„Browser-Fingerprinting“

Ah, schau an! Es scheint, als würde inzwischen ein erklecklicher anteil der leute nicht mehr einfach jedes „cookie“ annehmen, also müssen sich die träcking- und reklamefritzen einen anderen weg einfallen lassen. Wer einen eindruck davon bekommen möchte, wie gut die erkennung des brausers auf diese weise funkzjoniert, kann sich zum beispiel einmal die demonstrazjon bei der EFF anschauen.

Abhilfe gegen diese techniken ist relativ einfach. Informazjonen, die über den referer, den user-agent des brausers (und damit versjon des brausers und des betriebssystems), die akzeptierten dokumentformate und die liste der bevorzugten sprachen hinausgehen, lassen sich beinahe nur mit javascript ermitteln, dies gilt insbesondere für die bildschirmauflösung, die installierten schriftarten und die installierten plackins. Wer javascript nur auf webseits erlaubt, auf denen er das für sinnvoll hält — beim „firefox“ zum beispiel mit dem NoScript-plackin, und bei opera durch generelles abschalten und explizites zulassen in den seitenspezifischen einstellungen — kann auf diese weise nicht mehr sicher identifiziert werden. Die jeden tag mit gewalt die tür zur privatsfäre einrennenden scheiß-reklameheinis kriegen es irgendwann doch noch hin, dass viele menschen für diese temen sensibilisiert werden! Und das ist sehr gut. Denn mit genau den gleichen vorgehensweisen, mit denen man seine privatsfähre schützt, erschwert man auch kriminellen kräckern das übernehmen des kompjuters durch ausnutzen von brauser-problemen — mit dem einzigen schaden, dass die feuchten kommerz- und unterhaltungsträume unter dem namen HTML5 nicht mehr möglich sind.

Noch sicherer gegen dieses träcking wäre das zwischenschalten eines lokal installierten proxy-sörvers, der HTML-header und angeforderte inhalte modifiziert, um träcking-kohd und verräterische informazjonen zu entfernen. Das ist aber zurzeit noch nicht trivial aufzusetzen. Relativ einfach lässt sich „privoxy“ ein bisschen anpassen, da schon vieles in richtung schutz der privatsfähre konfiguriert ist.

5 Antworten zu “„Browser-Fingerprinting“

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