Captcha

Wenn jemand für seine kommentare ein „captcha“ verwendet, bei dem ich auch nach längerer betrachtung nicht entscheiden kann, ob es sich um buchstaben aus dem lateinischen, griechischen oder kyrillischen alfabet handelt, dann braucht er sich wohl nicht über die geringe kommentarneigung in seinem blog zu wundern.

Immerhin kommt es auch nicht zu spämm… 😀

7 Antworten zu “Captcha

  1. Du meinst jetzt aber nicht die Captchas bei mir?
    In der Regel sind die gut lesbar und wenn mal einer dabei ist, klickt man einfach auf aktualisieren, solange bis einer kommt, den man zweifelsfrei lesen kann. 😉

  2. Was ich als neuen Captcha-Clou gesehen habe, sind Puzzlebilder, bei denen man 2 oder mehr Teile an die richtige Stelle schieben muss. Im Grunde recht einfach zu lösen.

    • Außer vielleicht für blinde…

      So ein captcha soll ja als Touring-test für arme feststellen, ob da ein mensch oder eine maschine sitzt. Sind blinde eben keine menschen… :mrgreen:

      • *kopfklatsch* Daran hatte ich gar nicht gedacht, obwohl ich selbst ein Behindi bin. Das zeigt mir aber schön, wie man es kaum wirklich nachempfinden kann, wie Behindis das „Alltägliche“ meistern müssen, wenn man nicht selbst die selbe“disabled-funkzion“ hat.

        Dennoch. Jedes Kaptscha ist wohl kaum allumfassend bariärefrei. Zum Bleistift nützt auch kein zusätzliches Audio-Kaptscha was , wenn man blind und taub ist 😉

        Ist halt immer so ne Sache mit der AI und dem Turings Dingens 😉

      • Ich denke vor allem deshalb immer an blinde, weil ich eine zeitlang ganz gut davon gelebt habe, ihnen ihr zerschossenes windohs wieder aufzusetzen. Eine zeitung auf dem skänner legen können und sich vorlesen lassen (ältere haben die braille-zeile bevorzugt, weil sie die kompjuterstimme schrecklich fanden), heißt für einen blinden, lesen zu können. Und der verkackte sozjaldiest der diakonie hat meist eine ganze woche gebraucht, bis der techniker mal vorbeikam. Eine woche früher wieder lesen zu können war einem blinden oft fünfzig euro wert, obwohl ich für das stündchen (meist bei lockerem plaudern, einem kaffee und anderen annehmlichkeiten) auch mit einem zwanziger sehr zufrieden gewesen wäre…

        Früher gabs ja mal einen „spiegel“ in braille. Aber den gibts schon lange nicht mehr.

        Bei den blinden habe ich jedenfalls gelernt, wie das internetz oder der kompjuter für blinde „aussieht“, und das hat mich letztlich auch dazu gebracht, bei jedem desein einer webseit daran zu denken. Deshalb auch meine neigung zu größtmöglicher einfachheit. (Aber wie Fefe werde ich dann doch nie werden.)

      • Du, das kann ich mir gut vorstellen, aus der Erinnerung, dass Du mit zwanzig Mücken auch sehr zufrieden gewesen wärest. Ich glaube sogar, Du hättest es höchst wahrschl. bei dem ein oder der anderen auch für nen Zehner gemacht.
        Und. Ich glaube auch, diese Blinden haben es Dir gerne gegeben, nicht unbedingt nur wegen ihrer „Notsituation“ – zumindest ein paar davon.

        Bei dem nächsten Desein meiner Homepage werde ich auch drauf achten. Es steht ohnehin mal wieder ne Migrazion des CMS an und mehr davon lernen will ich auch. Tabellenloses und mit dem neumodischen „reagierenden“ Desein. Soweit ich das jetzt überblicke kann man das mit CSS (media queries) ganz gut hin bekommen.

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