwacht…

  5. Ja müsste eigentlich visibility:hidden heissen, egal… gerade bei 1x1px würde das wahrscheinlich eh nicht auffallen. Und das der Code runtergeladen wird ist eigentlich auch zweitrangig nach dem Gerichtsurteil… das Bild ist nun mal im Cache = Besitz = schuldig!

    Ich denke, ab jetzt ist es dann auch unmöglich 4chan zu besuchen ohne sich damit dem Risiko auszusetzen sich strafbar zu machen… selbst wenn man von diesen sickfucks angewiedert ist und eigentlich nur auf der suche nach lulz ist.

    Aber was schreibe ich denn da… ab jetzt ist es riskant überhaupt online zu gehen. 4chan ist ja nicht die einzige seite, wo man anonym ohne moderation bilder hochladen kann.

    kann man nur hoffen, dass da bald mal ein richter mit technischem bezug und verstand ein klares wort spricht.

  6. Pingback: Hat hier jemand bitcoin? | Schwerdtfegr (beta)

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