„Unerwünscht“ ist das neue „unangebracht“…

Katrin Göring-Eckardt im Interview: Pädophilie gehört nicht in den Wahlkampf -- Als Spitzenkandidatin der Grünen steckt Katrin Göring-Eckardt erstmals richtig drin in einem tobenden Wahlkampf. Mit n-tv.de spricht sie über Show und Inszenierung beim Werben um Wähler. Die Debatte über die Pädophilie-Vergangenheit ihrer Partei hält sie derzeit für unangebracht.

Na, hauptsache sie hält die wahlplakate der welken mit ihren niedlichen kinderbildern und der betont infantilen ansprache jetzt nicht für unangebracht…

Nach dem sexuellen kindesmissbrauch der reklame-kindesmissbrauch, das passt ja auch! Wer sich dran stört, ist im zweifelsfall ein nazi. Geht verrecken, ehemalige alternativpartei! 👿

Pressefreiheit in religjosien

Das mit der pressefreiheit ist ja ganz toll für die sonntagsreden der p’litlügner und werbeplatzvermarkter aus der kontentindustrie. Nur wenn so ein verfechter der wiedereinführung einer mittelalterlichen mönchokratie nach schland kommt, dann ist die pressefreiheit nicht so gut und eher ein bisschen unerwünscht.

Prof. dr. Offensichtlich hat einen neuen namen

Prof. dr. Offensichtlich hat einen neuen namen und ist als sprecher des CCC tätig; er nennt sich jetzt Frank Rieger und hat in einer stellungnahme für die „computerwoche“ angesagt, dass er rausgekriegt hat, dass nach PRISM und tempora das vertrauen in „cloud-computing“ und „big data“ erschüttert sei. 😀

Könnt ihr euch noch an „myspace“ erinnern…

Könnt ihr euch noch an „myspace“ erinnern, kurz, bevor das dingens immer bedeutungsloser wurde. Was hat da am meisten genervt? Also neben den vielen idjoten, die es dort gab? Richtig, die teils sehr aufdringliche (und oft auch noch einfach loslabernde oder losplärrende) reklame von irgendwelchen überteuerten däting-abzockern, die mit frauenbildern mit üppigen brüsten die aufmerksamkeit an sich rissen. Nun, „myspace“ ist ja dem fratzenbuch nur vorausgegangen, und das fratzenbuch — ein unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell — muss jetzt ja auch geld reinholen, scheiß auf kwalität und scheiß auf die nutzer. Kein wunder, dass da die gleiche art von reklame läuft

Aber die „emma“ wegzensieren, weil sie eine „pornografische“ darstellung von einer nackten, barbrüstigen frau zeigte! Die prüderie 2.0 des US-internetzes zur sozjalsubstituzjon hat kein problem mit titten, wenn damit geld gemacht werden kann, aber sie hat ein problem mit titten, wenn sie jenseits des S/M-geschäftsmodells¹ kostenlos zur verfügung stehen. Ist ja auch scheiße mit dem sex, wenn er nicht kommerzialisiert wird. Tolle welt, die da gebaut wird!

¹S/M = social media. Aus gründen. Hat nichts mit BDSM zu tun…