Spämmer des tages: „LinkedIn“

Hach, wie lustig: dieses „LinkedIn“ wird in den USA verklagt, weil es zur spämmschleuder verkommen ist, die scheinbar ohne mitwirkung der nutzer im namen seiner nutzer so genannte „einladungen“ versendet. Bitte gleich das fratzenbuch hinter verklagen, da haben sogar schon die toten leute „eingeladen“, sich datenmäßig in einer zentralen datenbank einer unternehmung ohne seriöses geschäftsmodell nackig zu machen. Bei diesem „LinkedIn“-müll könnte es aber auch eines der vielen… ähm… marketing-tuhls sein, das für den versand von spämm zuständig ist.

Juhtjuhbb-kommentare? Aber doppelplusgute!

Nicht nur, dass scheiß-guhgells scheiß-juhtjuhbb mich nichtplusser jedesmal, wenn ich mich dort anmelde (also fast jeden verdammten tag) damit zu scheiße nervt, dass es mich in einem vorsätzlich missverständlich formulierten psychischen scheiß-erpressungstext dazu auffordert, dass ich meinen scheiß-akkaunt dort in einen scheiß-akkaunt beim scheiß-doppelplusgutdingens umwandeln soll — nein, jetzt werden dort auch die kommentare zwangsweise über das scheiß-doppelplusgut-dingens gemacht. Guhgell, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darüber „freue“! Hoffentlich erlebe ich noch, dass dich der insolvenzverwalter holt!

Übrigens, scheiß-guhgell: bei aller gewalt, mit der du alle deine nutzer in dein scheiß-doppelplusgut-dingens treiben willst, bei aller deiner scheiß-omnipräsenz, bei allen versuchen der von dir bezahlten scheiß-hirnficker, entsprechende texte so missverständlich wie nur möglich zu formulieren, um wenigstens die dümmeren zu überrumpeln, dass sie bei deinem scheiß-doppelplusgut-dingens mitmachen — es sieht doch ziemlich mau bei dir aus und mit dem tollen waxtum ist es auch nach zwei jahren und einer allmedialen werbekampanje zur einführung nix geworden. Könntest du jetzt bitte mal endlich begreifen, dass es viele menschen gibt, die auf deine S/M-beglückungsideen verzichten können, scheiß-guhgell?! Und könntest du bitte damit aufhören, scheiß-guhgell, mir und ein paar milljarden anderen leuten deine scheiß-beglückungsideen in das gehirn zu scheißen?! Du fühlst dich ja echt schon an wie meikrosoft…

Friedenstodesliste

Friedensnobelpreisträger Barack Obama hat eine geheime todesliste angelegt, auf der auch US-bürger zum ermorden freigegeben sind. Dieser rechtsstaatliche kram mit gerichten, in denen vorwürfe belegt werden müssen, ist ja auch viel zu umständlich für herrn „yes we can“. Natürlich ist der auftragsmord durch einen staatlichen mordarbeiter nach auffassung des justizministeriums juristisch völlig in ordnung…

Mache sich niemand illusjonen: Was als totalüberwachung der kommunikazjon aller menschen durch einen staat begann, der seine kollektive und instituzjonelle paranoia nicht mehr in den griff bekam, ist ein prozess, der darin endet, dass leute heimlich und mit roher gewalt von einer geheimen staatspolizei abgeholt werden um für immer zu verschwinden — ohne, dass auch nur darüber geredet werden wird, weil das sofort den verdacht der geheimen staatspolizei erweckt.

Kristentum des tages: tod den schwulen!

Ein kleines interwjuh mit Major Andrew Craibe, einem pressesprecher der „heilsarmee“:

Frage: folgt man der heilsarmee, dann verdienen schwule, die kinder betreuen, den tod. Wie stehen sie zu diesem teil ihrer lehre?

Antwort: nun gut, das ist ein teil unseres glaubenssystems.

Frage: sie sollen also streben?

Antwort: sie wissen doch, dass wir uns an den schriften ausrichten, und das ist unsere überzeugung.

Frage: weil es bestandteil ihrer lehre ist, deken sie also wirklich, dass diese eltern sterben müssen, weil sie schwul sind?

Antwort: ja, genau, weil das teil unserer kristlichen lehre ist.

Frage: aber wie kann das kristlich sein? Sollte es nicht etwas mit liebe zu tun haben?

Antwort: ja, die liebe, die wir zeigen, ist, dass wir alle menschlichen wesen darauf hinweisen, wie sie erlösung erlangen können…

Frage: oder sterben…?

Antwort: ja, oder sterben.

Der britische „porno-filter“ für den „jugendschutz“

Unter Berufung auf Insider bei britischen Internetprovidern, bei denen derzeit die sogenannte „Pornwall“ installiert wird, berichtet die britische digitale Bürgerrechtsorganisation „Open Rights Group“, dass der Filter neben der namensgebenden Pornografie unter anderem auch „Gewaltdarstellungen, extremistische und terroristische politische Inhalte, Webseiten zu Magersucht und Essstörung, Internetseiten zu Suizid, Alkohol und Rauchen, Webforen, esoterisches Material und Umgehungstools für Netzsperren“ blockieren soll. Der Sprecher der Gruppe, Jim Killock, kommentiert diesen Schritt als Beweis dafür, dass die Cameron-Regierung „die Menschen schlafwandelnd in die Zensur führen will.“

Ich befürchte ja, dass die briten in ihren internetz-zensurideen der BRD nur anderthalb jahre voraus sind…

Da sage noch mal jemand, torrent sei tot…

Da sage noch mal jemand, torrent sei tot, wenn die eingebetteten zwitscherchen-knöpfe auf einmal eine .torrent-datei zum daunlohd anbieten. Schon lustig, was für pannen passieren können, wenn man zeugs aus anderen seits in die eigene webseit einbettet, zum beispiel so einen (an sich überflüssigen) klickekasten vom zwitscherchen (mit klandestiner träcking-funkzjon), der auf einem sörver von amazon gehostet ist…

Gruß auch an die NSA.

Adolf Hitler (beliebter ex-kanzler) kommentiert die bundestagswahl 2013

Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwenden, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag. Sowie man diesen Grundsatz opfert und vielseitig werden will, wird man die Wirkung zum Zerflattern bringen, da die Menge den gebotenen Stoff weder zu verdauen noch zu behalten vermag

Adolf Hitler, „Mein Kampf“, 1943, 851.-855. auflage, seite 198

Golem schreibt hirnfickende äppel-reklame ab

Die hirnficker aus der werbeabteilung von äppel — einer US-amerikanischen unternehmung, die gesetzlich erzwungen direkt dem weltüberwachungsdienst NSA zuarbeitet — haben der „fachpresse“ mal ein paar fertig geschriebene artikel zur neuesten träckingwanze äppels gemäjhlt, die es auch prompt als ungekennzeichnete werbung in den redakzjonellen teil gebracht haben. Herzallerliebst darin die beschreibung des fingerabdruckskänners:

Mit Touch ID macht Apple unsichere Passwörter überflüssig […]

Hach, wie umsichtig! Das klingt doch gleich viel besser und vor allem sicherer… :mrgreen:

Und wie nett von Golem, dass einem dort so offen gesagt wird, dass man die leser für eine horde hirnloser affen im konsumrausch hält, denen man so eine offene intelligenzverachtung einfach unterjubeln kann. Das hilft auch sehr bei der beurteilung der sonstigen jornalistischen leistung.