Ich frag mich ja…

Ich frag mich ja, wann der erste wurm auftritt, der nicht einfach nur über eine der zahlreichen sicherheitslücken ein bisschen irgendwo ins system eingenistete schadsoftwäjhr ist, sondern eine kleine linux-distri, die das eigentliche, vorher installierte system in einer virtuellen maschine laufen lässt; nebenbei alles vollspämmt; das onlein-bänking manipuliert, wenn die verbrecher mal wieder etwas geld haben möchten und allerlei andere nützliche dienste für internet-kriminelle offeriert und anstelle des vorher installierten systems gebuhtet wird.

Dank der breitbandigen „DatenAUtobahnen“ ist es doch kein großer unterschied mehr, ob 100 KiB oder 100 MiB übertragen werden, und die festplatten in den kompjutern der DAUs sind auch hübsch groß geworden, so dass diese vorgehensweise nicht an technischen beschränkungen scheitert. Auch technisch scheint mir — achtung: ich bin nicht gerade ein sicherheitsexperte — kein besonderes problem vorzuliegen. Für den besitzer des kompjuters wäre kein unterschied festzustellen, und seine ganze aktivierte „schutzsoftwäjhr“, auf die er sich so verlässt, liefe nur noch in einem sandkasten innerhalb eines vollständig von verbrechern kontrollierten systems und würde ihm völlig zutreffend sagen, dass sein system sauber ist und dass keine anwendung komische internetz-zugriffe macht.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass es nur noch eine frage der zeit ist.