Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat in seiner nebentätigkeit als investigativer jornalist beim westdeutschen rundfunk rausgekriegt, dass es im rahmen der „olympischen“ winter-„spiele“ in sotschi einen schwarzhandel mit noch nicht nachweisbaren doping-mitteln gibt. Diese erkenntnis gilt unter fachleuten als beinahe so überraschend wie die kälte und verkürzte tageslänge während der wintermonate.

Aber keine sorge: das wird der täglich stundenlangen übertragung dieser drogenleistungsschau im mit zwangsgebühren finanzierten BRD-fernsehen keinen abbruch tun. Wäre ja schade um die schönen werbeplätze!

Tatütata hup hup, wir sind zu spät!

Könnt ihr euch noch an diese tatütata-alarmmeldung des BSI mit den 16 milljonen mäjhladressen in den händen von kriminellen erinnern, die sogar in die tagesschau gekommen ist. Und an die aufforderung, doch jetzt dringend und ganz unbedingt mal seine mäjhladresse auf einer obskuren website — nicht in der domain des BSI — einzugeben und mal nachzuschauen, ob man betroffen ist, damit man ganz dringend antivirus-schlangenöl (der link auf avira ist gleich auf der prüfseite) installiert, weil… ähm… ja weil irgendeine mäjhladresse aus völlig ungeklärten gründen in irgendeiner mutmaßlich aus vielen kwellen zusammengestellten liste von verbrechern steht. Aber tatütata! Und extraeilig!

Und jetzt der brüller daran: für diese tolle akzjon hat das bundesamt für satire mit internetzbezug ein halbes jahr vorbereitung gebraucht. Die mäjhladressen lagen dort schon im sommer letzten jahres vor.

Und morgen schon wird die netzp’litische feuerwehr aus allen frakzjonen des deutschen bimbestages zusammenkommen und mit ihren von innerer verwesung geprägten arschfressen einfordern, dass wir jetzt mehr überwachung gegen den mäjhlterrorismus brauchen, weil ja sogar schon mäjhladressen von bundesbehörden in einer ominösen, aus vielen kwellen zusammengetragenen datei zusammen mit „fiktiven adressen“ (kein witz!) auftauchen. Denn dieser teil des propaganda-bullschitts wird weiter und immer und immer wieder wiederholt: es war ein ganz ganz gefährlicher angriff durch ein botnetz!!zwölf!

Steuerhinterzieher*in des tages

Steuerhinterzieher*in des tages ist Alice „Werbefresse für die Bildzeitung“ Schwarzer¹. Wäre ja auch scheiße, wenn man die vielen zinsen für sein geld — also die frucht der arbeit anderer menschen, denn das geld arbeitet nicht — auch noch versteuern müsste. Und morgen im gleichen kino: wie schlimm doch die herrschaftsstrukturen des patriarchats so sind…

Und damit auch ich mal wieder in der zwitscherstube der blockistan-freunde „maskunazi“ und „Danisch-fän“ gerufen werde, hier noch das linkchen zu Hadmut Danisch.

Und abschließend aus gründen der sportlichkeit der link auf die stellungnahme auf der homepäjtsch von Alice Schwarzer. Zweihunderttausend euro steuernachzahlung auf zinsgewinne, sportlich sportlich! Warnung für allergiker: der verlinkte text kann spuren von selbstgerechtigkeit enthalten.

Nachtrag 20:25 Uhr:

Als futter für alle, die maskunazi schimpfen wollen, sei hier noch der link zu Arne Hoffmann nachgereicht:

Aber wie obszön bitte ist ihre Argumentation? Schwarzer gibt an, sie habe das Geld zu Zeiten in die Schweiz gebracht, in denen sie überlegt habe, eventuell ins Ausland gehen zu müssen: in den achtziger Jahren. Schon Anfang der neunziger Jahre war Schwarzer Ratetante bei „Was bin ich?“ und moderierte eine eigene Talkshow für den Hessischen Rundfunk. Tatsächlich aus Deutschland flüchten musste Schwarzers damalige Gegnerin, die jüdische Autorin Esther Vilar, nachdem sie von Radikalfeministinnen terrorisiert und zusammengeschlagen worden war. Auch der eine oder andere Männerrechtler unserer Tage mag mit Fluchtgedanken gespielt haben, nachdem wir in Schmähschriften bekannter Organisationen in einem Atemzug mit Rechtsradikalen und einem Massenmörder genannt werden und damit sogar in ARD-Sendungen einer beispiellosen Hetze ausgesetzt sind. Aber Alice Schwarzer soll so verängstigt gewesen sein, dass sie bis ins vergangene Jahr geheime Schweizer Konten „zu ihrer Beruhigung“ unterhalten hat? Nach zwei Bundesverdienstkreuzen vom „frauenunterdrückenden Patriarchat“, staatlicher Alimentierung in unfassbarer Höhe und nachdem zahllose Journalisten, sobald es um das Männer-Frauen-Thema geht, als erstes wissen wollen, was Alice Schwarzer dazu sagt? Für wie dämlich hält diese Frau ihre Leser?

Für mich ist es ja nicht so sehr die frage, für wie dumm frau Schwarzer ihre leser hält — das hat sich schon geklärt, seit sie sich gegen dreißig silberlinge als reklame-frontfresse für die springersche blutpresse „bildzeitung“ zur verfügung gestellt hat — sondern wie sehr sie mit dieser einschätzung recht haben könnte…

¹Nicht, dass vergessen wird, mit welcher reklame frau Schwarzer unter anderem ihr geld verdient hat!

Konsumverzicht im lande absurdistan: wirkungslos!

Der Selbstversorgungsgrad mit Schweinefleisch hat in Deutschland die 100-Prozent-Marke längst überschritten […]

Dessen ungeachtet werden mit viel Werbung Billigpreise erzeugt, mit denen sich Discounter und Supermärkte gegenseitig unterbieten. Das Preisdumping ist die Folge von Überproduktion und Subventionen, die die industrialisierte Massentierhaltung künstlich aufblasen. Rund eine Milliarde Euro pumpt die EU in Form von Ausgleichszulagen, Beihilfen und Flächensubventionen in die Agroindustrie. Zusätzlich werden 4,4 Milliarden Euro in Kühlhäuser, Lagerung und Transporte versenkt.

Ein Drittel der insgesamt rund 50 Millionen geschlachteten Schweine landen auf dem Müll. Eingeschweißt und abgepackt werden die billigen Schnitzel von Supermärkten und Privathaushalten tonnenweise weggeworfen. Mit anderen Worten: 20 Millionen Schweine werden völlig umsonst erzeugt, gequält und geschlachtet

Unfassbar! Ein verdammtes drittel! Man könnte ja denken, hier wird eine sozjalistische planwirtschaft durch einen haufen spezjalexperten im politbüro betrieben…

(Ich bin eben wirklich für einen kurzen moment auf die nachnamensgleichheit der autorin mit einer BRD-p’litikerin reingefallen, die sonst eher durch lach- und sachkompetenz bei ihren TV-auftritten auffällt und war über den gar nicht dazu passenden inhalt überrascht.)

Hinweis an die FUD-opfer der krankenkassen

Wer eine dieser FUD-mitteilungen seiner krankenkasse bekommen hat, dass er jetzt unbedingt die neue gesundheitskarte braucht, weil er sonst keine gültige karte mehr hat, hier ein kleiner hinweis:

Bundesregierung und Kassenärztliche Bundesvereinigung widersprechen: Die alten Versichertenkarten können bis zum aufgedrucktem Ablaufdatum weiterverwendet werden. Versicherte werden auch in 2014 auf Kosten ihrer Versicherung und ohne Bargeld bei den Vertragsärzten behandelt.