Firefox! Ihr Idjoten!

Wirklich toll, dass der neue Feierfox jetzt den vollständig überflüssigen und entbehrlichen „dienst“ des spämmers, träckers und datensammlers „facebook“ in den brauser integriert.

Sagt mal, entwickler, wie heftig hackt es bei euch im hirne?!

Dafür gibt es schon verdammt lange addons. Der zweck von addons ist es, wenn ich euch offenbar frisch enthirnten zeitgenossen einmal daran erinnern darf, die grundfunkzjon des brausers (also im wesentlichen das betrachten von web-inhalten) bei bedarf um weitere funkzjonen zu erweitern. So muss kein fetter, schwierig zu pflegender und schwerfällig laufender monolit gepflegt werden, sondern ein flexibles, relativ schlankes grundsystem.

Ist doch gar nicht so schwierig, oder?!

Mir fallen übrigens eine menge erweiterungen ein, die man vielleicht doch ins grundsystem aufnehmen könnte. Nicht, weil sie schick sind, sondern weil sie erstens die sicherheit eurer nutzer verbessern und weil sie zweitens einen großteil des web erträglicher machen. Die kombinazjon „Adblock Plus“ und „NoScript“ ist ein sichereres mittel gegen jeden schadsoftwäjhr-befall aus dem web als jeder derzeitige virenskänner. Angesichts einer monströs werdenden organisierten internetz-kriminalität wäre es eine verdammt gute idee, mit der einfachen mitinstallazjon dieser beiden sehr kleinen addons das internetz für alle menschen erträglicher und besser zu machen, und ein kleiner hinweistext sollte auch nicht so schwierig zu verfassen sein.

Aber von nützlichen müssen eure anwender erst aus anderen kwellen etwas hören. Stattdessen „integriert“ ihr das spämmige, nach scheiße stinkende fratzenbuch in euren brauser. Ist ja wichtiger als sicherheit vor kriminellen attacken.

Geht bitte elend verrecken, ihr produkte der web-2.0-devoluzjon! 👿

2 Antworten zu “Firefox! Ihr Idjoten!

  1. Ich weiß warum NoScript und Adblock Plus nicht integriert werden: weil Millionen von Webseiten auf einmal scheinbar „nicht mehr benutzbar“ sind und die Windoof-Nutzer zum IE wechseln könnten.
    Die Hoffnung Millionen von Nutzern würden sich vor Benutzung eines Programms über dessen Funktionsweise informieren ist leider naiv, wünschenswert aber leider naiv. Das kann jeder nachvollziehen der mal die Umstellung eines M$-Office Users auf Libre-/OpenOffice miterlebt hat. Nur weil die gewünschte Funktion sich nicht exakt dort befindet wo sie vorher in M$-Office war, „funktioniert LlibreOffice einfach nicht“. m(

  2. Pingback: Firefox-Entwickler! Ein Rant als Offener Brief | Elias Schwerdtfeger

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