Geistiges eigentum in absurdistan

Produziert wurde das Interview von der Firma CineCentrum. Die gehören Studio Hamburg. Und Studio Hamburg gehört dem NDR. Der NDR hat also eine Tochter einer Tochter ein Interview produzieren lassen, und erzählt uns jetzt was von „wir haben die Rechte nicht“. Soll das ein Scherz sein?

Wer daran interessiert ist und gerade keine IP-adresse in der BRD hat: eine „raubkopie“ steht übrigens bei „vimeo“ zum betrachten und zum daunlohd zur verfügung. Der daunlohd ist empfehlenswert, weil solche dinge eben schnell mal verschwinden. „Geistiges eigentum“ ist das zensurmittel nummer eins der p’litiker, volxverdummer und sonstigen arschlöcher. Um diesem zensurmittel etwas entgegenzusetzen, kann ich nur einen torrent empfehlen.

Die generazjon glotze kriegt internetz

Gibt es da draußen wirklich leute, die ihre kontoführung mit einer smart-glotze erledigen?

Bei drei von fünf untersuchten Smart-TVs kann man die Verschlüsselung knacken – zum Beispiel beim Online-Banking

Und gibt es da draußen wirklich hersteller von web-tauglichen smart-glotzen, die nicht dazu imstande sind, einen halbwegs verbreiteten brauser zu verwenden, der TLS hinkriegt? Programmieren die läden wirklich ihre brauser selbst? Und wo man schon dabei ist: Stellen solche klitschen wie samsung und LG nicht auch „smarte“ wischofone und wischopädds her? Hat sich mal jemand angeschaut, ob die dort auch scheiße gebaut haben?

Datenschleuder des tages

Datenschleuder des tages ist die deutsche telekom, die mal eben telefonnummern und zugangsdaten für jede auf dem wischofon installierte app zugreifbar macht. Aber keine sorge, sagt die deutsche telekom, dabei wird schon nichts passieren, da müsste ja jemand experte sein und große kriminelle energie haben. Wie gut für die deutsche telekom, dass es weder trojanische äpps auf den wischofonen noch irgendwelche kriminellen mit zielscheibe wischofon im internetz gibt. Und der zweite einwand ist auch zum kringeln und heißt auf deutsch: unsere kunden sind nun mal einfach zu blöd, eine benutzerkennung und ein passwort in ihr wischofon einzugeben, deshalb wäre das anders gar nicht benutzbar.

Tja, und wenn demächst irgendwelche telekom-kunden erschröckliche rechnungen kriegen, weil irgendwelches geschmeiß irgendwelche windigen, teuren nulldienstleistungen (wie etwa überteuerte klingeltöne, sms-horoskope, teilnahme an „sms-tschätts“ für nur einen euro pro nachricht und dergleichen halbseidene scheiße) mit den erschlichenen daten bestellt haben, dann freuen sich die abgezockten bestimmt sehr über bekwemlichkeit und benutzbarkeit unter dem banner des magentafarbenen „T“.

Verträge mit der deutschen telekom kann man übrigens kündigen. Und das sollte man auch tun, wenn man nur so dürftig verlarvt von denen als ein idjot bezeichnet und behandelt wird.