Übrigens, werter kwalitätsjornalist…

Übrigens, werter kwalitätsjornalist¹…

Haben die Feministin Alice Schwarzer und der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, deren Geschichten uns derzeit die Langeweile bis zur großen Hoeneß-Show vertreiben, noch etwas gemeinsam außer dem durch nichts zu erschütternden Glauben an die eigene Botschaft? Inzwischen weiß es jeder: Beide sind Sünder

Steuerhinterzieher sind keine „sünder“, sondern kriminelle. Ich hoffe, du kennst den unterschied. Das eine ist eine religjöse kategorie, zu der man auch eine sehr lockere haltung einnehmen kann, vor allem, wenn man an diesen von räubern und vampiren für die besitzlosen und ausgelieferten hinkonstruierten gott gar nicht selbst glaubt; und das andere ist eine kategorie des strafrechts, die als verbindliche und strafbewehrte norm der gesellschaft aufgestellt wurde. Aber wenn man so als bezahlter schreiberling für die milliardäre aus der verlegerbrut schreibt, betrachet man mit der verinnerlichten betrachtungsweise derer, die fürs schreiben bezahlen, das mit dem strafrecht vermutlich genau so locker wie die gebote eines gottes, an den man längst nicht mehr glaubt. Ist ja auch praktische wirklichkeit, dass sich deine brötchengeber und ihre geldmächtigen freunde, du menschenverachtender scheißschreiber, ungestraft die taschen vollstopfen, während sich die gefängnisse mit schwarzfahrern füllen. Und diese meist durch armut kriminell gewordenen schwarzfahrer (nebst der ladendiebe und anderen kleinkriminellen), die würdest du widerliches stück scheiße von jornalist niemals verharmlosend als „sünder“ bezeichnen, die sind ja wirklich böse…

Fick dich einfach selbst!

¹Kwelle des bildschirmfotos: internetz

6 Antworten zu “Übrigens, werter kwalitätsjornalist…

    • Meine lockere haltung gegenüber dem strafrecht führt dazu, dass ich bestraft werde, weil hier normen mit gewalt vom staat durchgesetzt werden. Und meine lockere haltung gegenüber religjösen geboten führt zu gar nichts… (oder nach meinung einiger mitmenschen zu lebenslangem geröstetwerden durch einen liebevollen gott).

  1. Ja schon schlimm diese korrupten Journalisten, die religiöse mit gesellschaftlichen Normen vermengen. Blöd nur, dass der Artikel von einem Bundesrichter geschrieben wurde. Saublöd sogar, jetzt steht der geifernde Blogger nämlich a bisserl blöd da.

    • Ich stell mich jetzt blöd hin, bedaure, dass ich nicht genau genug geschaut habe, wer zum heiligen henker solche sätze von sich schreibt und denke mir nur: toll, wenn die kriminellen genug geld haben, dann ist die kriminalität für einen bundesrichter eine „sünde“. Ob das so viel besser ist…

      Und jetzt muss ich erstmal den geifer aufwischen. 😉

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