So ists fein, „Malte“…

Screenshot Google

…so sieht wenigstens jeder, der deine tollen nebenjobs in seinem wehrlosen posteingang hat, was von deiner drecksspam mit rulettsystemen zu halten ist.

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Der nutzen des breitensports.

Er sagte mir, dass er seine lebenserwartung um ganze zwei jahre verlängere, indem er einfach jeden tag eine stunde lang laufen geht. Er war aber geistig nicht bemittelt genug, um selbst festzustellen, dass er auf diese weise vier jahre seines lebens lang laufen würde, der sportliche läufer. Schon schade, wenn der denkmuskel beim rennen so verkümmert.

Weißteschon?

Do you know you have your own YouTube Channel

Danke, tante guhgell, dass du mich darauf aufmerksam machst. Ich bin ja erst seit sex jahren bei deinem DuRöhre gereggt, ich habe mir ja nur den tschännel, auf den du mich da hinweist, immer wieder einmal an meine wexelnde nutzung angepasst. Du hast seitdem verdammt viel träcking bei mir gemacht, was ich immer wieder daran sehe, was du mir für tolle videos vorschlägst — angesichts meiner neigung zum träsch ist mir das sogar manchmal peinlich, wenns jemand anders außer dir, tante guhgell, sieht. Da musst du ja geradezu denken, dass ich von der existenz deines tschännels gar nix weiß.

Über jeden scheiß daten sammeln, aber nicht auswerten können, um vernünftige und hilfreiche meldungen anzuzeigen. Großes guhgell-kino!

Adblocker für dumme

Er hatte in seinem internet explorer so viele so genannte „werkzeugleisten“, dass man den in flash realisierten, hochkant stehenden werbebanner nur noch zu etwas weniger als einem viertel sehen konnte.

Eine rundum gelungene lösung: wer keine inhalte mehr im brauser sieht, der sieht auch die reklame nicht mehr — mein angebot, die für ihn völlig nutzlosen und irgendwann mit anderen programmen mitinstallierten tuhlbars wegzumachen, lehnte er ab. Weil er angst hatte, dass ich damit seinen rechner kaputtmachen könnte. So blockiert sich die reklame vor ihrer besten zielgruppe mit großer technischer eleganz von selbst.

Hallo, PHP?!

Nicht, dass ich wirklich etwas gegen dich habe, außer vielleicht, dass du eine unlogische und strokelige programmiersprache bist. Aber was haben sich deine entwickler dabei gedacht, deinen scope-operator als פעמיים נקודתיים zu bezeichnen, dieses hübsche hebräische wort für verdoppelter doppelpunkt falsch ins englische zu transkribieren und zum bestandteil von fehlermeldungen zu machen?

Parse error: syntax error, unexpected ')', expecting T_PAAMAYIM_NEKUDOTAYIM in /home/elias/www/linkloch/auth.php on line 31

Von dem kraut, das die geraucht haben müssen, hätte ich jetzt auch gern etwas.

Bullshit-O-Meter Exploded

Bei der wiedergabe von guhgells ideen für HTTP 2.0 auf heise onlein ist mir das bullschittometer explodiert, so ein stumpf abgeschriebener reklameschwachfug war das. Hier nur ein paar anmerkungen:

Gleichzeitig sollen aber alle Verbindungen End-to-End-verschlüsselt sein. Das ist dem Ziel der Beschleunigung zwar etwas abträglich, erhöht aber die Sicherheit und kann unter Umständen Probleme mit transparenten Proxys und Firewalls vermeiden helfen

Das ist zwar nicht so schnell, wenn man nur noch TLS macht, und es nuckelt bei mobilen geräten auch die akkus ein bisschen schneller leer, aber es ist schon wichtig, wenn man aus händis und pädds irgendwelche geschäftsplattformen machen will, über die auch geld bewegt wird. Wäre ja mistig, wenn das hinstellen eines offenen WLAN und das abgreifen von passwörtern ein gutes „geschäftsmodell“ wäre. Oder das transparente zwischenschalten von irgendwelchen proxys. Oder, oder, oder. Am besten nichts daran opzjonal machen, immer verschlüsseln. Auch, wenns gar nicht nötig ist, weils um die betrachtung völlig offener informazjonen geht. Und um den leuten sand in die augen zu streuen, das ganze als „schnell“ und „geeignet für mobilgeräte“ anpreisen.

Moment, was macht guhgell noch, mit den üblichen feuchten träumen von der weltherrschaft durch softwäjhr und webdienste? Ach ja, ändräut macht guhgell noch.

Die wichtigsten Kniffe von SPDY sind eine Reduktion der Headergrößen […] Bei HTTP 1.0/1.1 werden in den Headern immer und immer wieder Daten übertragen, die sich im Laufe einer Sitzung kaum ändern, zum Beispiel Angaben über den Client. Hier wirft SPDY Ballast ab und erreicht laut Peon beim ersten Request eine Reduktion der Headergröße um zehn bis 35 Prozent, bei längeren Sitzungen sollen es 80 bis 97 Prozent sein.

Genau, das ist im gegenwärtig modernen webdesein aber auch der flaschenhals! Die gewaltigen HTTP-kopfdaten, die bei jeder verbindung übertragen werden. Das sind ja mehrere hundert byte, da muss man sparen. Und nicht bei einem übermaß an sinnloser auszeichnung, nicht bei den tonnen von javascript, die zurzeit noch in die nutzloseste webseit reingeworfen werden, um sie mit träcking, reklame und sinnfreien „verbesserungen“ anzureichen, nicht bei den heute ebenfalls typischerweise niemals für die verwendung im web optimierten grafiken, die mit oft nur symbolischer „funkzjon“ in die aufgeschäumten nullseiten reingefummelt werden! Das bringt bestimmt eine direkt spürbare beschleunigung. Spürbar in der außersinnlichen wahrnehmung. Immerhin hat guhgell…

Googles Erhebungen zu Folge bezieht eine durchschnittliche Website derzeit Daten von zwölf Quellen und benötigt 84 Aufrufe.

…sich das mal angeschaut, warum alles so scheiße ist. Aber guhgell als anbieter der frei lizenzierten fonts anderer menschen zum einbetten, als anbieter frei lizenzierter javascript-biblioteken, als anbieter eines beliebten statistikdienstes, als anbieter eines weiteren klickeknopfes zum pluseinsen… guhgell kann sich jetzt doch nicht hinstellen und sagen, dass das scheiße ist. Da würde ja das ganze träcking im fast gesamten internetz den bach runtergehen, wie schade für guhgells beständig waxende datensammlung! Dann lieber ein neues HTTP machen, das diese techniken zum ausbremsen der weberfahrung und zum verlust des unbeobachteten bewegens im web mit größerer geschwindigkeit ermöglicht. Die lemminge da draußen werden es schon toll finden, klicki klicki weppi!

Und guhgell schaut da durchaus optimistisch in die zukunft seines geschäftsmodells:

Mehr als eine Milliarde gleichzeitiger, unabhängiger Streams sind in dem experimentellen Protokoll vorgesehen

Da kann ja noch einiges an weiteren „anreicherungen“ zur verpackung der meist schlichten inhalte kommen!

Und hey, die reklametexter bei guhgell machen noch ganz andere „vorteile“ aus, zum beispiel den hier:

Doch auch innerhalb einer einzelnen Webpage kann SPDY Prioritäten setzen: So könnte zunächst der HTML-Code übertragen werden, bevor die Bilder in die Datenleitung gestopft werden

Nun, guhgell, ihr scheint so abgehoben zu sein, dass ihr nicht mehr wisst, wie das mit dem web funkzjoniert. Deshalb erkläre ich es euch mal kurz. Erstmal lädt der browser (nach dem üblichen verbindungsaufbau, aber ich will ja nicht langweilen) den HTML-kohd der angeforderten seite, und erst in diesem kohd stehen die HTML-auszeichnungen drin, die die ganzen anderen eingebetteten inhalte nachladen. Das, was guhgell da als großen mehrwert seines kommenden HTTP-standards anpreist, ist bereits der heutige HTTP-standard. Woher soll der brauser auch wissen, welche inhalte in einer seite eingebettet sind, wenn er die seite noch gar nicht kennt? Das wäre in der tat ein tolles protokoll, das solche hellsichtigkeit ermöglicht.

Ach ja, apropos hellsichtigkeit:

Beim optionalen Server Push versucht der Server zu erraten, welche Daten der Client als nächstes brauchen könnte, und schiebt diese selbsttätig in die Pipeline.

Und wenn der sörver sich dabei geirrt hat, kommt es eben zu einer sinnlosen übertragung nicht benötigter daten. Wofür soll das gut sein? Ach ja, vor allem für mobile anwendungen, also für den letzten bereich, in dem menschen noch so etwas wie volumentarife haben. Großartige idee!

Und jetzt das tollste. Wir erinnern uns: SPDY ist immer TLS-verschlüsselt, und es soll großartig sein, wenn inhalte von vielen verschiedenen sörvern zusammengeklaubt werden. Deswegen ja auch guhgells verweis mit den durchschnittlich zwölf kwellen, aus denen nachgeladen wird. Natürlich hat jeder dieser sörver im regelfall ein eigenes zertifikat für seine verschlüsselung. Und jetzt kommts:

Keine Vorteile bringe SPDY auch, wenn eine Webpage viele fremde Domains anzapfe, für die das ursprüngliche Verschlüsselungszertifikat nicht gilt […]

Bingo!

Ich muss mal unter die dusche. Nach dem lesen dieses artikels habe ich das gefühl, mit fladenförmiger scheiße überschüttet worden zu sein.