Fresst eure eigene medizin, parlament-arier!

Schön, wenn die befürworter der überwachung einmal ihre eigene medizin fressen müssen und ihre mäjhls irgendwo zirkulieren:

In den Anhängen befinden sich unter anderem vertrauliche Diskussionspapiere von Lobbyorganisationen, Protokolle über die Kandidatenauswahl für politische Ämter, Einladungen zu Championsleaguespielen oder Aufforderungen zum Abstimmungsverhalten von Lobbyisten.

„Aufgrund dieser Metadaten ist es durchaus möglich, dass — sofern E-Mails veröffenticht werden – sich ein großer Lobbyskandal ausbricht. Vor allem die Verbindungen zwischen konservativen EU-Abgeordneten und Lobbyverbänden ist auffällig“

Liebe häcker, ihr wisst hoffentlich, was „sharehoster“ sind, wo ihr einen findet und wie ihr die URL so bekannt macht, dass diese daten niemals mehr aus dem internetz verschwinden können. Oder glaubt ihr wirklich, dass die systemhörige rotzpresse in europa euch geld für eure eingesammelten mäjhls gibt?

Ach ja, eine frage bleibt natürlich noch: wie sammelt man die mäjhls von abgeordneten des europäischen parlamentes ein? Das ist gar nicht so schwer, und vor allem gar nicht so häck — es reicht ein kleines WLAN-honigtöpfchen in parlamentsnähe:

Auf Basis der vorliegenden Informationen ist anzunehmen, dass der Hacker einen Wireless Access Point errichtet hat, in den sich Personen mit Ihren Endgeräten eingelockt [sic!] haben

Never ending double facepalm

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