Kurz verlinkt: die sprache der großen koalizjon

Wie doch ein klares wort die absicht klärt, wenn man die klarheit beabsichtigt. Wenn nicht, dann schreibt man sätze wie diese rosine aus dem koalizjonsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD:

Die Initiierung von Innovationsprozessen zum Beispiel durch Spitzenclusterwettbewerbe oder durch Netzwerke wie die Nationale Plattform Elektromobilität wollen wie auf alle Leitmärkte – auch in Europa – ausweiten.

Mehr zur sprache bei sprengsatz: „Die Sprache der Großen Koalition“

Tolle einblicke in das „werk“, über das dann SPD-mitglieder abstimmen sollen.

Mehr verachtung für die hirne unserer kunden

Die werbelügner bei der deutschen telekom so: Wie nennen wir es mal, wenn wir vor gericht verloren haben und unsere volumentarife nicht mehr wie früher betrügerisch als „flatrate“ verkaufen dürfen? Da sagt ein besonders stinkendes individuum: nennen wir es doch einfach „mehr transparenz für unsere kunden“. Gute idee, sagten sie alle nickend und fingen damit an, ihre intelligenzverachtenden lügentexte zu schreiben.

Klingt ja viel auch besser als das wahrere „wir müssen mit diesem schwindel aufhören, weil sogar ein geldhöriges gericht der BRD der meinung ist, dass es sich um eine kundenverarschung handelt“.

So, und jetzt noch schnell hinschreiben, dass man den betrug auch wirklich nicht durchzieht, dazu einmal in die pose des wohltäters werfen (wir hätten ja auch in berufung gehen können), und fertig ist das hohle, widerwärtige PR-geseiere. Und das beste daran (für die telekom, nicht für ihre kunden): in ein paar wochen gibts dann neue, gerichtsfestere bezeichnungen für den vorerst gescheierten schwindel. An der verfeinerung des beschisses der kunden sitzen gerade einige gutbezahlte scheißjuristen.

Drosselkom, hol dich der insolvenzverwalter! 👿

DRM = digitales reibach-minus…

Eine belegte tatsasche: wenn man den leuten keine musik mehr verkauft, die zur verhinderung von kopien werksseitig kaputt ausgeliefert wird (DRM nennt man das), führt das zu einer umsatzsteigerung von zehn prozent.

Meine völlig unbelegte behauptung: hätte man mit der kundenverachtenden scheiße gar nicht erst angefangen, hätte man niemals schadsoftwäjhr auf audio-CDs aufgespielt, werkseitig kaputte CDs verkauft, die in standardkonformen abspielgeräten nicht funkzjonieren und keine obskuren krypto-dateiformate vermarkten wollen, die nicht mit frei gewählter softwäjhr verwendbar sind, dann würden die umsätze heute nochmal zwanzig prozent höher liegen.

Einer ganzen generazjon von menschen habt ihr von gier ins hirn gebissenen idjoten aus der musikindustrie gezeigt, dass ihr sie als feinde betrachtet und dass ihr sie mit allen mitteln (auch offen illegalen) bekämpft. Die gewinnt ihr niemals wieder zurück, zumindest nicht jene unter ihnen, die ein restgefühl für ihre würde haben. Und das, verdammte scheiße, das ist gut so!

Geht krepieren!