Wenn ich mal…

Wenn ich mal ein paar tage ohne rechner und damit ohne internetz bin, was wegen meines unsteten lebenswandels immer wieder einmal vorkommen kann, vermisse ich eigentlich nichts. Und wenn ich dann doch wieder eine tastatur unter meinen fingern habe und meine mäjhlsoftwähr starte und zuschaue, wie sich der glibberordner mit unerwünschten mitteilungen füllt, während die erwünschten mitteilungen so wenige sind; wenn ich den schnatterigen karakter der twitter-mitteilungen an meine augen dringen lasse und meine sonst übliche lektüre lese, wirkt das auf mich sehr fremd — schon nach wenigen tagen. Wie echt das gezwischere dieser amsel dagegen wirkt, das in der noch schwachen frühlingssonne in meine ohren drang…

Und dann frage ich mich schon manchmal, warum ich das alles noch mache. Um dann die frage anzuheften und weiterzumachen, unterzugehen im strom des belanglosen, in dem ich einfach das sein kann, was ich bin: völlig bedeutungslos.

Eine Antwort zu “Wenn ich mal…

  1. Es soll Menschen geben, die leben ohne Internet, ohne Computer, ohne Fernsehn, ohne Radio, ohne Telefon und ohne Zeitung. Und sie sind deswegen nicht unbedingt weniger glücklich.

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