#Fickdichtwitter

Für jeden scheiß kannst du mir eine mäjhl senden, aber wenn du mit einem reklameprogramm anfängst, dass deinen datenbestand mit dem datenbestand von irgendwelchen werbeheinis zusammenführt…

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…dann muss man das zufällig entdecken, wenn man aus einem ganz anderen grund durch seine einstellungen geht. Natürlich war das häkchen davor gesetzt. Und nein, scheißzwitscherchen, ich habe das definitiv nicht gesetzt.

Das ist bestimmt nur ein bedeuerliches missverständnis, dieses kleine versäumnis, dass du dir mal eben so meine zustimmung zur datenvermarktung holst, ohne dass ich dir zustimme. Wie wichtig dir das ist, habe ich daran gemerkt, dass ich beim ändern dieser einen einstellung noch einmal mein passwort zur bestätigung eingeben musste — so viel vorsicht bin ich von dir, scheißblauervogel — sonst gar nicht gewohnt.

Geh kacken, zwitscherchen, geh kacken und fick dich selbst! Willkürliches blockieren, keine angabe von gründen bei freundlicher nachfrage, aussperren meiner gewohnten programme durch änderung der API, und schließlich einfach für mich häkchen setzen, weil du genau weißt, was ich gut für mich ist und was ich wirklich will… du musst dich schon für sehr sehr unentbehrlich halten!

Die Zukunft von Twitter -- es hat sich zuletzt ja auch nur noch gequält, das Vöglein

Mich gibts übrigens weiterhin (und dort deutlich unbefangener stummeltextend, weil da noch nicht ganz so viele aufschreiende arschlöcher_innen sind, die einem mit spamblocks wegbeißen, wenn sie gewisse meinungen zu gewissen idjologien nicht teilen) bei identi.ca. Werbefrei. Frisch. Abgegessen. (Und vielleicht manchmal ein kleines bisschen bisschen dreckig.)

3 Antworten zu “#Fickdichtwitter

  1. Wenigstens bietet Twitter überhaupt die Möglichkeit an, den Quatsch auszuschalten. Und lange suchen muss man nach der Einstellung auch nicht gerade, auch wenn ich davon nur durch Dritte erfahren habe. Ist aber tatsächlich auch schon das einzig Positive daran.

    Identica hat bei mir verschissen, seit der tolle Jabberbot nicht mehr funktioniert. Kenne sonst keine brauchbaren Clients für Screenreadernutzer, die Webseite ist nicht wirklich komfortabel. Mir eine eigene Status.net-Instanz aufzusetzen ist mir dafür dann doch zu sehr mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Dieses neue Pub-Dingsda will ich lieber gar nicht erst ausprobieren, klingt zu sehr nach einer Facebook-Kopie.

  2. Irgendwie hat sich mir der Nutzen von twitter noch nie so richtig erschlossen. Vielleicht kann mir hier jemand erklären, was man damit anfangen soll. Im Gegensatz zu Facebook habe ich auch noch nie einen sozialen Druck oder eine Notwendigkeit verspürt da irgendwie mitzumachen. Gibt es da wirklich eine ernsthafte Anwendung?

    • Der erfolg twitters ist seine ernstlosigkeit, die stummeligkeit der texte, die leichtigkeit des reinblahens. Jedenfalls war das mal so. Ein textfeld, maximal 140 zeichen rein und absenden. Inzwischen ist das leider um eine reihe weniger nützlicher funkzjonen aufgemotzt worden, und inzwischen ist die API-offenheit, die das schlichte „konzept“ einmal sehr beliebt gemacht hat, so stark eingeschränkt worden, dass sie praktisch nicht mehr vorhanden ist. Was geblieben ist, das ist die spämm auf twitter, denn für spämm ist twitter ideal. Schön, dass jetzt auch noch immer mehr reklame dazu kommt. Das zustimmen zum datenaustausch mit den reklameheinis nimmt twitter ja seinen nutzern ohnr rückfrage ab.

      Es gibt immer wieder leute, die versuchen da zu diskutieren… die sollten wirklich lieber zum fratzenbuch gehen, denn dort kann man wenigstens diskutieren.

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