Und ab die finger in die datenbank!

Kaum macht äppel fingerabdruck-biometrie für seine entrechenden träcking-wanzen, schon fragt sich der erste senator im überwachungsstaat „vereinigte staaten eines teils von nordamerika“, ob man nicht die herausgabe dieser daten über den „patriot act“ erzwingen könnte. Klar, so etwas weckt halt begehrlichkeiten.

Auch weiterhin viel spaß mit den beglückungsideen von äppel!

Klautkompjuting des tages

Demnächst mit GEMA-abgabe dafür, dass man seine daten verantwortungslos bei anderen leuten speichert. Aber klar doch, natürlich auch bei mäjhlanbietern, fotohostern und anbietern von „klaut-softwäjhr“. Nein, das ist nicht dreist, das muss nur richtig ins gehirn reingefickt werden kommuniziert werden, damit das gesellschaftliche verständnis für den profit der rechteindustrie die vergütung und entlohnung von urhebern entwickelt wird…

Häcks und weltüberwachung gegen die terroristen

Dass der britische geheimdienst GHCQ sich bei der belgacom reingehäckt hat, um die kommunikazjon der europäischen union abzuhören, das ist ganz klar eine maßnahme gegen den internazjonalen terrorismus! :mrgreen:

Aber die ganze affäre ist ja von Ronald „lass mich mit so einer scheiße in ruhe“ Pofalla für beendet erklärt worden. Schade, dass niemand Ronald Pofalla und den rest der Merkel-Westerwelle-regierung für beendet erklären wird…

Mit bittorrent wäre das nicht passiert…

Etliche Kunden verzweifelten zudem schon beim Versuch, ihre iOS-Version zu aktualisieren. Das Upgrade dauerte teilweise Stunden, weil der Ansturm auf iOS 7 Apples Server lähmte

Aber warum sollte man bei äppel zu einfachen und erprobten lösungen für derartige distribuzjonsprobleme greifen, wenn man doch seine kunden dazu dressiert hat, scheiße zu fressen. Teure scheiße, versteht sich. Und außerdem gibt es als kleinen bonbon eine tolle „neue“ errungenschaft: es ist möglich, den anmeldebildschirm zu umgehen, um die äpps zu benutzen — so etwas habe ich zum letzten mal beim anmeldedialog von windohs 95, 98 und ME gesehen. :mrgreen:

Aber hauptsache, die NSA kommt an ihre fingerabdrücke! Ansonsten muss bei der „sicherheit“ nicht so sorgfälig gearbeitet und geprüft zu werden. Auch weiterhin viel spaß mit euren werksseitig kastrierten kompjutern und träcking-wanzen für unterwegs!

Guhgell, der problemlöser

Und immer wieder versucht guhgell mir „probleme“ zu lösen, die ich gar nicht habe, obwohl guhgell einen ziemlich großen technischen aufwand in der zugangserschwerung macht, damit ich (zusammen mit allen anderen menschen) diese probleme doch habe. Zum beispiel das anschauen von juhtjuhbb-videos, wenn ich offlein bin

Das erinnert nur beim hinschauen an eine satire.

(Früher hat das mit dem buffern ja mal gut gefunzt, bis dann irgendein madenbefallenes gehirn bei guhgell auf die tolle idee gekommen ist, dass man das buffern anhalten muss, wenn das video pausiert wird. Wäre ja auch echt scheiße, wenn man die videos auf juhtjuhbb auch mit verbindungen mit geringer bandbreite gucken könnte, so wie damals. Mann, mann, mann!)

„Browser-Fingerprinting“

Ah, schau an! Es scheint, als würde inzwischen ein erklecklicher anteil der leute nicht mehr einfach jedes „cookie“ annehmen, also müssen sich die träcking- und reklamefritzen einen anderen weg einfallen lassen. Wer einen eindruck davon bekommen möchte, wie gut die erkennung des brausers auf diese weise funkzjoniert, kann sich zum beispiel einmal die demonstrazjon bei der EFF anschauen.

Abhilfe gegen diese techniken ist relativ einfach. Informazjonen, die über den referer, den user-agent des brausers (und damit versjon des brausers und des betriebssystems), die akzeptierten dokumentformate und die liste der bevorzugten sprachen hinausgehen, lassen sich beinahe nur mit javascript ermitteln, dies gilt insbesondere für die bildschirmauflösung, die installierten schriftarten und die installierten plackins. Wer javascript nur auf webseits erlaubt, auf denen er das für sinnvoll hält — beim „firefox“ zum beispiel mit dem NoScript-plackin, und bei opera durch generelles abschalten und explizites zulassen in den seitenspezifischen einstellungen — kann auf diese weise nicht mehr sicher identifiziert werden. Die jeden tag mit gewalt die tür zur privatsfäre einrennenden scheiß-reklameheinis kriegen es irgendwann doch noch hin, dass viele menschen für diese temen sensibilisiert werden! Und das ist sehr gut. Denn mit genau den gleichen vorgehensweisen, mit denen man seine privatsfähre schützt, erschwert man auch kriminellen kräckern das übernehmen des kompjuters durch ausnutzen von brauser-problemen — mit dem einzigen schaden, dass die feuchten kommerz- und unterhaltungsträume unter dem namen HTML5 nicht mehr möglich sind.

Noch sicherer gegen dieses träcking wäre das zwischenschalten eines lokal installierten proxy-sörvers, der HTML-header und angeforderte inhalte modifiziert, um träcking-kohd und verräterische informazjonen zu entfernen. Das ist aber zurzeit noch nicht trivial aufzusetzen. Relativ einfach lässt sich „privoxy“ ein bisschen anpassen, da schon vieles in richtung schutz der privatsfähre konfiguriert ist.

Was BRD-staatsanwälte nicht mögen

BRD-staatsanwälte (zumindest einige von ihnen) mögen es ganz und gar nicht, wenn die interessierte öffentlichkeit materialjen zum „fall“ Gustl Mollath¹ im internetz nachlesen kann — da müssen gleich mal links beschlagnahmt werden

Von den dokumenten habe ich mir ein archiv angelegt, falls den werten damen und herren juristen im staatsdienste noch ein wirksamerer trick zur — achtung: das folgende ist eine meinungsäußerung eines nicht-juristen und wie eine solche zu lesen — als recht getarnten zensur von dokumenten zur jüngeren zeitgeschichte einfallen sollte. Ich empfehle jedem das gleiche zu tun. Eine im internet verfügbare zweitveröffentlichung im falle einer solchen — achtung: dies ist wieder so eine meinungsäußerung — als recht getarnten zensur wäre natürlich auf vielfache weise illegal, so dass ich davon nur abraten kann. Also tut das auf gar keinen fall, wenn es doch noch so weit kommt! 😈

¹Ich schreibe „fall“ in anführungszeichen, weil mir sonst ganz kalt wird. Es ist ein mensch, der hier von bayerischen juristen zerstört werden sollte, um geldmächtige interessen zu schützen.