Wie man es nennt

Wisst ihr, wie „man“ es nennt, wenn man am 2. januar 2002 nach der einführung des euro-bargeldes festgestellt hat, dass in allen besuchten supermärkten bei den preisschildern für gemüse die alten DM-preise zwar „konstant“ blieben, aber einfach mit dem neuen währungszeichen versehen wurden. Wenn „man“ ein psüchologe ist, nennt man das „erwartungskonsistente Beurteilungsverzerrung„. Klingt ja auch viel besser als das klare wort „schlagartige verteuerung von grundnahrungsmitteln um beinahe hundert prozent“. Den rest erklären dann die lustigen „warenkörbe“ der staatlichen statistikfälscher weg, gepackt von im großen und ganzen den gleichen arschlöchern, die auch die „warenkörbe“ der hartz-iv-empfänger packen. In „zumutbarer“ weise, damit am worte schon klar ist, dass es sich bei ihren ideen um eine zumutung handelt.

Eine „gesunde“ und „unverzerrte“ wahrnehmung hat aus der sicht dieser psüchologen einer, der nicht mehr merkt, wie ihm geschieht und deshalb das offensichtliche für eine illusjon hält, die er sich von p’litikern, jornalisten und anderen milljardärsfreunden erklären lassen muss, um sie verstehen zu können. Solche menschen passen ja auch besser zu den p’litischen beglückungsideen.

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