Überraschend wie nächtliche dunkelheit

Die NSU des tages ist fast so überraschend wie die dunkelheit zur nacht:

Das Thüringer Innenministerium hat einen Bericht der Berliner Zeitung bestätigt, wonach ein wichtiges Beweismittel aus den NSU-Ermittlungen nicht mehr existiert. Eine zweiseitige Telefonliste mit Verbindungsleuten von Uwe Böhnhardt ist demnach 2005 mit anderen Asservaten vernichtet worden […] Laut dem Beschlagnahmeprotokoll handelt es sich dabei um ein „Telefonnummernverzeichnis relevanter Personen“. Obwohl sich auf dieser Liste möglicherweise Kontaktleute und Fluchthelfer des Trios befanden, hatten die Ermittler, die nach dem Trio fahndeten, das Papier nach eigenen Aussagen nie zu Gesicht bekommen.

Wäre ja auch peinlich geworden, wenn der BRD-geheimdienstler beim fördern und unterstützen einer brauen mörderbande auf einmal von einem BRD-bullen besucht würde… aber hey, jetzt ist das eh alles vernichtet und keiner kann mehr etwas nachvollziehen. Und während die menschen in der BRD „wegen des terrors“ immer umfassender überwacht wurden und werden, konnte eine kleine mörderbande in einem mit staatsschützern und sonstigen arschlöchern bis zum geht-nicht-mehr durchsetzten szene über mehr als ein jahrzehnt hinweg einen menschen nach dem anderen umbringen und wurde sogar in hübschen liedern verherrlicht. Damit auch wirklich jeder bemerkt, in welche richtung es hier geht.

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