Was wir wegen Merkels händi nicht brauchen

Was wir wegen Merkels händi nach meinung von CDU und CSU nicht brauchen? Richtig: einen öffentlichen untersuchungsausschuss des deutschen bundestages. Besser im geheimen untersuchen und das ergebnis geheim halten. Wäre ja auch zu peinlich, wenn dabei zum beispiel rauskäme, dass schon vor der wahl bekannt war, dass das händi von frau Merkel abgehört wurde und das auch noch durch die presse ginge.

Na, bald gibt es ja eine große koalizjon aus scheiß-SPD, scheiß-CDU und scheiß-CSU, da können wir uns schon einmal an die vorstellung gewöhnen, dass keine opposizjon mehr die erforderliche mehrheit finden kann, um einen untersuchungsausschuss einzusetzen. Das werden goldene zeiten für die p’litverbrecher in schwarz, schwarz-braun und rot-braun.

Zitat des tages

Wo eine p’litikerin mal recht hat, da hat sie recht:

Es sollte einen speziellen [Negativ-, m. A.] Preis für Politiker geben, die darüber aufgebracht sind, dass sie von den USA ausspioniert werden, sich aber nicht darüber aufregen, dass ihr Volk ausspioniert wird

Birgitta Jónsdóttir, abgeordnete im alþingi, vorsitzende der isländischen piratenpartei

Was ein geheimdiensttyp gar nicht schätzt

Keith Alexander, mit orden behängter lauschgeneral und obermotz des US-geheimdienstes NSA, schätzt es gar nicht, wenn nicht mehr geheim bleibt, was sein geheimdienst da im rechtsfreien raume tut. So etwas wie pressefreiheit ist dem da auch nur zweitrangig, scheiß auf die verfassung der vereinigten staaten eines teils von nordamerika.

Oh, den fehler in wördpress 3.7

Oh, den fehler in wördpress 3.7 habe ich gar nicht bemerkt, weil ich niemals diesen bloatigen javascriptigen WYSIWYG-editor verwende, sondern lieber HTML tippe. Das scheint ja bei vielen wördpress-entwicklern ganz ähnlich zu sein, denn sonst wäre ein solcher fehler bei eingefügten bildern mit bildunterschriften doch wohl früh entdeckt worden — oder anders gesagt: die verbauen da funkzjonalität, die sie selbst niemals nutzen würden…

Kwalitätsjornalistische leitmedien fordern nachfolge

Jens Weinreich, grimme-ausgezeichneter sportjornalist, so: „es reden zu viele Leute über die „Zukunft des Journalismus“, die in ihrem Leben journalistisch noch nicht viel geleistet haben„.

Ich so: es regulieren und regieren zu viele leute aus dem scheißjornalismus mit lobbygewalt und bestechung in die entwicklung des internetzes hinein (siehe: „leistungsschutzrecht“ für presseverleger), weil ihnen die felle wegschwimmen, ohne dass sie in ihrem leben internetzmäßig viel geleistet hätten. Sie haben nicht einmal in anderthalb jahrzehnten eine tragfähige seriöse geschäftsidee (also etwas anderes als die vergällung mit reklame) entwickeln können. Man muss nicht in einem beruf tätig sein, um zu sehen, dass dieser beruf verschwinden wird — zusammen mit der zunehmenden bedeutungslosigkeit eines oligopols mit produkzjonsmitteln zur mechanischen anfertigung von kopien, die vom besseren und ökonomisch ungleich sinnvolleren internetz abgelöst werden. Ach ja, herr Weinreich, schreiben sie schön weiter über spocht, legen sie ihren grimmepreis dekorativ zu einem strauß narzissen und sterben sie wohl und schnell!