Sven Regener erklärt uns die rockmusik

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Wenn ich mal…

Wenn ich mal ein paar tage ohne rechner und damit ohne internetz bin, was wegen meines unsteten lebenswandels immer wieder einmal vorkommen kann, vermisse ich eigentlich nichts. Und wenn ich dann doch wieder eine tastatur unter meinen fingern habe und meine mäjhlsoftwähr starte und zuschaue, wie sich der glibberordner mit unerwünschten mitteilungen füllt, während die erwünschten mitteilungen so wenige sind; wenn ich den schnatterigen karakter der twitter-mitteilungen an meine augen dringen lasse und meine sonst übliche lektüre lese, wirkt das auf mich sehr fremd — schon nach wenigen tagen. Wie echt das gezwischere dieser amsel dagegen wirkt, das in der noch schwachen frühlingssonne in meine ohren drang…

Und dann frage ich mich schon manchmal, warum ich das alles noch mache. Um dann die frage anzuheften und weiterzumachen, unterzugehen im strom des belanglosen, in dem ich einfach das sein kann, was ich bin: völlig bedeutungslos.

Der link, den heise verschweigt

Der link, den heise in seinem bericht über die unsicheren WPA-passfrasen verschwiegen hat, ist natürlich mal wieder der link auf das demonstrazjonsprogramm. Wer sich einmal selbst davon überzeugen möchte, wie leicht sich in vielen fällen das WLAN anderer leute mitnutzen lässt, wenn sie eine von vodafone gelieferte „easybox“ benutzen, sollte es doch einfach ausprobieren können.

Aber keine pösen sachen damit machen!

Übrigens: wer eine „easybox“ nutzt, sollte sich ruhig gedanken darüber machen, ob er das passwort ändert. Sicher, jemand anders kann den internetzzugang mitbenutzen, und man wird dafür eventuell als störer haftbar gemacht, das kann passieren. Wer jetzt aber sein WLAN schützt, indem er das passwort ändert, hat sich auch geschnitten — denn wenn er einmal erwischt wird, wenn er sich bei thepiratebay.se so richtig nach herzenslust bedient hat, ist der anschluss eindeutig identifizierbar und es gibt keine möglichkeit, gegen die vorwürfe herumzuargumentieren. Den ruhter einfach in der voreinstellung lassen, kann als zumutbare sorgfalt für den normalen laien hinreichend sein. Es steht ja WPA2 drauf, und es gibt eine kryptisch aussehende passfrase als voreinstellung, das wirkt also abgesichert. Wenn dann vor gericht kommt, kann man immer noch herausfinden, dass diese voreinstellung offen wie ein scheunentor ist. Da kann keiner von vorsatz, pflichtverletzung oder auch nur fahrlässigkeit reden. Damit kommt man im moment einmal durch.

Und es liegen doch noch so viele dateien in der piratenbucht herum und warten darauf, dass sich andere menschen kopien davon anlegen.

Eine rundum gute nachricht ist das doch… 😉

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich bei wohdafone mal bedanken muss.

Festigung

Ubuntu ist mit vielen Funktionen geschmückt, die Ihren Rechnern sehr angenehm zu bedienen machen. Diese Version festigt die Unity-Benutzeroberfläche; ein komplett neuer Weg, Ihre Anwendungen zu finden und zu verwalten. Und jetzt mit mehr Funktionen und noch schneller. Wir würden Ihnen gerne einige sehenswerte Dinge Ihres neuen Betriebssystemes zeigen.

Na, dann „festigt“ mal schön eure benutzeroberfläche. Mit verlaub, sie macht auch sehr aufdringlich den eindruck, als sei sie von betonköpfen gestaltet worden, die auf den wunsch vieler benutzer, ihren kompjuter effizjent benutzen zu können, scheißen.

CeBIT stablisiert sich…

…so lautet die überschrift über die presseerklärung der deutschen messe AG, die natülich wie jedes jahr nur gutes aus diesem jahr zu berichten weiß. Total gut finden sie es, ja, ein zeichen für waxtum und anhaltende goldgräberstimmung, dass im jahre 2012 so viele aussteller wie ende der neunziger jahre und so viele besucher wie ende der achtziger jahre kamen — angesichts der flut der diesjährig verteilten freikarten¹ ein deutliches zeichen.

Und die ganze jornaille schreibt es ab. Unreflektiert. Unhinterfragt. Presse eben, das produkt zum transport von reklame und zur sicheren vernichtung des geistes.

¹Ich bin obdachlos. Ich bin penner. Ich lehne es ab, für geld zu arbeiten. Mir wurde in diesem jahr in hannover fünf mal eine freikarte angeboten.

Der blick am ende des monats…

Suchbegriff für Unser täglich Spam im Februar

Jedesmal, wenn ich mir zum monatsende mal anschaue, mit welchen suchbegriffen die leute bei unser täglich spam gelandet sind, bekomme ich einen sehr genauen eindruck davon, welche maschen die verbrecher ausprobieren. Erstaunlicherweise will „Gerhard Frommel“ den menschen immer noch erzählen, dass man in so genannten „kasinos“ im internetz geld gewinnen kann, und „Melanie Redlich“ bietet immer noch ihre „webverbesserungen“ an. Dass es immer noch spämms gibt, die für den seit jahren in jeder filterliste stehenden bullschitt-namen „vegas virtual club“ eines angeblichen „kasinos“ werben, finde selbst ich erstaunlich.

Übrigens gibt es im moment eine auch in meinem postfach sichtbare, deutliche zunahme von phishing-versuchen.