Wutkohd

Der besondere sprachpreis des heutigen tages geht an heise onlein für die umschreibung des vorganges einer (unerwünschten) programmausführung mit dem wagnersch-wuchtigen wort „wüten“:

Forscher entdeckt weitere Java-Lücke -- Der polnische Sicherheitsforscher Adam Gowdiak hat eine weitere Schwachstelle in Java gefunden, durch die ein Angreifer die Sandbox umgehen kann. Dies gab er auf der Mailingliste Full Disclosure bekannt. Durch die Lücke kann das im Browser ausgeführte Java-Applet mit den Rechten des angemeldeten Nutzers auf dem System wüten und etwa Schadcode platzieren.

Dass die ausführung von aufwändig und gedankenvoll erstellten (schad-)kohd ungefähr so viel mit der heißblütigen wut zu tun hat wie das treiben von „kwalitätsdschornalisten“ mit kwaltität, bedarf wohl keiner weiteren erwähnung.

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