Was schenken wir mal…

Was schenken wir — als schmierige abzockertypen mit deutlicher nähe zur kriminalität — denn mal den menschen zu weihnachten? Richtig…

Top Posts and Pages - Niemals bezahlen! Die Content4U-Mahnung 687, Tolle Firmierung: Deutsche Zentral Inkasso: 199

…wir schenken ihnen ein massenmäjhling mit unseren einschüchternd formulierten bullshit-mahnungen der marke: „zahlen sie jetzt völlig grundlos über 100 euro, sonst tragen wir sie bei der schufa ein, pfänden ihren lohn und essen ihre kinder auf“. Wenn das keine garantie für ein schönes fest ist — zumindest bei den astlöchern, die sich ihren verfeinerten lebensstil damit finanzieren, dass sie andere leute so weit einschüchtern, dass schließlich ein gewisser teil dieser leute zahlt.

Ich kann an den zugriffen immer recht gut sehen, wann die letzte welle von abzockbriefen rausgegangen ist — und zu weihnachten — jaou!, so geht das jetzt schon seit tagen — das passt genau in den stil dieses packs!

Diese leute würden nur von ihrer mutter vermisst, wenn sie jetzt plötzlich irgendwie verunfallten.

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So langsam ist ein ende absehbar…

…ein ende der lausigen zeit, in der man immer an diesen #$$%§&%%-brauser aus redmond und seine vielen kleinen eigenheiten denken musste, wenn man eine webseit gebaut hat:

Nur noch unter ferner liefen, der internet explorer von meikrosoft

Vermissen werde ich das ding nicht. Ganz im gegenteil, ich werde wohl langsam damit beginnen, so nach und nach alle IE-gedenkzeilen aus meinen projekten zu entfernen, um wenigstens die letzten nutzer des IE 6 mit der nase in die scheiße zu stubsen, mit der sie sich durchs netz bewegen.

Froggerfrage

Frogger

Als freund obsoleter spiele frage ich mich immer wieder einmal, wieso dieser frosch bei frogger eigentlich stirbt, wenn er ins wasser fällt. Die vielen frösche, die ich in wirklichkeit kennengelernt habe, konnten als amfibien ziemlich gut schwimmen…

Aber vielleicht sollte man seine fysikkenntnisse besser nicht aus den coin-ops der achtziger jahre entnehmen. An bubble bobble würde man etwa lernen, dass man mit einem turnschuh schneller fällt.

Spaß mit Guhgell: Lespen

Und ich wundere mich noch darüber, dass dieser suchbegriff im spämmblog zurzeit ein richtiger „erfolg“ ist:

Suchbegriff: lespben, ungefähr 135.000 ergebnisse

135.000 treffer gibt es also für jemanden, dem bei der nutzung des internetzes das blut so sehr vom hirn in die hose geflossen ist, dass er nicht weiß, wie man das wort „lesben“ überhaupt schreibt.

Den focus ohne referer lesen

Ich finde es ja wirklich lustig, wie der focus im internetz aussieht, wenn man die übermittlung des referers unterdrückt:

Bildschirmfoto von der focus-webseit

Keine nervigen und nichtsnutzigen „symbolfotos“ mehr, keine unerwünschten hackfressen aus p’litik und wirtschaft, die mich aus den seiten anglotzen, nichts mehr, was von den paar inhalten dieser bildzeitung der besserverdienenden ablenkt. Alles ist ersetzt durch eine schlichte grafik mit dem text „Das Originalfoto finden sie auf http://www.focus.de“ — ich glaube, ich werde den focus nur noch so lesen.

Aber obs wohl gegen die seuche des hotlinkens hilft, wenn man pauschal allen lesern so eine präsentation zumutet, die aus irgendwelchen gründen keinen referer übermitteln wollen?

Babel

Ich will zum himmel gehen
 ich bau mir einen turm —
 eine einsame säule auf der ebene
 für niemand, niemand außer mir.

Ich will die wolken schmecken
 zwischen meinen geschärften zähnen —
 herausfinden ob ich ein dämon
 oder heiliger unter der maske bin.

Ich will die türen schließen
 hinter meinem blutenden rücken
 und inmitten der schatten tanzen —
 weil die zukünftige herrlichkeit verloren.

Ich will religjös sein
 um unter den erwählten zu wandeln
 und das zeichen kains zu tragen —
 mich sicher fühlen ohne ein bereuen.

Covenant: Babel
Für die miese übelsetzung und alle verhörer bin ich zuständig…

l2h-init.pl

Ach, was habe ich doch für hässliche wörter in meinem wortschatz gefunden, als ich mit diesem LaTeX2html ein größeres LaTeX-dokument in eine hübsche HTML-versjon umgewandelt habe und auch wollte, dass die dabei generierten dateien andere namen als node1.html bis node112.html bekommen.

Was sich hinter latex2html -init-file l2h-init.pl Handbuch.tex verbirgt, ist das folgende perl-skript, das ein paar konfigurationen und eine kleine huck-funkzjon für die erzeugung der dateinamen enthält. Die kommentare habe ich mal dringelassen, zur steigerung des genusses:

#!/usr/bin/perl
# -*- coding: iso-8859-1 -*-
#
# Wer sich über das Encoding wundert. Das ist das Encoding, in dem
# mir dieses LaTeX2HTML die Strings als Argumente rüberschiebt, und so
# kann ich am einfachsten ein paar REs drauf loslassen. Das ist noch
# eines der kleineren (und dokumentierten) Ärgernisse, unten stehen 
# noch ein paar Hinweise auf die wirklich nervigen "Features".
#
# $Id: l2h-init.pl,v 1.8 2010/12/03 20:46:13 elias Beta $

# +---------------+
# ! EINSTELLUNGEN !
# +---------------+

$TITLE = 'Startseite';
$DESTDIR = 'html';
$NO_SUBDIR = 0;
$MAX_SPLIT_DEPTH = 8;
$MAX_LINK_DEPTH = 2;
$SHOW_SECTION_NUMBERS = 1;
$HTML_VERSION = '4.0';
$LOCAL_ICONS = 1;
$SHORT_INDEX = 1;
$NUMBERED_FOOTNOTES = 1;
$ADDRESS = 'Handbuch für die <a href="http://www.tamagothi.de/software/virtuelle-zockhalle/">Virtuelle Zockhalle</a> von <a href="http://www.tamagothi.de/">Elias Schwerdtfeger</a>';
$INFO = 0;
$NETSCAPE_HTML = 1;
$CHILDLINE = "";

# +------------------+
# ! EIGENER ICONSATZ ! 
# +------------------+

$BOTTOM_NAVIGATION = 0;
$AUTO_NAVIGATION = 0;
$TOP_NAVIGATION = 1;

# Um den Pfad zu den Icons relativ anzugeben, muss ich ihn relativ
# zum Zielverzeichnis angeben. Hat mal wieder keiner für nötig ge-
# halten, so etwas zu dokumentieren, denn wir probieren ja alle so
# gern lustige Dinge aus... :(
$ALTERNATIVE_ICONS = '../Icons';

# Arrgh! Es saugt!!
# 17411 Skriptzeilen im Kernprogramm (da kommen noch Module dazu), 
# und die Jauche ist nicht einmal dazu imstande, die Größe der
# verwendeten eigenen Icons irgendwie automatisch zu ermitteln!
# Boah, wie schlecht! m(
%iconsizes = ( 'up'       => 'WIDTH="32" HEIGHT="32"',
	       'next'     => 'WIDTH="32" HEIGHT="32"',
	       'previous' => 'WIDTH="32" HEIGHT="32"',
	       'contents' => 'WIDTH="32" HEIGHT="32"',
	       'index'    => 'WIDTH="32" HEIGHT="32"' );

# +--------------------+
# ! BESSERE DATEINAMEN !
# +--------------------+
#
# Wer eine Ahnung davon bekommen möchte, wie Scheiße schmeckt, bekommt
# sie vermutlich beim Lesen der folgenden Kommentare, die ich einfach
# mal so drinstehen lasse, wie sie mir beim Coden gekommen sind.

$CUSTOM_TITLES = 1;

my %titleused = ( 'index' => 1 );
sub custom_title_hook
{
    my ($k) = @_;
    my ($tmp, $m, $l);

    # HTML-Tags entfernen
    # Der Titel der Seite wird doch tatsächlich mit vollständigem
    # HTML-Markup übergeben. WTF?! Unfassbar!
    $k =~ s/\<[^\>]*\>//g;

    # Umlaute behandeln und alles in Kleinbuchstaben umwandeln.
    # (Dafür brauche ich das oben erwähnte Encoding...)
    $k =~ s/[Ää]/ae/g;
    $k =~ s/[Öö]/oe/g;
    $k =~ s/[Üü]/ue/g;
    $k =~ s/ß/ss/g;
    $k = lc $k;

    # Alles, was keine Buchstaben oder Ziffern sind, wird zu Strichen.
    $k =~ s/[^a-z0-9]+/-/g;

    # Paranoia: Einleitende und abschließende Striche werden entfernt.
    $k =~ s/^\-+//;
    $k =~ s/\-+$//;

    # Paranoia: Mehrfache Striche werden einfach.
    $k =~ s/\-{2,}/-/g;

    # HASSKAPPE! Der Dateiname wird auf 32 Zeichen runtergekürzt, und
    # fünf Zeichen davon sind bereits die Extension .html, so dass mir
    # noch 27 Zeichen bleiben. 32! WTF! 32?! Posix wären 14, und DOS 
    # wären 12 (mit Extension), was soll diese verkackte Beschränkung?
    #
    # Und dokumentieren muss man das ja nirgends, wer eine Doku will,
    # kann ja einfach in den Code schauen, wenn er Probleme hat. Das
    # Folgende (ab Zeile 9363 im Code) ist doch Dokumentation genug:
    #
    # [...]
    # if ($title) {
    #   #ensure no more than 32 characters, including .html extension
    #   $title =~ s/^(.{1,27}).*$/$1/;
    #	++$OUT_NODE;
    #	join("", ${PREFIX}, $title, $EXTN);
    # } else { 
    # [...]
    #
    # Kann mal jemand für mich diese Leute erschlagen?! Aber bitte nicht
    # so, dass sie schnell sterben... :(
    $k =~ s/^(.{1,27})/$1/g;

    # Der Paranoiacode gegen doppelte Titel ist jetzt noch aufwändiger,
    # da er Platz für die Nummerierung lassen muss. Also wird so noch
    # ein bisschen mehr runtergekürzt, wenn es diesen Titel schon einmal
    # gab. Und dann der Paranoiacode gegen doppelte Titel, denn dieser
    # Fehler wird von LaTeX2HTML nicht behandelt. Ein wirklich rottiges
    # Stück jauchedurchtränkter Köttel ist dieses LaTeX2HTML!
    if ($titleused{$k})
    {
	$k =~ s/^(.{1,24})/$1/g;
	$m = 2;
	$tmp = $k . "-$m";
	while ($titleused{$tmp})
	{
	    ++$m;
	    $tmp = $k . "-$m";
	}
	$k = $tmp;
    }
    $titleused{$k} = 1;

    # Nun sollte es sicher genug sein, und ich habe für alle Seiten
    # einen meistens menschenlesbaren Dateinamen, wenn der nicht
    # gerade verstümmelt runtergekürzt wurde. Bäh, das ist doch wirk-
    # lich keine so ungewöhnliche Forderung!
    return $k;
}

# WO ZUM HENKER GIBT ES EIGENTLICH EINE _VOLLSTÄNDIGE_ DOKUMENTATION
# FÜR DIESES HORRORROTTIGE LATEX2HTML?! ICH KENNE WIRKLICH SCHÖNERE DINGE
# ALS DAS HERAUSFINDEN UNDOKUMENTIERTER "FEATURES" DURCH PROBELÄUFE UND
# DURCHLESEN DER QUELLTEXTE.

1;

Was ich von diesem LaTeX2HTML halte und warum ich diese wenig schmeichelhafte meinung zu diesem widerspenstigen stück softwäjhr habe, sollte sich auch dem weniger perl-kundigen beim lesen erschlossen haben.