Diaspora ist ein dezentrales sozjales netzwerk…

…und das ist ja gut, dass diaspora so dezentral ist, weil es gegen die träckerei und datensammelei hilft, wenn es eine vielzahl von pods gibt. Zum beispiel gibt es die für viele menschen erste anlaufstelle, den sehr großen pod mit dem auffordernden namen joindiaspora. In dessen html-kwelltexten — beim feierfox einfach strg+u drücken — habe ich eben die folgende zeile gesehen:

<script src="//ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.8.3/jquery.min.js" type="text/javascript"></script>

Wie kriege ich jetzt wieder diese hand aus dem gesicht?

(Dabei wollte ich nur mal schauen, ob es stimmt, dass dieser pod so irre viel in der „cloud“ von amazon hostet. Und ja, das stimmt auch. Willkommen bei den übelsten datenkraken! Was den schutz vor träcking betrifft, kann man da also genau so gut zu guhgell doppelplusgut gehen. Zum glück für den rest der welt nimmt joindiaspora keine neuen nutzer mehr…)

13 Antworten zu “Diaspora ist ein dezentrales sozjales netzwerk…

  1. War das nicht mal ein ursprünglicher Gedanke, mehr Kontrolle über die eigenen Daten (o.s.ä.)?

    Da bekommt man echt die Hand nicht mehr aus dem Gesicht.

    Ich nutze seit kurzem auch etwas mehr JS Gedöns etc. (zb. Bootstrap und Helix, oder auch LESS) bei dem neuen (Joomla) Template für meine Seite, ist einfach praktisch, hübsch und modern *ggg*. Das erste was ich bei dem 3rd Party GPL Template angepasst habe war, alle externen Quellen raus zu nehmen und das Zeug lokal zu hosten. Auch die Webfonts kann man selber hosten, wenn man so etwas nutzen möchte.

    Ich habe gemerkt dass immer mehr, vorwiegend optisch ansprechende, moderne Templates so Zeug von Haus aus verbaut haben und das dann auch noch extern nachladen. Auch S/M Buttons im Footer o.ä.

    • Wenn man seine fonts und javascript-libs selbst hostet, hat das noch einen weiteren vorteil: es macht potenzjell die seit schneller, wenn alles über HTTP/1.1 mit „keep-alive“ ohne ständigen neuaufbau der verbindung abgeholt werden kann.

      Guhgell hat ja durchaus bemerkt, dass diese kleinigkeit nachteilhaft fürs geschäftsmodell durch totale internetzüberwachung und totale reklame ist. Deshalb hat guhgell auch immer wieder tolle vorstellungen für das HTTP der zukunft — und da die stimme guhgells ein gewisses gewicht hat, wird es wohl bald (sagen wir mal: in drei bis fünf jahren) so kommen.

      • Oh, was mir jetzt erst auffällt: ein HTTP-header vom akregator, dem RSS-aggregator vom KDE. Fefe wird doch nicht etwa KDE-nutzer sein. (Er schreibt ja praktisch nie über seinen desktop und erweckt im rest seines schreibens den eindruck, er würde noch einen ollen fvwm benutzen. Und nein, nix gegen den fvwm, den ich selbst jahrelang benutzt habe…)

        • KDE kriegt man wenigstens schön minimalistisch konfiguriert. Was fvwm betrifft: Hässlich und unpraktisch. Da ist ja der olle WindowMaker geradezu ein Ausbund an Praktikabilität.

        • Ich mochte den fvwm auch mal eine weile zum arbeiten. Ich fand den damals gut weil er minimalistisch und mit einfachen textfiles gut anpassbar war. das war allerdings der zweitrechner mit linux für netzwerkanalyse und wartung. der bürokram war auf einem desktop mit w2k. das war so um die jahrtaussendwende.
          heute und zuhause würde ich den aber auch nicht mehr nutzen. KDE gefällt mir auch ganz gut.

      • ahja. g00gel mal wieder……. die machen echt noch nen riesen TV aus dem internet. nix mehr on demand medium….. glotz was die g00gel quote pusht……

      • Axo:
        Das mit dem weiteren Vorteil.

        Ist es nun wieder so weit? Muss man 2014 den Vorteil von einem direkteren Zugriff wieder extra hervorheben?
        Ich dachte immer dass das Computer 101 wäre 😉

    • Axo:
      Hier gibt es ein nettes Tool um ne Webseite auf versch. Displays / Geräten zu sehen. Das funktioniert auch mit localhost, wenn man gerade am Design arbeitet und auch die Navigation innerhalb der versch. Displays sowie Flash.
      Ich finde es ganz nützlich, da ich überhaupt keinen mobilen Computer besitze.

  2. Also meine süße RequestPolicy blockiert hier cloudfront.net und paypalobjects.com (WTF?!). NoScript sperrt auch cloudfront aus. Googles AJAX-API habe ich schon standardmäßig erlaubt, da sonst wirklich die meisten Seiten zu machen. Dies begrenze ich lediglich noch durch RequestPolicy.
    Achja, dass das Stylesheet so bei mir nicht mitgeladen wird, muss wohl nicht zusätzlich erwähnt werden..

    • Eben aus dem Grund hab ich die Seuche g00gel api nicht auf der whitelist HaHa
      Den einen klick für ne session den bekomm ich gerade noch hin 😆

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