Danke, herr Ballmer! Sie haben mich zum lachen gebracht…

Auf die Frage, was er in seiner Zeit an der Microsoft-Spitze seit 2000 am meisten bedauere, nannte Ballmer, der 13 Jahre an der Unternehmenspitze stand, im „ZDNet“-Interview das unpopuläre Betriebssystem Windows Vista. Es war 2007 als Nachfolger des überaus erfolgreichen Windows XP auf den Markt gekommen und verärgerte viele Nutzer mit einer Änderung der Bedienung und einer komplizierten Sicherheitsfunktion.

Aber dann haben sie ja mit windohs acht alles viel viel besser gemacht: eine vollkommen neue, von wischofonen und wischopädds abgeschaute bedienung und die völlige enteignung des kompjuterbesitzers durch so tolle ideen wie „secure boot“ (übrigens ein unwirksamer schutz) und „trusted computing„, die angeblich „sicherheit“ herstellen sollen. Gut, dass sie so lernfähig sind!

Wissen sie eigentlich, herr Balmer, wie man einen menschen nennt, der auch nach mehrmaligem kontakt seiner hand mit einer heißen herdplatte nicht lernen kann, dass er sich daran die flossen verbrennt? „Dumm“ nennt man einen solchen menschen…

Geld aus dem nichts

Vor noch gar nicht so langer zeit haben mich leute als einen verschwörungsteoretiker (also dummen spinner) geschimpft, wenn ich gesagt habe, dass banken kwasi aus dem nichts geld erschaffen. Inzwischen scheint allerdings die FAZ-webseit unter die verschwörungsspinner gegangen zu sein:

Heute entsteht Geld durch Verschuldung. Was ist auch Papiergeld anderes als eine Art Schuldschein der ausgebenden Stelle, der von dem Vertrauen lebt, dass er jederzeit weiterzugeben ist? Bei dem Geld, das die Banken schaffen, dem sogenannten „Buchgeld“ oder „Giralgeld“, ist es nicht viel anders.

Immer wieder hübsch…

…wenn ich an den zugriffen sehe, dass die spämmer gerade wieder eine riesenporzjon ihres infekzjösen sondermülls ins netz verklappt haben:

Traffic

Und nein: richtige anwälte versenden keine mahnungen und inkassoschreiben per mäjhl. (Außer vielleicht als schnelle vorabinfo.) Allein schon, weil das keine rechtswirksame zustellung ist und eine gesetzte frist damit wertlos. Deshalb: keine panik und ja nicht auf die idee kommen, den anhang zu öffnen.

„Yumpu“ hat ein tolles geschäftsmodell

Jeder kann dort irgendwelche dokumente hochladen, auch wenn sie gar nicht von ihm selbst sind, die werden für wischofone und wischopädds aufbereitet und damit wird dann geld gemacht, entweder über scheißreklame oder über premium-zugänge, die was kosten.

Ich will jetzt gar nicht die möglichkeit an die wand malen, dass eine „Yumpu“ nahestehende gestalt einfach ein skript schreiben könnte, das das gesamte web nach verwertbarem durchskännt und es dann einfach hochlädt. Das wäre ja kriminell. Aber gut fürs geschäft wäre es eben auch…