Neues aus abmahnistan

Was machen halbseidene¹ abmahnanwälte, um an die IP-adressen ihrer opfer zu kommen? Einen honigtopf ins web stellen, auf dem die dinge angeboten werden, die nicht übers web betrachtet werden sollen. Und dann den leuten mutmaßlich über irgendwie verabreichte schadsoftwäjhr einen daunlohd reindrücken, den man abmahnt. Letzteres scheint auch bei mäc-nutzern geklappt zu haben, ich tippe deshalb auf einen javascript-angriff auf den brauser.

Tja, javascript schaltet man eben ab! Immer. Außer dort, wo man mit gutem grund vertraut und es gern hat oder es braucht. Wenn man irgendwelchen unbekannten in einem anonymen technischen medium prinzipjell das privileg einräumt, kohd im brauser auszuführen, dann wird dieses privileg von arschlöchern (und träckern, datensammlern und werbern) missbraucht werden.

¹Wer abmahnungen als geschäftsmodell betriebt, muss sich mit diesem adjektiv zumindest so lange abfinden, bis ich offen von „kriminell“ reden kann…

Die vertwitterung des webs — #flickr #twickr #fuckr

Es ist mir bis eben gar nicht aufgefallen, weil ich diese funkzjonen allesamt eher sparsam nutze: Beim neu gestalteten flickr hat man keine kontakte mehr, sondern flickr spricht jetzt von „ich folge“ oder engl. „following“…

Das passt ja gut zum neuen desein, in dem man nur noch ein winzfeld zum kommentieren hat und die kommentare kaum noch sieht. Und wie ich eben gerade gemerkt habe, kann man auch nicht mehr mit einem foto kommentieren.

Nur noch eine frage der zeit, bis „yahoo“ aus seiner alten fotoseit eine träsch-halde für die generazjon wischofon macht, eine essens- und katzenfoto-schnappschuss-abladestelle fürs zwitscherchen und ähnliche dienste mit beschränktem nutzen und schönwert. Mit einer benutzerschnittstelle für hippe stummelkommunikazjon und natürlich… ich bin mir sicher, dass das als nächstes kommt… mit #hashtags.

Oh scheiße… hier ein bildschirmfoto vom neuen flickr-desein. Die wollen mich doch mit gewalt vertreiben.