Justizja, du alte nutte!

Falls hier noch jemand glaubt, die BRD sei ein rechtsstaat und der schutz persönlicher daten habe irgendeine bedeutung… justizja, die alte nutte des staates, der scheißbullen und der reichen, sieht das ganz anders.

Und immer daran denken: niemals das händi an einen polizisten aushändigen, niemals auch nur ein stillschweigendes einverständnis darin haben, wenn ein polizist sich des händis bemächtigt, sonder immer zu protokoll geben lassen, dass man damit nicht einverstanden ist! Denn die scheißbullen gucken sich zumindest in einigen fällen mal so etwas wie die gesamte SMS- und anrufhistorie an und kopieren das adressbuch. Und laut rechtsauffassung der staatsanwaltschaft dürfen die das auch, weil es ja nicht besonders geschützt ist — und dass der scheißbulle vorher gelogen hat, spielt auch keine rolle mehr.

Auch weiterhin viel spaß mit friedlichem, legalem und „demokratischem“ widerstand in überwachistan.

Ermittlung 2.0

Ein dieb, dessen freunde schon öffentlich davon erzählt haben, dass sie sein diebesgut in der hand gehalten haben und es dabei ganz genau beschrieben haben… ein solcher dieb bekommt einen brief von einem polizeibeamten, dass er sich doch bitte am nächsten freitag gut vorbereitet auf der polizeiwache einfinden soll, um dort die frage zu beantworten, ob er etwas gestohlen habe. Denn der polizeibeamte muss ja aktiv werden, wenn es so viele indizjen für einen diebstahl gibt, und deshalb fragt er natürlich einfach den dieb… oder so ähnlich

Kann man sich gar nicht mehr ausdenken, diesen ganzen bananengeschmack in der BRDDR.

Kleines sprach-leckerli im text:

Der De-Cix, der vom Eco betriebene Austauschknoten, kooperiere mit keinem ausländischen Geheimdienst, bekräftigte Landefeld

Hervorhebung von mir. Denken müssen leser selbst.

Der heuchler und friedensnobelpreisträger

Der heuchler, kriegsherr und friedensnobelpreisträger Barack Obama, derzeitiger darsteller in der rolle des präsidenten der vereinigten staates eines teils von nordamerika, will jetzt also einen „nazjonalen dialog“ zum tema „schutz der privatsfäre im digitalen zeitalter“ führen. Vor ein paar wochen hat dieser heuchler eine ganz andere strategie verfolgt: völlige geheimhaltung des US-weltüberwachungsstrebens. Und ohne Edward Snowden wäre er kein stück „dialogbereiter“ als noch vor ein paar wochen. Das einzige, worum es da geht, ist die zukünftige propaganda-linje festzusetzen und ihr kollektives vertreten zu koordinieren, damit die leute schön wieder einschlummern und vergessen, in welchen vollständig überwachten staatsknästen sie ihr trübes dasein verbringen müssen.

47.000 digitalabos…

Wie die springersche „welt“ an ihre tollen zahlen von 47.000 digitalabos gekommen ist: „Das ipad wird praktisch mit 0,0 % finanziert! Und man bekommt das Abo noch umsonst dazu„…

Aber hey, so ein bisschen lugrede, dass es ganz viel zahlungsbereitschaft für diesen kwalitätsjornalismus in digitalien gibt, das klingt doch viel besser als die wahrheit mit technik-fetischen, die als werbegeschenk verhökert werden.

Gefühlte internetz-sicherheit des tages

Die werbelügner der deutschen telekom, von web.de und GMX streuen den leuten sand in die augen, indem sie ihnen „sichere mäjhl“ versprechen, aber damit nur einen TLS-verschlüsselten transport der mäjhl zum anwender und innerhalb ihrer eigenen server meinen. Auf ihrem weg durchs sonstige netz bleibt die mäjhl offen wie eine postkarte. Und natürlich ist da noch die speicherung auf einem sörver in einem staat, in dem die so genannten „bestandsdatenauskunft“ gilt, in dem also sogar passwörter herausgegeben werden müssen, wenn eine ordnungswidrigkeit vorliegt. Ja, das ist geltendes recht in der BRD. Da kann man auch gleich in die stasi-2.0-USA gehen…

Großes kino, ubuntu!

Ganz großes kino, wenn man mit deinem 12.04 LTS, mit dem ja wohl auch der eine oder andere sörver eines ubuntu-waghalsigen aufgesetzt wird, wie gewohnt…

$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get upgrade

…absetzt und wenige sekunden später hat man einen kaputten mysql-server. Da werden sich heute ganz viele eurer fänns drüber freuen, wenn sie folgendes in ihrer konsole oder einem klickefenster mit fehlermeldung lesen:

mysql-server-5.5 (5.5.32-0ubuntu0.12.04.2) wird eingerichtet ...
start: Job failed to start
invoke-rc.d: initscript mysql, action "start" failed.
dpkg: Fehler beim Bearbeiten von mysql-server-5.5 (--configure):
 Unterprozess installiertes post-installation-Skript gab den Fehlerwert 1 zurück
dpkg: Abhängigkeitsprobleme verhindern Konfiguration von mysql-server:
 mysql-server hängt ab von mysql-server-5.5; aber:
  Paket mysql-server-5.5 ist noch nicht konfiguriert.
dpkg: Fehler beim Bearbeiten von mysql-server (--configure):
 Abhängigkeitsprobleme - verbleibt unkonfiguriert
Es wurde kein Apport-Bericht verfasst, da die Fehlermeldung darauf hindeutet, dass dies lediglich ein Folgefehler eines vorherigen Problems ist.

Die beste kur gegen so eine scheiße heißt übrigens — wenn man bei linux bleiben möchte — debian. Wer aus irgendeinem grund mit der ubuntu-scheiße leben muss: hier ist der wörkaraund

Opera 15: Bananensoftwäjhr

Screenshot Opera 15

Opera 15: „dragonfly“? Gibts nicht mehr. Benutzerdefiniertes CSS? Gibts nicht mehr. Frei konfigurierbare werkzeugleisten? Gibts nicht mehr. Erweiterungen? Ein paar funkzjonieren schon. Eingebauter RSS-leser (früher über den mäjhlklienten)? Gibts nicht mehr. Eine fenstergestaltung, die sich in die normale benutzeroberfläche einfügt? Haltet ihr nicht mehr für nötig, blau ist schöner. Opera Link? Funkzjoniert noch nicht, später vielleicht, in ein paar monaten oder jahren. Ist das eine beta-versjon? Aber nein doch, das kriegen zurzeit windohs-anwender auf die festplatte geschissen, wenn sie die aktualisierungen automatisch einspielen lassen…

Wenn ich „chromium“ benutzen will, dann lade ich mir „chromium“ herunter. Eure bananensoftwäjhr, die noch mindestens zwei versjonsnummern lang reifen muss, bis sie mir wieder dient, ist einfach nur eine frechheit.

Man könnte glauben, ihr glaubt, es gäbe keine alternativen… :mrgreen:

Was macht man mal mit 27.600 Euro?

Manche leute geben zum beispiel 27.600 euro für eine geisterbeschwörerin aus, wenn sie eine lehrerin sind, die… ähm… nach einer beförderung zur oberstudienrätin strebt. Bei solchen — inzwischen selbstverständlich als frau oberstudienrätin angesprochenen — lehrerinnen weiß man doch, wie es um die schüler, schülerinnen und um die zukunft deutschlands bestellt ist: mit volldampf gehts zurück ins mittelalter.