xfce-weather

Hallo xfce-weather, du hast recht, es ist hier ziemlich warm. Aber so warm, wie du es sagst…

99 Grad Celsius

…ist es dann doch noch nicht. Und hannover heißt übrigens auch nicht 99.

(99 als wert, wenn ein fehler auftritt… woran erinnert mich das nur? Ach ja, an die ausgabe von COBOL-programmen? Dass der xfce einigermaßen altmodisch ist, weiß ich ja, deshalb benutze ich den auch. Aber dass er in COBOL…)

Freedoom

Man kann über das desein der monster lange lästern, mir gefällts auch nicht so gut (mit beachtenswerter ausnahme der imps und der pinkies, die sind als riesenwürmer recht gelungen), aber das desein einiger level in freedoom ist großartig, wie ich letzten sonntag vor lauter langeweile einmal feststellen musste. „Map 12“ aus der aktuellen strokelversjon ist verdammt gut, sieht sehr ansprechend aus, ist abwexlungsreich wie eine ganze welt für sich und übrigens auch nicht gerade einfach — vor allem, weil man, wenn man nicht gerade auf „too young to die“ spielt, ziemlich wenig munizjon für ein paar ziemlich dicke brocken gleich zur begrüßung hat, bis man schließlich durch einen deutlich harmloseren teil des levels geht, in dem man sich aber gut verirren kann. (Nur der recht überraschende, sehr ansprechend gestaltete außenbereich auf einem seitenweg zum gut versteckten exit-knopf ist etwas dünn mit gegnern und mit zeug bestückt.) Wers gern schwierig mag, wird mit einem pistolenstart und 50 schuss in „Map 12“ nicht enttäuscht werden.

Kleiner tipp für alle älteren doom-freunde, die es mal ausprobieren wollen. Dieser schwarze dämon in freedoom ist das, was ihr als „revenant“ kennt, und natürlich sind seine raketen auch in freedoom teilweise zielsuchend und sehr schmerzhaft — aber wenn man mit dem maschinengewehr draufhält, kommt er nicht zum feuern, und wenn man nah genug rangeht, versucht er seinen nahkampfangriff und feuert ebenfalls nicht. Ansonsten sieht man — vor allem, wenn man unvorbereitet ist und die situazjon nicht schnell genug auffasst — schnell dämonenfüße:

Doomguy ist tot, der revenant tritt auf der stelle

Und diese für meinen geschmack viel zu harmlos aussehenden, weißen gespenster sind „barons of hell“. Das lernen neuer visueller repräsentationen als anstöße für eigentlich längst vertraute taktiken gibt einem zumindest anfangs wirklich das gefühl, doom neu zu lernen. Ich weiß nicht, ob das nicht viele eher als nervig empfinden werden, aber die idee, ein vollständig freies doom zu schaffen, erfordert leider auch eine abkehr von allem alten, bis hin zu jeder einzelnen grafik, und das muskulöse, comic-artige desein der alten monster kann dabei nicht erhalten werden. Die „arachnotrons“ sehen in meinen augen zum beispiel eher etwas misslungen aus. Weil neue grafiken verwendet werden müssen, ist zum beispiel auch nicht mehr John Romeros kopf hinter dem endgegner aufgespießt und muss vernichtet werden, sondern Richard Stallman dient als totenkopfwürfel schleudernder kwell aller höllischen kreatur:

Richard Stallman, der kopf hinter dem bösen

Was habe ich gelacht! 😀

(Natürlich kann man diesen einblick nur mit IDCLIP haben, der raum ist ohne cheat nicht zugänglich und der endgegner kann nur indirekt, über die splitterwirkung von raketen, getroffen werden.)

Wer schon vor inzwischen fast zwanzig jahren viel zeit mit doom verbracht hat, sollte sich meiner meinung nach freedoom unbedingt einmal anschauen. Es ist natürlich beta, und die ergebnisse der nächtlichen IWAD-erstellung sind nicht einmal das, so dass es an vielen stellen auch unfertig aussieht. Es läuft auch nicht mehr mit der alten DOOM.EXE des origjnales von „id software“ (dafür gibt es zum beispiel unterwasser-bereiche in einer weiträumigen, verlassenen mine), doch es kann problemlos mit >PrBoom und wohl auch mit den meisten moderneren programmen gespielt werden. Das gesamtspiel wirkt zurzeit noch, als wäre es aus verschiedenen leveln zusammengesteckt, denen jeder zusammenhang und der für „doom“ so typische, stetig anwaxende schwierigkeitsgrad fehlt. Es gibt weiträumige, verwirrende level, in denen fast keine gegner positioniert sind und in denen die einzige wirkliche schwierigkeit darin besteht, einen ausgang und vielleicht die paar geheimnisse zu finden, und diese werden von der schlechthinnigen hölle gefolgt, in der man sich angesichts heimtückisch platzierter gegner nur noch fragt, warum man nicht vor jedem aufzug, jedem schalter, jeder tür, jeder ecke abspeichert. Die leichteren schwierigkeitsgrade sind ebenfalls oft noch nicht völlig ausgearbeitet und generell etwas zu hoch, aber bei weitem nicht so frustrierend wie die vierte episode von „ultimate doom“. Einige wichtige schalter sind gemein platziert und können sehr leicht übersehen werden, und die geheimnisse sind — wenn man sich die level nicht gerade in einem editor anschaut — kaum zu finden. Wer 100%-spiele anstrebt, hat eine menge kniffliger situazjonen vor sich.

Ich wünsche mir ja sehr, dass aus diesem projekt endlich mehr wird. Leider fehlt mir jedes talent (und die erforderliche erfahrung) dafür, gute level zu entwerfen, so dass ich lieber vom herumstümpern absehe, aber wer dieses talent hat und eine freie, unter BSD-lizenz verfügbare „doom“-versjon für eine gute idee hält, findet in „freedoom“ ein dankbares betätigungsfeld. Denn die gesamte entwicklung geht doch seit längerer zeit sehr schleichend voran.

Schnell (und ohne rücksicht auf verluste) erklärt: „smart TV“

„Smart TV“ ist eine glotze mit internetz-zugang, überwachungsschnittstelle, werksseitig eingebauter, weitgehender technikverhinderung und DRM, hergestellt für und verkauft an weniger „smarte“ zeitgenossen (die so genannte „zielgruppe“). Dies wird ergänzt um ein paar weitere kanäle, reklame zu transportieren — und um eine fernbedienung, die es ermöglichen soll, übers fernsehprogramm zu twittern und zu fratzenbuchen, und zwar mit einer benutzerschnittstelle, bei der einem sehnsucht nach der ergonomisch ungleich besseren foljentastatur eines ZX81 aufkommt.

Ein „smart TV“ ist natürlich ein gerät, das spätestens drei tage nach ablauf der gewährleistungspflicht einfach auseinanderfällt. Wenn dies fysikalisch nicht der fall sein sollte, wird das gerät wenigstens niemals eine aktualisierung der nervenzersetzend fehlerhaften und lahmen softwäjhr bekommen, damit es im zweifelsfall auch im voll funkzjonsfähigen zustand in den müll gegeben wird.

Das ist es, was die allesvermarkter und ihre scheißkomplizen, die werber, sich vorstellen, wenn sie „smarte“ idjotenlaternen verkaufen wollen. Das ist es, was sie auf den markt kwetschen wollen. Das ist es, wofür sprechepresser zur IFA blubberbläschen aus ihrem maul rauslassen, damit leute anfangen zu glauben, diese beglückungsidee habe etwas mit ihren bedürfnissen zu tun. Und das ist es, was irgendwann „alternativlos“ wird, wenns nur genug deppen gibt, die den fabrikneuen müll kaufen.

Es gibt keinen grund, warum „smart TV“ etwas anderes werden sollte als die ganzen anderen tinnef-geräte, die mit dem bullschitt-hyperlativ-präfix „smart“ verkauft werden.

Die begriffe wechseln.
Der bullschitt bleibt.
Jedes jahr eine „neue“ IFA. Jedes jahr derselbe bullschitt.

Und jedes jahr die gleiche jornalistische „leistung“, ohne die spur einer besinnung oder eines rückblicks aus reklame-presseerklärungen „meldungen“ zu machen, die dann in den redakzjonellen teil gemacht werden, um andere reklame drumherum zu drappieren.

Wenn ich die NSA wäre

Wenn ich die NSA oder ein ähnlicher die ganze welt überwachender dienst wäre, dann würde ich ja eine firma unterhalten, die ein beliebtes antivirusprogramm zum kostenlosen daunlohd anbietet, so dass sich ganz viele leute meinen verwanzungstrojaner freiwillig runterlüden und installierten… natürlich inklusive mäjhl- und brauserschutz. :mrgreen:

#Fickdichtwitter

Für jeden scheiß kannst du mir eine mäjhl senden, aber wenn du mit einem reklameprogramm anfängst, dass deinen datenbestand mit dem datenbestand von irgendwelchen werbeheinis zusammenführt…

Tailor ads based on information shared by ad partners.

…dann muss man das zufällig entdecken, wenn man aus einem ganz anderen grund durch seine einstellungen geht. Natürlich war das häkchen davor gesetzt. Und nein, scheißzwitscherchen, ich habe das definitiv nicht gesetzt.

Das ist bestimmt nur ein bedeuerliches missverständnis, dieses kleine versäumnis, dass du dir mal eben so meine zustimmung zur datenvermarktung holst, ohne dass ich dir zustimme. Wie wichtig dir das ist, habe ich daran gemerkt, dass ich beim ändern dieser einen einstellung noch einmal mein passwort zur bestätigung eingeben musste — so viel vorsicht bin ich von dir, scheißblauervogel — sonst gar nicht gewohnt.

Geh kacken, zwitscherchen, geh kacken und fick dich selbst! Willkürliches blockieren, keine angabe von gründen bei freundlicher nachfrage, aussperren meiner gewohnten programme durch änderung der API, und schließlich einfach für mich häkchen setzen, weil du genau weißt, was ich gut für mich ist und was ich wirklich will… du musst dich schon für sehr sehr unentbehrlich halten!

Die Zukunft von Twitter -- es hat sich zuletzt ja auch nur noch gequält, das Vöglein

Mich gibts übrigens weiterhin (und dort deutlich unbefangener stummeltextend, weil da noch nicht ganz so viele aufschreiende arschlöcher_innen sind, die einem mit spamblocks wegbeißen, wenn sie gewisse meinungen zu gewissen idjologien nicht teilen) bei identi.ca. Werbefrei. Frisch. Abgegessen. (Und vielleicht manchmal ein kleines bisschen bisschen dreckig.)

Danke juhtjuhb, sehr nett von dir

Screenshot: YouTube aktualisiert das Konto deines Kanals. Viel Geschwafel über frei gewählten Namen (häh, den habe ich schon), Hangouts On Air und Google Doppelplusgut, darunter eine dicke Fehlermeldung

Finde ich toll, dass du meinen kanal umstellst. Auf das neue, ganz tolle, was jetzt noch besser funkzjoniert und so.

Übrigens: Dein doppelplusgut-zeug, zu dem du deine nutzer zwingst und das du da nur reinpackst, um tolle große zahlen für deine statistiken zu haben, die dann belegen, dass du jetzt immer weiter wäxt und bald noch größer als das fratzenbuch… ach, weißte was, juhtjuhb, und weißte was, guhgell: geh einfach mal wieder richtig kacken.

Aber scheiß mir nicht mit so etwas ins gesicht!

sudo rm /etc/apt/sources.list.d/opera.list

Bevor es einen opera 15 für linux gibt und ich mir diesen müll versehentlich ziehe, rasch die paketkwelle rausnehmen! Ich kann nur hoffen, dass mein 12.15 noch für längere zeit ohne schwere sicherheitslücken daherkommt. Ein umstieg auf opera 15 kommt für mich nicht in frage.

Meine fresse, was ich da eben gerade unter windohs gesehen habe, taugte vielleicht als alpha für einen technikbegeisterten nutzerkreis, der einen eindruck vom gestrokel bekommen will. Darin fehlt ja alles, was opera zu meinem lieblingsbrauser gemacht hat. Da kann man auch gleich krohm nehmen. Hat den leuten keiner gesagt, dass es alternativen gibt?!