Börsengezwitscher

Was hatten wir denn mal so richtig lange nicht? Richtig, dass sich eine unternehmung ohne substanz und ohne seriöses geschäftsmodell selbst an der börse verkauft. Aber hey, in einer zeit, in der die kwalitätswirtschaftsjornalisten nicht etwa leidlich faktenbasiert davon schreiben, wie realistisch die gewinnerzielungsabsichten wohl sein mögen, sondern stattdessen vom „vertrauen der anleger“ blahfaseln, da kriegt man auch pressehörige (also dumme) leute dazu, mit ihrer zettelkauferei den preis einer datensammlung nach oben zu treiben, die wesentlich unstrukturierter und viel fragwürdiger als die datensammlung des fratzenbuches ist…

Hey, und der wert des zwitscherchens wird auf zehn bis fuffzehn milljarden dollar geschätzt. Vom hausastrologen des wirtschaftsressorts persönlich. :mrgreen:

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