Wenn der aufmerksame liest…

Wenn der aufmerksame liest, welche PR-texte direkt in die presse wandern, wenn er über die tolle zusicherung „Die Deutsche Telekom will ausländischen Geheimdiensten das Ausspionieren von Daten erschweren. Laut einem Medienbericht plant der Konzern, den E-Mail-Verkehr nur noch über Knotenpunkte in Deutschland laufen zu lassen“ stolpert, dann steht da für den aufmerksamen auch sehr deutlich, dass von inländischen geheimdiensten nicht die rede ist. Den rest erledigt die übliche kooperazjon der weltüberwachungsdienste im rechtsfreien raum. Auch weiterhin viel spaß mit der gefühlten sicherheit, die euch von reklameheinis verkauft wird.

Natürlich könnte die deutsche telekom ihren kunden auch das ende-zu-ende-verschlüsseln beibringen (und vielleicht sogar durch eine endnutzerfreundliche softwäjhr so erleichtern, dass assymetrische kryptografie auch für Hans Blöd kein problem ist), damit es so ziemlich scheißegal ist, durch welche länder die daten fließen. Aber genau das würde den inländischen geheimdiensten, von denen in der blendmäßig überspeziellen aussage nicht die rede ist, gar nicht gefallen. Und daran scheitert dann eine sicherheit, die nicht nur gefühlt ist.

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