Äppel des tages

Wenn man auf so einem entrechtungs-ei-fohn von äppel rumstreichelt, um texte drauf zu schreiben, dann gibt es zwei arten von wörtern: solche wörter, die äppel für gut hält und wo einen äppel darin unterstützt, sie richtig zu schreiben. Und jene anderen wörter, die äppel für schlecht hält und deshalb so behandelt, als existierten sie gar nicht. Wörter wie „abtreibung“, „mord“, „arier“, „säufer“, „selbstmord“, „marihuana“, „pornografie“ oder „fanatiker“ zum beispiel. Aber nein, mit hirnfick, manipulazjon und unterschwelliger dressur zum gewünschten sprachgebrauch hat das gar nichts zu tun, wenn äppel in einem sprache-verarbeitenden technischen produkt so tut, als würden einige wörter gar nicht existieren. Das… ähm… sieht nur irgendwie so ähnlich aus. [via]

„No-spy-abkommen“

„No-spy-abkommen“ — Neusprech für eine vereinbarung zwischen staaten, dass sie fortan nicht mehr gegenseitig ihre p’lit- und wirtschaftsverbrecher überwachen und ausspionieren, sondern das gesamte potenzjal ihrer geheimdienste kollektiv zur totalüberwachung ihrer bevölkerung und zur errichtung von polizeistaaten verwenden werden.

Gelbe seiten

Wenn ich so etwas sage, wie das, was hier die gelben seiten zum tema „hamburg, die beste stadt für frauen“ in eine infografik zusammengestellt haben, denn darf ich mir ja regelmäßig anhören, dass ich ein sexist bin. Seht ihr, liebe weiblein, nicht nur so wixer wie ich sehen das, was ihr in der massenhaften sichtbarkeit in städtischen biotopen so tut und seid, so, wie es eben ein wixer wie ich sieht… 😀

Nur für den völlig unwahrscheinlichen fall, dass diese kleine grafik unter dem aufkreisch der üblichen verdächtigen und verdächtiginnen demnächst hokus-pokus-zensuribus machen sollte, habe ich hier eine kleine sicherheitskopie. Wäre ja schade, wenn solche dokumente der zeitgeschichte einfach so verschwänden.

Die lange, romantische kristallnacht

Ich frage mich ja öfter mal, wer eigentlich den werbeheinis ins gehirn scheißt, damit sie ihre tollen ideen bekommen. Zum beispiel den reklameheinis für so einen „wellness-park“, die am 9. november ausgerechnet zu einer langen, romantischen kristallnacht einladen. [Hier das ganze noch einmal dauerhaft archiviert.]

Nachtrag: Die kristall-terme vermeldet im fratzenbuch [der link geht auf eine sekundärkwelle, nicht zum fratzenbuch]:

Sehr geehrte Gäste,
in aller Form möchten wir uns für unsere unsensible Namensfindung für die Veranstaltung am 09.11.2013 entschuldigen. NATÜRLICH war das ausgesprochen unpassend. Ein kleinlauter Erklärungsversuch: Bei vielen unserer Veranstaltungen hängen wir aufgrund unseres Firmennamens häufig das Wort “Kristall” an. So auch dieses Mal. Wir bedauern das wirklich ausserordentlich und selbstverständlich war dies KEINE Absicht und glauben Sie uns, wir sind selbst ziemlich beschämt über unseren Fehler

Aber hej, ich lache trotzdem drüber. Herzallerliebst die im verlinkten artikel durch bildschirmfoto gesicherten einlassungen einiger besonders merkbefreiter zeitgenossen…