Internetbetrüger bei der arbeit

Internet-Betrüger bei der Arbeit (Symbolbild)

Danke, spiegel onlein, dass du so klare einblicke in die arbeitsbedingungen von internetzbetrügern gewährst! Da beweist du wirklich einmal kompetenz und sorgfalt, vor allem in der auwahl des fotos, das mir zeigen soll, wie so ein betrüger eigentlich aussieht und vorgeht. Und deine empfehlung, dass man unbedingt schutzsoftwäjhr braucht, kommt auch genau zur rechten zeit. Denn zurzeit sorgen ja auch die eingeblendeten werbungen eines großen deutschen anbieters kostenloser mähjlkonten dafür, dass demnächst viele menschen einen virenschutz haben werden.

Wieso ich mir jetzt allerdings vorstelle, dass in den büroräumen der „global online holding inc“ in dubai lauter leute rumlaufen, die wie pantomimen aussehen… ja, das kann ich mir immer noch nicht erklären.

Die zwitscherbots

Ich habe in den letzten drei tagen ein kleines experiment gemacht, um mir einen eindruck davon zu verschaffen, wie viele besucher sich von diesem twitterdings zu einem klick hinreißen lassen. Bei mir liegt ein lokales archiv der tagesschau-meldungen der letzten 11 jahre auf einem lokalen websörver vor, und ich habe immer wieder einmal unter dem häschtägg #Vor10Jahren darauf verlinkt.

Das ergebnis, wie es sich in der logdatei zeigte, war bemerkenswert. So ein twieht mit einem link bringt kaum richtige, menschliche leser, aber ein ganzer schmeißfliegenschwarm von irgendwelchen bots schaut sich an, was da verlinkt ist. Nun, das wäre weiter kein problem, denn ich habe für diesen websörver eine robots.txt hinterlegt, damit dort nichts indiziert wird. Schließlich wäre das auch sinnlos, der rechner läuft eher selten (nämlich nur, wenn ich hier bin).

Aber wenn man einmal von den bekannten vertretern absieht, also dem msnbot, yahoos „slurp“ und dem guhgellbot, denn haben alle diese kleinen webabgraser, die sich über twitter ihre ziele zeigen lassen und deren selbstbezeichung ich noch nie gehört habe, eines gemeinsam: Sie schauen sich so eine robots.txt gar nicht erst an. Diese altmodische konwenzjon ist wohl für das so genannte „web zwo null“ nicht mehr gültig. In dieser wüste der stümperei und der so genannten „sozialen softwäjhr“ wird jetzt alles so richtig durchindiziert, egal, wie sinnvoll oder sinnlos das ist.

Alle ächtung!