Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal wieder eine studie gemacht und dabei zur überraschung aller geschäftemacher und werbelügner rausgekriegt, dass die reklame im web die leute ärgert und nervt oder einfach nur ignoriert wird. Wer weiß, was ein adblocker ist, installiert sich einen adblocker, und wers nicht weiß, boykottiert die idjoten mit ihrer dümmlichen einwegkommunikazjon. Immerhin, fünf prozent der befragten sind froh über die werbung, weil sie sonst wohl gar nicht mehr wüssten, für welche verlogenen versprechungen und post-buying frustrations sie ihr geld loswerden können.

Ohne diese studien von prof. dr. Offensichtlich würden geschäftemacher und werber womöglich noch zu glauben anfangen, dass die ganze nerv-reklame etwas gutes hat… :mrgreen:

Fritz!Box-alarm!

Ein Angreifer erhält durch diese Lücke die vollständige Kontrolle über den Router und kann beliebige Befehle mit Root-Rechten ausführen – und zwar schon dann, wenn das Opfer hinter der Fritz!Box eine Web-Seite mit seinem Schadcode aufruft

Nochmal in ruhe: das anschauen einer webseite — so etwas wie diese seite hier, die gerade im brauser dargestellt wird — reicht aus, um eine fritzbox zu übernehmen. Natürlich kann der schadkohd auch in einem werbebanner transportiert werden. Das abschalten der fernadministrazjon ist kein ausreichender schutz. Also, wer nicht gepwnt werden will, aktualisiert spätestens jetzt.

Und wer eine fritzbox rumstehen hat, die ihm von seinem zugangsproweider reingedrückt wurde und für die es immer noch keine sicherheitsaktualisierung gibt (kabel deutschland, kabel bw und etliche mehr) — am besten einen förmlichen brief hinschreiben und unmissverständlich klar machen, dass man seinen proweider in voller höhe für eventuelle schäden haftbar machen wird. Spätestens mit solchen ansagen wirds dann wohl endlich so schnell gehen, wie es nötig ist.

Was hat uns nach dem leistungsschutzrecht noch gefehlt?

Was hat uns nach dem leistungsschutzrecht noch so richtig schmerzhaft gefehlt? Dass man keine zitate der BRD-jornallje mehr rechtssicher auf einer im rechtsraum der BRD gehosteten webseit bringen kann, ist ja schon toll, denn so können (bei großer vorsicht) nur noch relativ nichtssagende links gesetzt werden. Das holt, wenn es erstmal mit gewalt und juratrollerei durchgezogen wird, natürlich leser auf die wie gewisse warez- und pr0n-seits mit träckender und gefährlicher reklame verpesteten webseits der BRD-kwalitätsjornalisten.

Aber das reicht ja noch nicht.

Das hat jetzt auch der deutsche presserat bemerkt — um gleich ein paar richtlinjen zu verfassen, dass es auf kwalitätsjornalistischen webseits auch garantiert nicht mehr zu unerwünschten diskussjonsinhalten kommen kann, die die deutungshoheit der kwaltitätsjornalisten in frage stellen [hervorhebung von mir]:

Beleidigungen und Schmähungen sollten entweder vorab oder zumindest zeitnah nachträglich gelöscht werden

Kommentare auf einer webseit wie leserbriefe behandeln und einfach ein jornalistisches vorzensur-auge draufwerfen, bevor sie für andere sichtbar werden: eine tolle idee. Vor allem, weil „beleidigung“ und „schmähung“ doch sehr dehnbare begriffe sind… damit lässt sich fast alles wegbügeln, wenn man will. Vor allem…

Schutz der Ehre und religiöse Gefühle standen bei der Berichterstattung über die Papstwahl im Mittelpunkt

…wenn es um die „ehre“ beleidigter leberwürste aus der besitzenden klasse oder irgendwelche oberhäupter von kinderficker-vereinen mit fahrkartenverkauf in ein nachtod-wolkenkuckucksheim geht.

Also immer schön die schere in den kopf implantieren lassen! Sonst schreibt man in den kommentarfeldern der verlautbarungsorgane von zwei handvoll milljardären einfach in die flammen und in das nichts.

Und stiftet und spendet schön der kirche für die armen!

Nach dem Bericht der „SZ“ bezahlten Tebartz-van Elst und sein Generalvikar Franz Kaspar Rechnungen für den Bau mit Stiftungsgeld des St. Georgswerkes, das für arme, kinderreiche Familien bestimmt sei […] Die Erträge des 1949 gegründeten St. Georgswerkes sollen demnach eigentlich für bedürftige Familien mit vielen Kindern verwendet werden. Jeder katholische Arbeitnehmer des Bistums war damals aufgerufen, den Lohn einer Arbeitsstunde für das Georgswerk zu spenden

Auch weiterhin viel ablass-spaß dabei, „wohltätigen“ kirchlichen organisatzjonen geld gegen die armut und den hunger in den allerwertesten zu blasen, während die prachtbauten der großen, babylonischen jesusklubs in ihrer heuchelei zum himmel schreien.

[Dauerhaft archivierte versjon gegen die „depublikazjon“ von mit rundfunk-kopfsteuer von allen menschen bereits bezahlten inhalten]

Aufbau des rechtsfreien raumes durch anlasslose totalüberwachung

Allzu viel gehört also offensichtlich nicht dazu, Gründe für einen Anfangsverdacht zu finden und mit Textbausteinen, wie die Süddeutsche schreibt, die Hausdurchsuchung und damit den irreversiblen Schaden für den Betroffenen einzuleiten. Wer sich an den Redtube-Fall und die Leichtigkeit erinnert, mit der von einem deutschen Gericht Tausende fragwürdigen Abmahnungen ausgesetzt wurden, mit vermutlich vielen privaten Problemen, bekommt vielleicht eine Vorstellung davon, wie das erst einmal sein wird, wenn alle Verbindungsdaten restlos und vollumfänglich gespeichert sind, und dann mit “Erfahrungen” und passenden Graubereichen verbunden werden.

Don Alphonso lässt in der FAZ über den Fall Sebastian Edathy aus, dass ich kaum noch weiß, welches schnippselchen ich jetzt für ein zitat nehme. Am besten ganz lesen, wenn keine unheilbare Don-Alphonso-allergie vorliegt… 😉

Warum es jetzt reklame im feierfox gibt?

Warum es jetzt reklame im feierfox gibt? Hej, leute, das ist nur zu eurem besten. Michell Baker hat es euch doch gesagt:

Deshalb habe man sich die leeren Tabs angesehen und sei zu der Erkenntnis gekommen, man könne dort „mehr für die Leute tun“.

Schlimmer noch als die verseuchung einer softwäjhr mit reklame ist diese offene, widerwärtige intelligenzverachtung! Frau Baker, sie sind ekelhaft. Sie widern mich an. Bitte fressen sie etwas geld und ersticken sie daran!