Tolle preiserhöhungs-idee des tages

Die tolle preiserhöhungs-idee des tages: digitale preisschilder in rewe-supermärkten, die richtig schnelle preisänderungen ermöglichen, ohne dass da einer noch irgendwelche etiketten austauschen müsste. Wäre ja auch scheiße, wenn die preise übern tag konstant blieben und nicht zu den stoßzeiten rasch ein bisschen angehoben werden könnten. Ich wünsche rewe für diese tolle idee viel negatives sozjales fiehdbäck seiner kunden und wegbrechende umsätze, weil sich kaum jemand so an der nase herumführen lassen möchte. Diese verachtung der intelligenz von kunden sollte rewe in vollem ausmaß zurückgegeben werden, bis die geschaffene möglichkeit der schnellen, tageszeitaktuellen preisanpassung zur gewinnerhöhung einfach wieder entfernt wird. Oder will wirklich jemand da draußen die auf diese weise völlig intransparent gemachten preiserhöhungen haben?

Natürlich gilt das nicht nur für rewe, sondern für jeden scheißladen, der mit so einer scheiße anfängt. Ich behellige ja ungern Fefe mit meinen vorschlägen, aber eben ist eine mäjhl rausgegangen. Denn das ist in meinen augen ein gutes tema für die „bildzeitung des deutschen internetzes“… 😉

Kleines neusprech-bonbon dazu: ein LCD nennt man jetzt „e-ink“, weil… ähm… ja, weil das irgendwie neu und besser als LCD klingt. Und wegen des modernen „e“, versteht sich.

Kompjutersicherheitsexperten des tages

Kleine anfängerfrage für angehende webmaster: Mit welchen rechten sollte ein websörver auf einem kompjuter laufen? Nur mit den für den betrieb erforderlichen? Am besten mit einem extra dafür eingerichteten benutzerkonto, das nur die rechte am dateisystem hat, die es benötigt? Damit im falle eines erfolgreichen angriffs auf die installazjon des websörvers der schaden begrenzt bleibt? Bravo! Grund-kwalifikazjon gezeigt.

Manche scheinen von solchen gedankengängen überfordert zu sein, etwa die spezjalexperten bei „CRU Wiebetech“:

Wundram fand heraus, dass der Webserver Lighthttpd in diesem Gerät mit vollen Root-Rechten betrieben wird […]

Natürlich hat das web-frontend auch eine ausbeutbare XSS-lücke. Und mit solchen werkzeugen werden dann gerichtsfeste „beweise“ gesichert (oder im böswilligen fall: von den ermittlern produziert).

Warum man eine forensisch zu untersuchende festplatte nicht einfach an einem kleinen kompjuter anstöpselt, der ein betriebssystem von einem nur-lese-medium hochfährt und die festplatte für die analyse read-only mountet, bleibt übrigens etwas schleierhaft. (Bei dieser konfigurazjon könnte sogar mit dd ein komplettes abbild der platte auf weiteren datenträgern untergebracht werden, die dann in weniger eingeschränkten umgebungen untersucht werden können, ohne dass das original überhaupt beschädigt werden könnte. Aber vermutlich ist so ein denken einfach zu preiswert für unsere werten strafverfolger. Oder handelt es sich bei den beschriebenen „sicherheitslücken“ etwa… achtung, verschwörungsteorie… um leistungsmerkmale, die gegen aufpreis freigeschaltet werden können?)

Gut, dass Jesus nie in einen dom wollte

Gut, dass Jesus nie in einen kristlichen dom wollte, sondern nur manchmal zum krawallmachen in den jerusalemer tempel, die hätten ihn aus so einem dom womöglich noch rausgeschmissen, weil er sich mit irgendwas an seiner kleidung nicht an „die ordnung“ hält. :mrgreen:

Die warmherzigkeit und offenheit der katolischen kirche wird nur noch von ihrem verständnis für schwer kranke menschen übertroffen.