Schlangenöl des tages: threema

Oh, die kwalitätsjornalisten von der zeit machen im redakzjonellen teil reklame für eine sichere alternative zu „WhatsApp“, mit der man die NSA ärgern kann, weil die kommunikazjon verschlüsselt ist. Das ist auch ganz einfach in der anwendung (hervorhebung von mir):

Der Threema-Nutzer wird auf eine Weise mit der Verschlüsselung konfrontiert, die derzeit wohl als maximal einfach und verständlich gelten muss: Beim Einrichten der App wird er aufgefordert, mit zufälligen Wischgesten auf dem Smartphone ein Schlüsselpaar zu erstellen, das aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel besteht […] Der private Schlüssel verlässt das Handy zu keinem Zeitpunkt, der öffentliche dagegen muss verbreitet werden

So ein händi ist ja auch geradezu ein hochsicherheitsgerät, bei dem die leute jeder dahergelaufenden äpp mit flottem wisch gedankenlos weitgehende rechte auf das ganze gerät einräumen, zum beispiel auch der trojaner-äpp der „sozjalen“ überwachungswanze fratzenbuch mit ihren forderungen nach systemgottgleichen rechten. Da wird sich die NSA aber mächtig ärgern, dass sie jetzt auch noch eine milljarde private keys speichern und dafür womöglich gar eine neue festplatte kaufen muss. :mrgreen:

Schlangenöl für die gefühlte sicherheit, mehr nicht. Die Händis sind nichts weiter als ständig am leib getragene wanzen.

Eine Antwort zu “Schlangenöl des tages: threema

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