Schock

Nach zwei Jahren bei Facebook bin ich ausgestiegen und war seither nie wieder auf der Seite. Es war ein spontaner Entschluss und ich bin auch heute noch froh darüber. Als ich es meinen Kollegen mitgeteilt habe, waren die regelrecht schockiert. Die meisten konnten es gar nicht glauben

Für die deppen 2.0, die in den S/M-netzen zappeln, nuss der bewusste ausstieg eines menschen aus der technokratischen beziehungsvermarktung fast so verstörend wie ein selbstmord sein…

6 Antworten zu “Schock

  1. Leider habe ich ein paar wichtige und alte Freunde und Bekannte, die nur über Facebook erreichbar sind. Höchstens Email, das wird aber meist nur noch ein- bis zweiwöchentlich gechecked heutzutage. Und Handy bzw. SMS, da wollte ich eigentlich primär weg von…
    Whatsapp führe ICH nicht ein (isoliert mich bereits von einigen anderen !).
    Was soll man da tun, um Kommunikation aufrechterhalten zu können ?

    • Du bist in guter Gesellschaft: selbst der CCC und Glenn Greenwald scheinen auf Skype nicht verzichten können.

      Aber um es mal konstruktiv anzugehen: du kannst auf jeden Fall deinen Kommunikationspartnern alternative Kommunikationswege anbieten, sie darüber informieren wie sie diese nutzen können und immer wieder darauf hinweisen. Ich würde dann diese alternativen Kommunikationswege wie z.B. E-Mail oder XMPP bevorzugt nutzen und auch kommunizieren, dass ich darüber besser erreichbar bin als über FB, Skype etc.

      Ich stelle in letzter Zeit aber immer öfter fest, dass der soziale Druck bei FB zu sein sich umkehrt. Dank diverser Skandale kann man sehr leicht argumentieren, dass es schlauer ist nicht auf FB zu sein.

      • Natürlich hab ich das versucht.
        Die meisten lassen sich nicht beeindrucken – Gewohnheiten sind hartnäckig, Bequemlichkeit und “unkomplizierte Schnelligkeit” hat allerhöchste Prio (!!!) und sozialer Druck ist überall.
        Und immer wieder das Motto: Mir wird schon nichts passieren, was habe ich schon Gefährliches in meinen Nachrichten…

        • Tja: „Man kann einem Menschen eine Tür aufmachen, durchgehen muss er selber“. Letztlich muss man sich überlegen, wie wichtig was ist und wie wichtig andere sind und man denen ist. Ich weiß nicht wie wichtig mir jemand sein könnte, der kategorisch jede anderen Kommunikationsweg außer FB oder WhatsApp ablehnt und auch zu keinem Kompromiss bereit ist.

      • Ich stelle fest, dass statt Facebook v.a. WhatsApp benutzt wird; das finde ich noch weit schlimmer als FB Messenger (der ja i.w. reicht, ohne FB selbst), und ohne bin ich für ganz viele fast ”aus der Welt”.

        • In meinem Leben gibt es noch Menschen, die sich und ich mir die Mühe mache sie persönlich zu treffen. Und das sind nicht die schlechtesten Kontakte.

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