Wördpress 3.6

Juchu, wördpress, das sind die fietschers, auf die ich so lange gewaret habe:

Das Update der beliebten Blogging-Plattform bringt unter anderem einen neuen Media-Player mit, der auf HTML5 basiert. Ferner lässt sich direkt und schnell Musik von Rdio, Spotify und Soundcloud einbinden

Nicht. Irgendwelche funkzjonen für die dienste kommerzjeller anbieter gehören meiner meinung nach nicht in den kern, sondern in eine erweiterung — sonst stinkt der kern des systems nach reklame. Einmal ganz davon abgesehen, dass ich es noch nie sonderlich kompliziert fand, den embed-kohd über die zwischenablage zu kopieren. Aber ich nutze ja auch nicht diesen WYSIAYG-editor („what you see is all you get“)…

Reklame für fragwürdige kontentklitschen in den kern aufnehmen, aber die links abschaffen, damit dafür fortan ein benutzerdefiniertes menü verwendet werden muss. (Zumindest war das die absicht und schon ein neu installiertes 3.5 hatte keine link-verwaltung mehr.) Ich könnte von morgens bis abends kotzen, wenn ich diese beglückungsideen der wördpress-entwickler sehe.

Immerhin hat die entwicklung diesmal schön lange gedauert, was grund zur hoffnung gibt, dass es sich nicht um so eine bananensoftwäjhr wie damals zu zeiten der 2.5er handelt. Aber für die letzten von mir selbst verantworteten seits warte ich erstmal die möglichen katastrofenmeldungen der nächsten tage ab. Kein drängendes problem zu haben, dass den appgräjhd erzwingt, ist angenehm.

Für alle, die einen appgräjhd mit einem klick aus der bäckend machen: Mit einem zu engen speicherlimit für PHP gibt es zumindest manchmal probleme und es kommt nur zu einem halben appgräjhd. (Das habe ich jedenfalls eben in einer lokalen testumgebung festgestellt, die ein memory_limit von 64M hatte. Mit 128M kam es nicht zu diesem problem. Wer seine php.ini selbst bearbeiten kann, weiß, was er zu tun hat, ansonsten gibts bei diesem problem entweder den anruf beim hoster oder das aufspielen der neuen versjon über FTP und das anschließende anstoßen des appgräjhds. Das geht übrigens auch fühlbar schneller. Warum man für einen wördpress-prozess nicht mehr mit 64 megabytes auskommt, gehört zu den fragen, die den wördpresss-entwicklern gestellt werden sollten. Es hat halt seinen preis, wenn der kern immer moppeliger wird, obwohl ein großteil der funkzjonalität von einem großteil der nutzer nicht benötigt wird — deshalb gibt es ja eigentlich auch eine erweiterungsschnittstelle…)

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