Privatsfäre des tages

Wenn man fast jeden brauser (und damit auch fast jeden nutzer) ohne „cookies“ eindeutig identifizieren kann, lohnt sich das mit dem löschen oder unterdrücken von „cookies“ auch nicht mehr, wenn das die einzige maßnahme bleibt…

Kleiner hinweis von mir: HTML5 macht die sache nicht besser, und JavaScript gehört grundsätzlich deaktiviert. Oder soll etwa jede dahergelaufene webseit mit ein paar zeilen kohd völlig unbemerkt auslesen und durchs internetz funken dürfen…

  • …welches betriebssystem in welcher versjon verwendet wird,
  • …welche „plugins“ in welchen versjonen der brauser zur verfügung hat¹ (das lässt teilweise auch rückschlüsse auf die sonstige auf dem rechner installierte softwäjhr zu, etwa auf einen „adobe reader“, wenn PDFs über „plugin“ im brauser angezeigt werden — und diese informazjon kann auch für kriminelle mit gezielten angriffsabsichten interessant sein),
  • …welche bildschirmauflösung und farbtiefe eingestellt sind, und sogar
  • welche fonts auf dem kompjuter installiert sind?

Genau das ist nämlich möglich. Und das sind nur die ersten dinge, die mir einfallen — mir als jemanden, der in selbstgemachtem web-zeugs JavaScript grundsätzlich zu vermeiden versucht. Jemand, der ernsthaft träcken will, wird sich viel mehr einfallen lassen.

Der beste schutz vor der identifikazjon des brausers durch in JavaScript programmierte träcking-wanzen ist es immer noch, JavaScript generelle abzuschalten und nur auf websites zu erlauben, bei denen man das für angemessen hält.

¹Hier eine kleine demonstrazjon, die ich vor längerer zeit mal gemacht habe, um ein paar leute auf das problem hinzuweisen. Es war reden gegen wände. Es ist ja so unbekwem, wenn nicht alles sofort auf anhieb funkzjoniert und man vertrauenswürdigen webseits explizit privilegien einräumt, was sie auf dem persönlich genutzten rechner dürfen. Ich bins reden gegen wände leid. Diese leute verdienen keine privatsfäre mehr. Sie verdienen sich mit jeden tag ihrer orwellness die schlimmsten 1984-dystopien und einen täglichen teller „soylent green“. Sterbt!

Al-kaida-terroristen tarnen sich immer besser!

[…] hatte die NSA über mehrere Jahre direkten Zugriff auf die E-Mail-Korrespondenz des mexikanischen Präsidenten

Hübsch übrigens, was der unterschied zwischen mexiko und der gegenwärtigen BRD ist. Während frau Merkel in typischer psychosymbolp’litik eine pflegeleichte arschkriecher-delegazjon in die USA fliegen lässt, damit diese sich dort wohlklingende lügen erzählen lassen kann und hinterher Ronald „beender“ Pofalla die „affäre“ unter dem gelächter der nazjon für beendet erklären kann, sieht man das in mexiko etwas anders:

Als Reaktion hat der amtierende mexikanische Präsident den US-Botschafter des Landes einbestellt und eine Untersuchung des Vorfalls gefordert

Aber hej, es betraf auch den präsidenten mexikos persönlich. Dessen rechte sind eben auch ein bisschen gleicher als das gleiche recht für jeden…