Datenschleuder des tages: deutsche telekom

Die datenschleuder des tages sind die informazjonstechnik-spezjalexperten von der deutschen telekom, die mal eben einigen mitarbeitern zugriff auf die persönlichen daten fast aller lohnsklaven gewährt hat. Keine sorge, das wurde auch sofort abgestellt, als es bemerkt wurde… nach elf jahren. Und es hat keinerlei missbrauch gegeben, ganz großes telekom-datenschleuder-ehrenwort. Also jetzt darauf, dass es nach der ganzen zeit keine hinweise mehr auf einen missbrauch gibt.

Innenministerium presse(v)erklärt polizei-„cloud“

Das, was das rheinland-pfälzische bürgerentrechtungsministerium im besten PR-presseerklärungston an lügen rausgerotzt hat, ist zwar keine „cloud“ — es handelt sich um die gute alte C/S-architektur mit einem dicken rechenzentrum, in dem die eigentliche arbeit gemacht wird — aber es wird trotzdem „cloud“ genannt.

Und warum wird das jetzt „cloud“ genannt? Vielleicht, weil — achtung: unbelegte vermutung — so den nach „PRISM“ und „tempora“ inzwischen total verunsicherten menschen klar gemacht wird, dass sogar die polizei klaut nutzt, dass es also gar nicht so schlimm und unsicher sein wird, wie diese paranoiden aluhutträger mit ihren magischen fachkenntnissen immer sagen. Schließlich brauchen unsere entrechtungsministerien ja, dass wir ihnen ein bisschen zuarbeiten und möglichst viele daten möglichst frei zugreifbar ablegen; denn das spart dort zeit, mühe und geld, drei stark begrenzte resorßen.

Was die zielgruppe solchen hirnficks nicht liest, ist so eine aussage wie die folgende:

Wir nutzen keinerlei Komponenten von Drittfirmen oder aus dem Internet.

Das ist zwar dem PR-idjoten seine klaffende inkompetenz durchgegangen, so dass er nicht bemerkt hat, dass die verwendeten kompjuter und die zugehörigen betriebssysteme sehr wohl „komponenten von drittfirmen“ sein werden. Aber was er mit seinen lügen sagen will, ist wohl trotzdem klar genug: diese „cloud“ hat nicht einmal etwas mit dem internetz zu tun, es handelt sich um den zugriff auf isolierte rechenzentren.

Warum das trotzdem noch „cloud“ genannt wird? Siehe meine unbelegte vermutung weiter oben.

Und ganz wichtig für alle, die es immer noch nicht kapiert haben! „Cloud“ heißt auf deutsch: „finger weg“…

Meikrosoft gefällt die schlechte presse nicht.

Übrigens: An dieser stelle

Bildschirmfoto zeit onlein: der artikel ist derzeit nicht verfügbar. Meikrosoft hat eine einstweilige verfügung gegen zeit onlein erwirkt, gegen die wir uns juristisch wehren. Bis zur gerichtlichen entscheidung darf zeit onlein den artikel nicht weiter verbreiten.

…hatte „zeit online“ vor wenigen tagen noch gemeldet, dass das bundesamt für sicherheit in der informazjonstechnik vor dem einsatz von windohs acht gewarnt hat, weil der kompjuter auf dem tisch überhaupt nicht mehr unter eigener kontrolle steht und beliebig „ferngewartet“ werden kann, was natürlich ein sicherheitsrisiko ist. Näheres hierzu kann in dieser meldung auf „zeit online“ nachgelesen werden. Offenbar gefällt das der juratrollabteilung von meikrosoft nicht, wenn sich im internetz lesen lässt, dass enteignete kompjuter gefährlich für ihre besitzer sind. (Von eigentum mag man nicht mehr reden, wenn irgendein technokratischer überpapi schalten und walten kann, wie er will.)

Nachtrag 19:55 uhr: jetzt auch eine meldung in der seriösen kompjuterpresse

Neusprech des tages: luftschlag

Der L. kam während des Krieges in Jugoslawien in Mode. Damals warfen teilweise mehr als eintausend Flugzeuge der Nato Bomben ab und töteten schätzungsweise 3.500 Menschen. In der deutschen Öffentlichkeit war das seltsamerweise irgendwie unpopulär, sodass Bundeskanzler Gerhard Schröder und andere Politiker lieber von L. redeten als von Angriff oder Bombardement. Seit dem wird der Ausdruck immer wieder benutzt, um kriegerische Handlungen weniger brutal erscheinen zu lassen

Bwahahaha, der grüne fäjhl des tages!!!1!

Die Grünen ändern nach der Kritik von CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe einen Passus in ihrem Kompakt-Wahlprogramm. In dem Abschnitt hatten die Grünen Union und FDP angegriffen. Dort hieß es, ‚Schwarz-Gelb‘ habe in der gesetzlichen Krankenversicherung ‚einen fatalen Wechsel eingeleitet‘ — seitdem würden die Beiträge nicht mehr zur Hälfte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gezahlt. Diese hälftige Finanzierung haben jedoch nicht Union und FDP abgeschafft, sondern die Grünen selbst.

Nicht, dass hier noch jemand glaubt, der jüngste und inzwischen in jedes leben hineinschneidende sozjalabbau in allen bereichen ginge auf die CDU zurück — das haben alles die sozjalpädagogen und päderasten von den scheiß-welken zusammen mit den arschlöchern aus der scheiß-SPD angefangen. Aber jetzt einen auf sozjal machen und auf alzheim hoffen…

Bei diesen besonderen trojanerkünsten…

…ist es besser, in einer virtuellen maschine zu arbeiten als sich den rechner mit einem antivirus-schlangenöl auszubremsen. 😉

Übrigens: wer aluhutträger ist und sein betriebssystem von einer „live-CD“ buhtet, um seine fernkontoführung zu machen, ist ebenfalls ziemlich sicher. Das geht ja zum glück mit jedem betriebssystem, das den gedanken „sicherheit“ überhaupt wert ist. Nur eine speicherkarte sollte nicht genommen werden; die hat den nachteil, beschreibbar zu sein.